Ist Lorentz-Transformation mathematisch korrekt?

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Ist Lorentz-Transformation mathematisch korrekt?

Beitragvon Nicht von Bedeutung » Di 11. Dez 2018, 12:41

Lagrange hat geschrieben:
Nicht von Bedeutung hat geschrieben:
Zasada hat geschrieben:Hier werden wir bald köstlich zu diskutieren haben.
Wie Blubb und McMurdo sagen würden: [ :mrgreen: ]
Was gibt es da zu diskutieren? Natürlich ist die LT mathematisch korrekt.

Die LT kann mathematisch nicht begründet werden.
Doch, kann sie, das ist das Üble an ihr. Nur ist die Frage ob sie auch physikalisch begründet werden kann. Meime modifizierte Galilei-Transformation kann sowohl mathematisch als auch physikalisch begründet werden.

Beispiel:
Einige Relativisten behaupten (okay, mindestens einer jedenfalls), ein etwa 229m langer Zug würde bei einer Geschwindigkeit von 0,9c exakt zwischen zwei Lichtschranken passen, die nur 100m auseinanderliegen - ich behaupte, dass das Unfug ist.
der Zug passiert die zweite Lichtschranke 370,6ns nach der Ersten und er braucht 848,7ns um an eine der beiden Lichtschranken vorbeizufahren. Setzt man die beiden Zeiten ins passende Verhältnis, bekommt man 2,29, was auch etwa dem Lorentz-Faktor für 0,9c entspricht. Die Reallänge des Zuges ist nun

Man hat nun die Reallänge des Zuges, nur war das Ende des Zuges niemals in Übereinstimmung mit der ersten Lichtschranke während gleichzeitig der Anfang des Zuges in Übereinstimmung mit der Zweiten war. Relativisten sollten nun mal endlich das Gegenteil zu diesem Gedankenexperiment begründen. Möglichst mit einem Real-Experiment.
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Re: Ist Lorentz-Transformation mathematisch korrekt?

Beitragvon Lagrange » Di 11. Dez 2018, 12:55

Nicht von Bedeutung hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Die LT kann mathematisch nicht begründet werden.
Doch, kann sie, das ist das Üble an ihr. Nur ist die Frage ob sie auch physikalisch begründet werden kann. Meime modifizierte Galilei-Transformation kann sowohl mathematisch als auch physikalisch begründet werden.

Beispiel:
Einige Relativisten behaupten (okay, mindestens einer jedenfalls), ein etwa 229m langer Zug würde bei einer Geschwindigkeit von 0,9c exakt zwischen zwei Lichtschranken passen, die nur 100m auseinanderliegen - ich behaupte, dass das Unfug ist.
der Zug passiert die zweite Lichtschranke 370,6ns nach der Ersten und er braucht 848,7ns um an eine der beiden Lichtschranken vorbeizufahren. Setzt man die beiden Zeiten ins passende Verhältnis, bekommt man 2,29, was auch etwa dem Lorentz-Faktor für 0,9c entspricht. Die Reallänge des Zuges ist nun

Man hat nun die Reallänge des Zuges, nur war das Ende des Zuges niemals in Übereinstimmung mit der ersten Lichtschranke während gleichzeitig der Anfang des Zuges in Übereinstimmung mit der Zweiten war. Relativisten sollten nun mal endlich das Gegenteil zu diesem Gedankenexperiment begründen. Möglichst mit einem Real-Experiment.

Da sind wir bei den Symptomen.

Wir müssen die Krankheit heilen, nicht an den Symptomen herumdoktern.
Lagrange
 
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Re: Ist Lorentz-Transformation mathematisch korrekt?

Beitragvon Nicht von Bedeutung » Di 11. Dez 2018, 13:00

Lagrange hat geschrieben:Da sind wir bei den Symptomen.

Wir müssen die Krankheit heilen, nicht an den Symptomen herumdoktern.

Die Symptome sind, dass die LT mathematisch korrekt ist. Die Krankheit, dass sie es physikalisch nicht ist. ;)

Die LT kann physikalisch nicht begründet werden.
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Re: Ist Lorentz-Transformation mathematisch korrekt?

Beitragvon fallili » Di 11. Dez 2018, 13:01

Nicht von Bedeutung hat geschrieben:Man hat nun die Reallänge des Zuges, nur war das Ende des Zuges niemals in Übereinstimmung mit der ersten Lichtschranke während gleichzeitig der Anfang des Zuges in Übereinstimmung mit der Zweiten war. Relativisten sollten nun mal endlich das Gegenteil zu diesem Gedankenexperiment begründen. Möglichst mit einem Real-Experiment.

Nun ja, das ist ja der "Trick" der SRT. Der Zug passt da hinein weil die Übereinstimmung - also die Gleichzeitigkeit - für den Zug wegen der RdG zu anderen Zeiten gegeben ist als für die Lichtschranken am Bahnsteig.
Also aus Sicht des Zuges leuchten die Lichtschranken schon dann auf wenn der Anfang des Zuges und das Ende des Zuges mit den Positionen der Lichtschranken übereinstimmen.

