Ist die Gleichzeitigkeit wirklich relativ? Nicht wirklich.

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Ist die Gleichzeitigkeit wirklich relativ? Nicht wirklich.

Beitragvon Lagrange » Mo 17. Dez 2018, 20:23

McMurdo hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Immer noch keine Ahnung? :lol:

Und Ergebnisse?

Lagrange hat geschrieben:Ein Photon (oder Ball, oder Orange, oder, oder,...) bewegt sich im Zug mit c in Vorwärtsrichtung.
Vom Zug aus betrachtet gilt x=ct.
Der Zug bewegt sich mit v.
Vom Bahndamm aus betrachtet gilt x=(c+v)t.

Die Gesetze sind nicht gleich.
:lol:
Lagrange
 
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Re: Ist die Gleichzeitigkeit wirklich relativ? Nicht wirklich.

Beitragvon McMurdo » Mo 17. Dez 2018, 20:28

Lagrange hat geschrieben:Die Gesetze sind nicht gleich.
:lol:
[/quote]
Nützt nix das immer wieder zu wiederholen wenn du gar keine Ahnung hast welche Gesetze nun denn?
McMurdo
 

Re: Ist die Gleichzeitigkeit wirklich relativ? Nicht wirklich.

Beitragvon Lagrange » Mo 17. Dez 2018, 20:37

McMurdo hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Die Gesetze sind nicht gleich.
:lol:

Nützt nix das immer wieder zu wiederholen wenn du gar keine Ahnung hast welche Gesetze nun denn?

Lagrange hat geschrieben:Ein Photon (oder Ball, oder Orange, oder, oder,...) bewegt sich im Zug mit c in Vorwärtsrichtung.
Vom Zug aus betrachtet gilt x=ct.
Der Zug bewegt sich mit v.
Vom Bahndamm aus betrachtet gilt x=(c+v)t.

Die Gesetze sind nicht gleich.
:lol:
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Re: Ist die Gleichzeitigkeit wirklich relativ? Nicht wirklich.

Beitragvon McMurdo » Di 18. Dez 2018, 02:08

Lagrange hat geschrieben:
Die Gesetze sind nicht gleich.
:lol:

Sag ich ja, große Klappe, nix dahinter...is scho recht...
McMurdo
 

Re: Ist die Gleichzeitigkeit wirklich relativ? Nicht wirklich.

Beitragvon Lagrange » Di 18. Dez 2018, 13:03

McMurdo hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:
Die Gesetze sind nicht gleich.
:lol:

Sag ich ja, große Klappe, nix dahinter...is scho recht...


Lagrange hat geschrieben:Ein Photon (oder Ball, oder Orange, oder, oder,...) bewegt sich im Zug mit c in Vorwärtsrichtung.
Vom Zug aus betrachtet gilt x=ct.
Der Zug bewegt sich mit v.
Vom Bahndamm aus betrachtet gilt x=(c+v)t.

Sag ich ja, große Klappe, nix dahinter...is scho recht... :lol:
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Re: Ist die Gleichzeitigkeit wirklich relativ? Nicht wirklich.

Beitragvon McMurdo » Di 18. Dez 2018, 13:08

Lagrange hat geschrieben:Die Gesetze sind nicht gleich.

Is scho recht...
McMurdo
 

Re: Ist die Gleichzeitigkeit wirklich relativ? Nicht wirklich.

Beitragvon Zasada » Di 18. Dez 2018, 14:37

Das war es
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ZASADAS EREIGNISZÄHLER-METHODE. HERLEITUNG.

Beitragvon Zasada » Mi 19. Dez 2018, 07:38

EREIGNISZÄHLER-METHODE.

So sieht unsere Ausgangssituation aus:

Bild
Dargestellt ist die Anordnung AMB. Diese besteht aus einer bezüglich Koordinatensystems K ruhenden Strecke [AB] in deren Mitte ein Sendepunkt M positioniert ist. Von diesem Punkt aus gehen Kugelförmige Lichtimpulse. Die Länge der Strecke beträgt insgesamt 4 Lichtsekunden (ca. 1.200.000 km)

Es werden nun zwei zusätzliche Punkte C und D eingetragen.
Diese sind Punkte der Strecke [AB] und liegen nun im Abstand von einer Lichtsekunde vom Mittelpunkt M der Strecke, in der Mitte zwischen den Punkten A, M und M, B.

