Ist Lorentz-Transformation mathematisch korrekt?

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Ist Lorentz-Transformation mathematisch korrekt?

Beitragvon Kurt » So 16. Dez 2018, 15:05

Nicht von Bedeutung hat geschrieben:
julian apostata hat geschrieben:Der Mann war zwar ein genialer Physiker, aber kein guter Erklärer. Deshalb sollte man auf keinen Fall Einstein lesen, wenn man die SRT verstehen will.
Das ist eine gute Idee. Man kann dann auch noch versuchen, alle Aspekte der SRT mit dem gesunden Menschenverstand zu vereinbaren und käme dann zu dem Schluß, dass sie spätestens nach 1971 von Einstein selber eingestampft worden wäre. Die Sache ist nämlich die: Wenn einst synchrone Uhren nach einer Bewegung egal welcher Art zueinander unterschiedliche Zeiten anzeigen, hat nur eine von ihnen eine ZD erfahren und nicht beide. An dieser Stelle kippt ein uraltes Gesetz von 1632 - das Relativitätsprinzip - zumindest in der Hinsicht, das absolute Bewegungen nicht feststellbar wären.

Da könnte man dann antworten:

auf: "hat nur eine von ihnen eine ZD erfahren und nicht beide" mit: beide haben unterschiedliche...

Aber das würde dieser "Theorie" auch das Kreuz brechen denn es dürfte diesen Unterschied ja nicht geben.

Kurt

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Re: Ist Lorentz-Transformation mathematisch korrekt?

Beitragvon Nicht von Bedeutung » So 16. Dez 2018, 15:11

Kurt hat geschrieben:Da könnte man dann antworten:

auf: "hat nur eine von ihnen eine ZD erfahren und nicht beide" mit: beide haben unterschiedliche...
Nee, nicht "unterschiedliche Punkt Punkt Punkt" sondern unterschiedliche Werte auf dem "Tacho" - das steht aber auch schon in meinem Beitrag.
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Re: Ist Lorentz-Transformation mathematisch korrekt?

Beitragvon Kurt » So 16. Dez 2018, 17:12

Kurt hat geschrieben:.

Der Gang einer Uhr und die länge eines Meterstabes ist immer von den Ortsumständen/Ortsfaktoren, die am Ort des Meters/der Uhr herrschen, abhängig.
Es gibt keine Abhängigkeit von der Bewegung oder Bewegungszustandes eines anderen Meterstabes oder Uhr oder sonstwas.
Auch die Differenzbewegung zu einem anderem Objekt spielt für die Länge des Meterstabes oder Uhr keine Rolle.
Wer da irgendwelche Zusammenhänge oder "Gesetze" zusammenreimt der sollte sich von der Physik verabschieden, denn da ist er eindeutig am falschem Platze.

Was das für die beiden hier "beredeten" 'Transformationen' bedeutet das sollte doch wohl schön langsam jedem klar werden.


Die beiden hier, mit Kauen und Beissen verteidigt, mit behaupteten "Beweisen" (welche nicht erbracht werden können) versehen und gespickt, sind nicht in der Lage das was in der Realität abläuft auch nur annähernd zu beschreiben.
Bei der einen 'Theorie' ist das Verhalten eines anderen Gegenstandes vom Bewegungszustand (dessen Wert übrigens nicht beziffert werden kann) eines als ruhend Postulierten abhängig , bei der anderen gibt s nur statische Zustände und keinerlei Abhängigkeit vom Bewegungszustand usw.
Das ganze Gezerre hier kann als: Kampf einer mathematischen Konstruktion mit einer veralteten falschen Naturvorstellung bezeichnet werden.
Beide "Theorien" haben nichts mit der Realität zu tun.

Da schlägt die oben gemachte Aussage:
Der Gang einer Uhr und die länge eines Meterstabes ist immer von den Ortsumständen/Ortsfaktoren, die am Ort des Meters/der Uhr herrschen, abhängig.

zu Buche.

Damit die Uhr so geht wie sie geht ist es nicht notwendig die Umstände oder den Bewegungszustand eines Objektes irgendwo anders zu kennen und zu berücksichtigen, das ist alles nicht notwendig.
Die Uhr taktet so wie es die Ortsumstände an denen sie sich befindet, und ihr Bewegungszustand gegen den Ort, es gerade ergeben.
Keinerlei Fernwirkung oder Beeinflussung durch irgendwas anderes.

Selbstverständlich hat diese Aussage auch weitreichende Konsequenzen, man denke dabei nur an Gravitation.
Da auch hier obige Aussagen gelten ist es selbstverständlich da mal genauer hinzusehen und sich Gedanken darüber zu machen was das überhaupt ist.

Ich gehe mal (wieder mal) davon aus das meine Zeilen unreflektiert an Alter zunehmen und schliesslich hier verblassen.
Sie könnten je geeignet sein die Streithähne von ihren "Misthaufen" runterzuscheuchen um dann gemeinsam versuchen nachzudenken und die alteingebrannten Falsch"Urteile" zu hinterfragen und als solche dann letztendlich abzulegen.
(ich darf mir ja wohl zu Weinachten was wünschen)


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Re: Ist Lorentz-Transformation mathematisch korrekt?