Also ich persönlich nehme die Aussagen der SRT als "mit den Experimenten übereinstimmend" zur Kenntnis, allerdings zugegebenermaßen mit "Bauchweh" weil ich mir diese RdG nicht wirklich in der Realität vorstellen kann.
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Re: Ist Lorentz-Transformation mathematisch korrekt?

Beitragvon Nicht von Bedeutung » Di 11. Dez 2018, 13:09

fallili hat geschrieben:Nun ja, das ist ja der "Trick" der SRT. Der Zug passt da hinein weil die Übereinstimmung also die Gleichzeitigkeit für den Zug wegen der RdG zu anderen Zeiten gegeben ist als für die Lichtschranken am Bahnsteig.
Das kannst du vergessen, denn dieser "Trick" heisst Relativität der Gleichortigkeit (Längenkontraktion), welcher aber vollkommen überflüssig ist. Und hier gibt es nicht aus Sicht des Zuges oder Sicht vom Bahnsteig, denn weder im Zug noch am Bahnsteig könnte man besagte Gleichzeitigkeit beobachten. Im Zug vergeht nur weniger Eigenzeit, und deswegen wird der Abstand der Lichtschranken dort kürzer gemessen. Man kommt aber mit den selben Mitteln auch wieder an deren Real-Abstand. Die Längenkontraktion bleibt damit ein Messartefakt.
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Re: Ist Lorentz-Transformation mathematisch korrekt?

Beitragvon Lagrange » Di 11. Dez 2018, 13:14

Nicht von Bedeutung hat geschrieben:Die Symptome sind, dass die LT mathematisch korrekt ist.

Die muss erst einmal hergeleitet werden.
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Re: Ist Lorentz-Transformation mathematisch korrekt?

Beitragvon Nicht von Bedeutung » Di 11. Dez 2018, 13:25

Lagrange hat geschrieben:
Nicht von Bedeutung hat geschrieben:Die Symptome sind, dass die LT mathematisch korrekt ist.

Die muss erst einmal hergeleitet werden.
Das geht auf viele verschiedene Arten. Eine davon z.B. über Vertikale Lichtuhr und Pythagoras, eine Andere über Galilei-Transformation, wechselseitiger Berücksichtigung der Zeitdilatation und relativer Geschwindigkeit zwischen Objekten. Letztere führt dann zur Längenkontraktion.

Nur leider gehen Uhren aufgrund einer absoluten Bewegung im Raum nach und deswegen nicht wechselseitig. Deswegen wird man lokal diese ZD feststellen müssen, um physikalisch alles wieder ins Lot zu bringen. Das schafft man aber mit der aktuellen Definition der SI-Sekunde nicht. Dazu braucht es etwas Anderes.
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Re: Ist Lorentz-Transformation mathematisch korrekt?

Beitragvon Lagrange » Di 11. Dez 2018, 13:30

Nicht von Bedeutung hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:
Nicht von Bedeutung hat geschrieben:Die Symptome sind, dass die LT mathematisch korrekt ist.

Die muss erst einmal hergeleitet werden.
Das geht auf viele verschiedene Arten. Eine davon z.B. über Vertikale Lichtuhr und Pythagoras, eine Andere über Galilei-Transformation, wechselseitiger Berücksichtigung der Zeitdilatation und relativer Geschwindigkeit zwischen Objekten. Letztere führt dann zur Längenkontraktion.

Nur leider gehen Uhren aufgrund einer absoluten Bewegung im Raum nach und deswegen nicht wechselseitig. Deswegen wird man lokal diese ZD feststellen müssen, um physikalisch alles wieder ins Lot zu bringen. Das schafft man aber mit der aktuellen Definition der SI-Sekunde nicht. Dazu braucht es etwas Anderes.

Der Witz ist, dass keine Variante mathematisch korrekt ist. Und ZD, LK usw. sind wieder die Symptome der LT.
Also man kann nicht ZD reinstecken um LT zu erhalten und dann die ZD mit der LT erklären.
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Re: Ist Lorentz-Transformation mathematisch korrekt?

Beitragvon Nicht von Bedeutung » Di 11. Dez 2018, 13:37

Lagrange hat geschrieben:Und ZD...
Ist ein Symptom von Ives-Stilewll-Boterman und Hafele-Keating.
Nicht von Bedeutung
 

Re: Ist Lorentz-Transformation mathematisch korrekt?

Beitragvon Lagrange » Di 11. Dez 2018, 13:47

Nicht von Bedeutung hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Und ZD...
Ist ein Symptom von Ives-Stilewll-Boterman und Hafele-Keating.

Das ist nicht die "Zeitdilatation". Das ist ein Uhrenfehler. Uhrenfehler können leicht erklärt werden.
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