Bild

Bild
Es wird hier die Reihenfolge der Ereignisse und ihre Gleichzeitigkeit dargestellt. Wir erkennen, dass die Punkte C und D sowie A und B vom Lichtsignal jeweils gleichzeitig erreicht werden.

Das Ereignis Nr. 1 ist ein Ereignis für sämtliche Richtungen der Signalausbreitung. Dieses ist zwar ein für alle Richtungen gemeinsames Ereignis, dieses kann aber nicht als "gleichzeitig" bezeichnet werden. Grund: es ist ein Ereignis, keine zwei oder mehr gleichzeitige Ereignisse. Deshalb wird 1 nicht umkreist dargestellt.
Wir unterscheiden: Ereignisse, Signale und Informationen sind verschiedene Dinge.
________________________


EREIGNISZÄHLER #2 - #4

Bild

Das kugelförmige Lichtsignal wird vom Mittelpunkt M der Strecke [AB] ausgesandt und erreicht nach 2 Sekunden Übertragungszeit gleichzeitig ihre Endpunkte A und B.
Bevor das Signal die Endpunkte der Strecke erreicht, erreicht es nach 1 Sekunde Übertragungszeit Punkte C und D. Die Punkte C und D sind so angeordnet, dass sie das von M emittierte kugelförmige Signal, definitionsgemäß gleichzeitig erreichen muss.

Beweis:
"Es seien A, B zwei Punkte des Inertialsystems K, etwa die Endpunkte eines relativ zu K ruhenden Stabes, dessen Mittelpunkt M sei. Von M werde ein Lichtsignal nach allen Seiten ausgesandt. Das Prinzip der Konstanz der Lichtgeschwindigkeit zwingt uns zu der Festsetzung, dass die Ankunft des Lichtsignals in A und die Ankunft in B gleichzeitig seien."
A. Einstein

Ist die Ankunft des Lichtsignals in A und die Ankunft in B gleichzeitig, so muss sich das Lichtsignal, die Konstanz der Lichtgeschwindigkeit vorausgesetzt, entlang der Strecke gleichmäßig ausbreiten. Die Wellenfront des Lichtsignals erreicht daher auch die zwischen dem Sendepunkt M und den jeweiligen Endpunkten der Strecke gelegenen Punkte C und D gleichzeitig. Notwendig.


Bild

Wir verfolgen den Weg des Lichtsignals:
#2: das kugelförmige Lichtsignal breitet sich von M aus entlang der Strecke [AB] simultan in entgegengesetzte Richtungen.
Das Lichtsignal erreicht nach 1 Sekunde (definitionsgemäß gleichzeitig) die bezüglich M gegenüberliegende Punkte C und D und nach einer weiteren Sekunde (definitionsgemäß gleichzeitig) die Endpunkte der Strecke.

#3: die Strecke wird nun präpariert: an den Punkten C und D werden halbdurchlässige Spiegel montiert, welche das Lichtsignal teils durchlassen, teils exakt um 180° reflektieren.
Das Lichtsignal, von M aus kommend (1), erreicht wie gehabt (#2) die Punkte C und D gleichzeitig (2). Ein Teil der Photone passiert nun die Spiegelvorrichtung und bewegt sich weiter gradlinig in Richtung der Endpunkte A und B, ein anderer Teil wird umgelenkt und in Richtung des Sendepunktes M reflektiert.
Das so geteilte Lichtsignal erreicht die Endpunkte der Strecke [AB], sowie den Mittelpunkt M gleichzeitig (3).


Kommentar #3.1
Wir haben es festgestellt, wir haben es bewiesen und wir setzen voraus, dass das kugelförmige Lichtsignal, das sich von M aus simultan entlang der Strecke [AB], in Richtung der Punkte A und B fortpflanzt, sowohl die Endpunkte der Strecke, als auch die Punkte C und D jeweils gleichzeitig erreicht. Der Grund dafür, wie Einstein (A,B) und wie ich (C,D: Ereigniszähler #2) gezeigt haben, liegt an der symmetrischen Anordnung der Strecke und an der vorausgesetzten Konstanz der Lichtgeschwindigkeit im Vakuum.
Voraussetzend, dass beide: das durch die Spiegel reflektierte, als auch das durch die Spiegel hindurch sich gradlinig fortpflanzende Signalanteil, den Wert und die Konstanz ihrer Geschwindigkeit beibehalten, folgere ich, dass sowohl die Endpunkte A und B, als auch der Punkt M von den geteilten Lichtsignal-Anteilen gleichzeitig erreicht werden.
An der geometrischen Anordnung hat sich nämlich in #3 nichts verändert.
Alle Abstände und alle Positionen der Streckenpunkte sind im Vergleich zu #1 und #2 gleichgeblieben. Erreiche das Lichtsignal die jeweiligen Punkte in #1 und in #2 gleichzeitig, so muss dasselbe auch in #3 geschehen.
Wir projizieren den Mechanismus des Einsteinschen Gedankenversuches AMB auf die kürzeren Strecken MCA und MDB und setzen voraus, dass dieser auch dann gültig ist.
Die Grundsätzliche Gültigkeit der so entstandener geometrischer Anordnung steht außer Frage, denn es spielen sowohl bei Einstein, als auch bei mir keine genauen Abstände innerhalb der Anordnung eine Rolle, sondern lediglich ihre laterale Symmetrie bezüglich des jew. Mittelpunktes der Strecke. Die Symmetrie wird streckenweit erhalten.