Beitragvon Zasada » So 16. Dez 2018, 17:58

IMG_4319.PNG
IMG_4319.PNG (19.73 KiB) 3593-mal betrachtet



Abbildung zeigt die vollständige Passage des Lichtdetektors des Bezugssystems K' zwischen den Endpunkten A und B des Bezugssystems K. Genau diese ist der Gegenstand der Gleichzeitigkeitsbetrachtung Einsteins. Wir bemerken, dass die Lichtsignale, die im Bezugssystem K als gleichzeitig gemessen werden, weiterhin als gleichzeitig zu betrachten sind. Ihre prinzipielle Gleichzeitigkeit wird ja von der Passage des Systems K' nicht beeinflusst.
Aus Sicht des Bezugssystems K' treten dennoch die von Einstein prognostizierten Effekte auf. Strikt signalbezogen.
Die Gleichzeitigkeit der Ereignisse A und B wird signalgeschwindigkeitsbedingt vom bewegten K' nicht unmittelbar konstatiert. K' befindet sich am Anfang der Passage näher an A als an B, deshalb erreichen ihn die von A emittierten Signale früher als die von B emittierten. Später passiert das Umgekehrte: K' befindet sich dann näher am Punkt B, deshalb erreichen ihn die B-Signale früher als diejenigen, welche A emittiert. Zudem eilt K' dem von B emittierten Signal entgegen, während es dem von A emittierten Signal vorauseilt. Eins ist aber klar: die Ereignisse bei A und B erfolgen gleichzeitig - ihre Gleichzeitigkeit ist absolut.
Und sie ist absolut symmetrisch. Wie in der ersten Definition der Gleichzeitigkeit von Albert Einstein.


Was sollen die Uhren denn messen?
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Re: Ist Lorentz-Transformation mathematisch korrekt?

Beitragvon McMurdo » So 16. Dez 2018, 18:33

Kurt hat geschrieben:Damit die Uhr so geht wie sie geht ist es nicht notwendig die Umstände oder den Bewegungszustand eines Objektes irgendwo anders zu kennen und zu berücksichtigen, das ist alles nicht notwendig.
Die Uhr taktet so wie es die Ortsumstände an denen sie sich befindet, und ihr Bewegungszustand gegen den Ort, es gerade ergeben.
Keinerlei Fernwirkung oder Beeinflussung durch irgendwas anderes.

Richtig schöner Schnee- ähhh Strohmann.

Die zu dir ruhende Uhr zeigt natürlich immer die korrekte Eigentzeit an. Erst wenn man 2 Uhren miteinander vergleicht gibts Differenzen. Je nachdem was die 2. Uhr macht und/oder wo sie sich befindet.
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Re: Ist Lorentz-Transformation mathematisch korrekt?

Beitragvon Lagrange » So 16. Dez 2018, 18:36

McMurdo hat geschrieben:Erst wenn man 2 Uhren miteinander vergleicht gibts Differenzen.

Warum Differenzen wenn Bezugssysteme gleichberechtigt sind?
Da kann es keine Differenzen geben. :lol:
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Re: Ist Lorentz-Transformation mathematisch korrekt?

Beitragvon Kurt » So 16. Dez 2018, 18:37

McMurdo hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Damit die Uhr so geht wie sie geht ist es nicht notwendig die Umstände oder den Bewegungszustand eines Objektes irgendwo anders zu kennen und zu berücksichtigen, das ist alles nicht notwendig.
Die Uhr taktet so wie es die Ortsumstände an denen sie sich befindet, und ihr Bewegungszustand gegen den Ort, es gerade ergeben.
Keinerlei Fernwirkung oder Beeinflussung durch irgendwas anderes.

Richtig schöner Schnee- ähhh Strohmann.

Die zu dir ruhende Uhr zeigt natürlich immer die korrekte Eigentzeit an. Erst wenn man 2 Uhren miteinander vergleicht gibts Differenzen. Je nachdem was die 2. Uhr macht und/oder wo sie sich befindet.


Du sagst also damit das eine Uhr immer so geht wie es die Ortsumstände es gerade hergeben, irgendwelche anderen Umstände keinerlei Einfluss darauf haben.

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Re: Ist Lorentz-Transformation mathematisch korrekt?

Beitragvon Zasada » So 16. Dez 2018, 18:40

McMurdo hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Damit die Uhr so geht wie sie geht ist es nicht notwendig die Umstände oder den Bewegungszustand eines Objektes irgendwo anders zu kennen und zu berücksichtigen, das ist alles nicht notwendig.
Die Uhr taktet so wie es die Ortsumstände an denen sie sich befindet, und ihr Bewegungszustand gegen den Ort, es gerade ergeben.
Keinerlei Fernwirkung oder Beeinflussung durch irgendwas anderes.

Richtig schöner Schnee- ähhh Strohmann.

Die zu dir ruhende Uhr zeigt natürlich immer die korrekte Eigentzeit an. Erst wenn man 2 Uhren miteinander vergleicht gibts Differenzen. Je nachdem was die 2. Uhr macht und/oder wo sie sich befindet.


Nö. Die Gleichzeitigkeit ist absolut. Damit die Zeit. Und wenn Uhren unterschiedlich gehen, dann messen sie nicht Zeit.
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Re: Ist Lorentz-Transformation mathematisch korrekt?

Beitragvon Kurt » So 16. Dez 2018, 18:43

Zasada hat geschrieben:Was sollen die Uhren denn messen?


Was messen Uhren denn?

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Re: Ist Lorentz-Transformation mathematisch korrekt?

Beitragvon Lagrange » So 16. Dez 2018, 18:45

Kurt hat geschrieben:
Zasada hat geschrieben:Was sollen die Uhren denn messen?


Was messen Uhren denn?

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Gar nichts.
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