Lorentztransformation, E=mc² und zwei Myonen.

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Lorentztransformation, E=mc² und zwei Myonen.

Beitragvon Lagrange » Mi 26. Dez 2018, 23:58

McMurdo hat geschrieben:
Nicht von Bedeutung hat geschrieben:Doch! Auf der ISS hat eine Cäsium-Atomuhr viel schneller 9192631770 Takte auf dem Tacho. Das zeigt sie zwar eine Sekunde an, aber nach Erdzeit fehlt daran noch ein Ende. Ist ja bei den GPS-Uhren auch so, nur ist der Effekt da noch größer.

Ja, wenn man 2 Uhren miteinander vergleicht, dann geht eine schneller und eine langsamer, das ist klar.

Das reicht nicht. Beide Uhren müssen gegenüber der anderen langsamer gehen. Wie schaffst du das?
Lagrange
 
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Re: Lorentztransformation, E=mc² und zwei Myonen.

Beitragvon McMurdo » Do 27. Dez 2018, 05:42

Lagrange hat geschrieben:Das reicht nicht. Beide Uhren müssen gegenüber der anderen langsamer gehen. Wie schaffst du das?

Nee, wieso müssen die bei der gravitativen Zeitdilatation wechselseitig langsamer gehn? Du hast ja gar keine Ahnung.
McMurdo
 

Re: Lorentztransformation, E=mc² und zwei Myonen.

Beitragvon Nicht von Bedeutung » Do 27. Dez 2018, 07:02

McMurdo hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Das reicht nicht. Beide Uhren müssen gegenüber der anderen langsamer gehen. Wie schaffst du das?

Nee, wieso müssen die bei der gravitativen Zeitdilatation wechselseitig langsamer gehn? Du hast ja gar keine Ahnung.
Weil die SRT dies so vorsieht. Es sei denn man kommt mit der Entschuldigung, man müsse die RdG oder die ART beachten, was die SRT auf jeden Fall aushebelt und damit gänzlich irrational macht. Die SRT ist also vom Tisch und Uhren gehen nicht deswegen unterschiedlich, weil tatsächlich etwas wie Zeit dilatiert, sondern Bewegungszustand und/oder Gravitationspotentiale unterschiedlich sind.

Längenkontraktionen sind damit ebenso vom Tisch, weil Uhren kein probates Werkzeug darstellen, um Längen zu messen oder gar zu definieren. Ein auf der ISS hergestellter Urmeter nach aktueller Definition, wird auf jeden Fall kürzer, als ein auf der Erde nach den selben Regeln hergestellter.
Nicht von Bedeutung
 

Re: Lorentztransformation, E=mc² und zwei Myonen.

Beitragvon Kurt » Do 27. Dez 2018, 09:16

Nicht von Bedeutung hat geschrieben:Ein auf der ISS hergestellter Urmeter nach aktueller Definition, wird auf jeden Fall kürzer, als ein auf der Erde nach den selben Regeln hergestellter.


Wenn du den von der ISS auf die Erde bringst, hat er dann die selbe Länge wie oben?

Kurt

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Re: Lorentztransformation, E=mc² und zwei Myonen.

Beitragvon Zasada » Do 27. Dez 2018, 09:24

Kurt hat geschrieben:
Nicht von Bedeutung hat geschrieben:Ein auf der ISS hergestellter Urmeter nach aktueller Definition, wird auf jeden Fall kürzer, als ein auf der Erde nach den selben Regeln hergestellter.


Wenn du den von der ISS auf die Erde bringst, hat er dann die selbe Länge wie oben?

Kurt

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Das ist Kurts beste Frage bisher.
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Re: Lorentztransformation, E=mc² und zwei Myonen.

Beitragvon Kurt » Do 27. Dez 2018, 09:37

McMurdo hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Das reicht nicht. Beide Uhren müssen gegenüber der anderen langsamer gehen. Wie schaffst du das?

Nee, wieso müssen die bei der gravitativen Zeitdilatation wechselseitig langsamer gehn?


Ist doch klar, gleichzeitig geht ja nicht.

Frage an dich: welche fängt an und wie schnell ist der Wechselvorgang?

Kurt

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Re: Lorentztransformation, E=mc² und zwei Myonen.

Beitragvon McMurdo » Do 27. Dez 2018, 09:40

Nicht von Bedeutung hat geschrieben:Weil die SRT dies so vorsieht.

Klar, gravitative Zeitdilatation bei der SRT. Du hast ja gar keine Ahnung.
McMurdo
 

Re: Lorentztransformation, E=mc² und zwei Myonen.

Beitragvon McMurdo » Do 27. Dez 2018, 09:42

Kurt hat geschrieben:
Ist doch klar, gleichzeitig geht ja nicht.

Kurt

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Wie bitte? Willst dich auch in die Reihe der Ahnungslosen einreihen und bei der gravitativen Zeitdilatation mit der SRT argumentieren?
McMurdo
 

Re: Lorentztransformation, E=mc² und zwei Myonen.

Beitragvon Kurt » Do 27. Dez 2018, 09:50

McMurdo hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Ist doch klar, gleichzeitig geht ja nicht.

Kurt

.

Wie bitte? Willst dich auch in die Reihe der Ahnungslosen einreihen


Aber nein, logischerweise ist es ja unmöglich das gleichzeitig zwei Vorgänge so geschehen das jeder davon das gleiche Ergebnis zeigt obwohl eine Aussage vorliegt das "der andere" langsamer als man selbst taktet.
Das geht nur halbwegs logisch wenn das wechselseitig geschieht.
Darum meine Frage nach dem Beginn und der Taktrate der Umschaltung.

Kurt

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Re: Lorentztransformation, E=mc² und zwei Myonen.

Beitragvon McMurdo » Do 27. Dez 2018, 09:56

Kurt hat geschrieben:Aber nein, logischerweise ist es ja unmöglich das gleichzeitig zwei Vorgänge so geschehen das jeder davon das gleiche Ergebnis zeigt obwohl eine Aussage vorliegt das "der andere" langsamer als man selbst taktet.

Was ist daran logisch unmöglich? Ist ungefähr wie mit Zeitlupe vergleichbar. Da sehen auch zwei dasselbe Ergebnis, der eine nur langsamer als der andere. Trotzdem kommen beide überein z.B. : weil der Ball die Tasse getroffen hat ist sie vom Tisch gefallen.
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