Bild

Es werden im #4 Ereignisse betrachtet, die von der Aussendung des Lichtsignals bei M bis zum Erreichen der Punkte C und D, also innerhalb der ersten Sekunde der Ausbreitung, geschehen.
Die Strecke wird von uns, wie bereits in #3, präpariert. Die halbdurchlässigen Spiegeln werden aber dichter als zuvor installiert. Diese kommen sowohl an den Punkten C und D, als auch zwischen diesen und den Endpunkten der Strecke, sowie zwischen diesen und dem Sendepunkt M. Die Punkte, an den die Spiegeln installiert werden, werden so gestellt, dass sie exakt in der symmetrischen Mitte der neu entstandenen Teilstrecken positioniert sind. Wir projizieren den Mechanismus des Einsteinschen Gedankenversuches AMB auf die kürzeren Strecken AiCiM und MiDiB und setzen voraus, dass dieser auch dann gültig ist.
Die optischen Eigenschaften der Spiegel und die laterale Symmetrie der Teilstrecken und der gesamten Anordnung sind identisch wie in der originalen Anordnung von Einstein und in unserer Anordnung #3.

Die Beschreibung des Signalweges:
Das Lichtsignal breitet sich zuerst vom Punkt M (1) in Richtung der beiden "i"-Punkte rechts und links von M (2). Sie erreichen die Punkte innerhalb von 0,5 Sekunden und werden durch dort installierte Spiegel teils durchgelassen, teils in Richtung M reflektiert. Die Signalanteile, welche von den Spiegeln reflektiert werden, erreichen den Sendepunkt M nach 0,5 Sekunden gleichzeitig; diejenigen Signalanteile, welche von den Spiegeln durchgelassen werden, bewegen sich ungestört gradlinig in Richtung der Punkte C und D. Diese werden von ihnen nach 0,5 Sekunden auch gleichzeitig erreicht (3). Das Lichtsignal erreicht innerhalb von 1 Sekunde gleichzeitig sowohl Punkte C und D, als auch den Mittelpunkt M der Strecke.

Wir konstatieren: nach 0,5 Sekunden Flugzeit erreichen Lichtsignal-Anteile beide Punkte "i" gleichzeitig. Nach einer Sekunde Flugzeit erreichen sie sowohl die Punkte C und D, als auch den Punkt M gleichzeitig (3).
Etwas stimmt hier nicht: die Punkte C,M und D sind voneinander entfernt und das Licht braucht Zeit, um sie zu erreichen. Die Anordnung scheint aber auszudrücken, dass alle drei Punkte, nicht nur die Punkte C und D gleichzeitig sind.


EREIGNISZÄHLER #5

Bild

Es wird in #5 die gesamte Strecke betrachtet, die während der Ausbreitungsdauer von 2 Sekunden von einem kugelförmigen Lichtsignal bewältigt wird.
Alle Eigenschaften und Bestandteile der Anordnungen #1 - #4 bleiben erhalten.
Wir projizieren den Mechanismus der Einsteinschen "Definition der Gleichzeitigkeit" (AMB) auf die kürzeren Strecken AiCiM und MiDiB und setzen voraus, dass dieser auch jetzt gültig ist.
Die optischen Eigenschaften der Spiegel und die laterale Symmetrie der Teilstrecken und der gesamten Anordnung AMB bleiben gleich, wie in der originalen Anordnung von Einstein und wie in allen unserer bisherigen Anordnungen #1 - #4.

Wir betrachten den Weg des Signals:
Das Lichtsignal breitet sich zuerst vom Punkt M (1) in Richtung der beiden i-Punkte rechts und links von M (2). Die Signalanteile erreichen die i-Punkte innerhalb von 0,5 Sekunden und werden durch dort installierte Spiegel teils durchgelassen, teils in Richtung M reflektiert. Die Signalanteile, welche von den Spiegeln reflektiert werden, erreichen den Sendepunkt M nach weiteren 0,5 Sekunden gleichzeitig (M-i-M = 1s); diejenigen Signalanteile, welche von den Spiegeln durchgelassen werden, bewegen sich ungestört gradlinig in Richtung der Punkte C und D. Diese werden nach 0,5 Sekunden Ausbreitungszeit gleichzeitig erreicht (3). Das Lichtsignal erreicht innerhalb von 1 Sekunde gleichzeitig sowohl Punkte C und D, als auch den Mittelpunkt M der Strecke.
Das Lichtsignal breitet sich nun weiter entlang der Strecke in Richtung der Endpunkte A und B.
Die Spiegel in den Punkten C und D lassen die Signalanteile teils ungehindert passieren und gradlinig zu den i-Punkten weiterfliegen, teils reflektieren sie diese. Die reflektierten Signalanteile erreichen nach 0,5 Sekunden die i-Punkte zwischen M und C und M und D gleichzeitig (4). Die durchgelassenen erreichen nach 0,5 Sekunden Flugzeit die i-Punkte zwischen C und A und D und B gleichzeitig (4).
Nun werden die Signalanteile, die sich bei den äußeren i-Punkten befinden teils durchgelassen, teils reflektiert. Die durchgelassenen Signalanteile erreichen nach 2 Sekunden gleichzeitig die Endpunkte der Strecke [AB].
Von den jeweiligen Signalanteilen werden nun gleichzeitig sowohl die Punkte A und B, als auch Punkte C und D, als auch der Mittelpunkt der Strecke M erreicht. Innerhalb ein und derselben Gegenwart.

Wir konstatieren:
Wie es aussieht, ist jeder Punkt der Ausbreitungsstrecke, innerhalb seiner singulären Gegenwart, mit jedem anderen Punkt der Ausbreitungsstrecke gleichzeitig.
Bemerkung: Die Abstände zwischen den Punkten können ins Unendliche reduziert werden.


Bild
Es wird hier die M-Ausbreitung eines Signals entlang der Strecke dargestellt. An jedem Punkt der Ausbreitung erweisen sich die übrigen Punkte der Strecke als gleichzeitig. Es wird die Einsteinsche Definition der Gleichzeitigkeit selbstreferenziell auf sich selbst bezogen.

Fazit:
Die Symmetrie meiner Ereigniszähler-Methode ist SRT-konform.
Mittels der Ereigniszähler-Methode lässt sich die Existenz einer absoluten, sämtliche Punkte einer beliebigen Strecke betreffenden Gleichzeitigkeit beweisen, was der Aussage der SRT widerspricht, die Gleichzeitigkeit sei relativ.
Es zeigt sich auch, dass dieselbe Gegenwart für Punkte gilt, die beliebig voneinander entfernt sind.
Die Methode erweist sich überdies für geeignet, den Weg eines sich simultan in entgegegesetzte Richtungen entlang einer Strecke mit konstanter Geschwindigkeit ausbreitenden Signals zu analysieren.
Die Auflösung des Ereigniszählers ist unendlich, sie eignet sich daher dazu, sämtliche Prozesse der Natur zu analysieren.
Meine Ereigniszähler-Methode ist, als symmetrischer, einfacher und genauer, jeder Uhrenstand-Vergleichsmethode vorzuziehen.
Zuletzt geändert von Zasada am Do 20. Dez 2018, 12:03, insgesamt 2-mal geändert.
Zasada
 
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Re: Ist die Gleichzeitigkeit wirklich relativ? Nicht wirklich.

Beitragvon McMurdo » Do 20. Dez 2018, 06:23

Dummerweise bewegt sich da gar nichts relativ zueinander. Von daher hat das mit SRT rein gar nichts zu tun.
McMurdo
 

Re: Ist die Gleichzeitigkeit wirklich relativ? Nicht wirklich.

Beitragvon Zasada » Do 20. Dez 2018, 10:13

McMurdo hat geschrieben:Dummerweise bewegt sich da gar nichts relativ zueinander. Von daher hat das mit SRT rein gar nichts zu tun.

Nein?
Wie kommt dann K' von einer Seite auf die andere Seite von K.
Teleport?
Telefon?
Bahnhof?
Zasada
 
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