Zasada hat geschrieben:Ich Spreche über Signale, die sich mit einer konstanten Geschwindigkeit ausbreiten. Manche von ihnen sind in der Lage, 2c Geschwindigkeit zu erreichen, manche nicht. Deshalb ist das Wörtchen "kann" richtig kalkuliert.
Kurt hat geschrieben:In deiner Anordnung nicht, denn da beschreibst du nur nach welcher Zeit ein Signal an zwei Orten ankommt.
Das hat aber mit Ausbreitung, und dessen Geschwindigkeit über eine Strecke, nichts zu tun, sondern nur mit Zeiteinheiten.
Zasada hat geschrieben:Unsinn. Anhand der gemessenen Länge der Ausbreitungsstrecke und anhand der gemessenen Zeitdauer der Ausbreitung, berechne ich die Geschwindigkeit, mit der die Information die Ausbreitungsstrecke überwunden hat. Ich muss nicht darüber diskutieren: widerlege die Theorem-Herleitung und meine vorangehenden Definitionen zuerst, bevor Du meine Aufmerksamkeit strapazierst.
Vom Sendepunkt
M aus wird ein Signal an zwei Endpunkte geschickt, dieses Signal breitet sich, da der Sender ja ruht, in jede Richtung gleichschnell aus.
Also kommt das Signal, da die beiden Strecken (die an dem Sendepunkt M aneinandergesetzt sind) gleichzeitig bei
A und
B an.
Vergleicht man die Uhrzeiten ab dem Sendepunkt bis zum Punkt A und/oder B, so zeigt sich das die Überbrückung der beiden Strecken 1 Sekunde gedauert hat und somit das Signal, sowohl auf der Strecke von M nach
A, als auch auf der Strecke von M nach
B, mit 300 000 km/s gelaufen ist.
Die Ankunftszeiten des einen Signals bei A und bei B sind absolut gleich was eine Bestätigung darauf ist das die Anordnung tatsächlich ruht, würde die Anordnung bewegt sein dann wären diese Zeiten unterschiedlich.
Die Information wurde innerhalb einer Sekunde an zwei Empfänger, einer bei
A, einer bei
B, übertragen.
A und
B befinden sich 600 000 km gegenüber, die Information gelangte vom
M zum A und gleichzeitig vom M zum B.
Du kannst natürlich deine Strecke, die du als von A nach B bezeichnest, in zwei gleichlange Teilstrecken aufteilen.
Das ist günstig denn dann erkennst du deinen Gedankenfehler den du hier auftischt wohl leichter.
Es gilt dann:
Signal läuft vom Sendetunkt M zum Empfangspunkt A
Signal läuft vom Sendepunkt M zum Empfangspunkt B
Da die beiden Strecken gleichzeitig überwunden werden ergibt sich für dich wohl der Falscheindruck das dies ja als Überlichtgeschwindigkeit zu deuten sei.
Ist aber nicht denn dann müsstest du die Strecke von A zu B oder umgekehrt innerhalb einer Sekunde überwunden haben.
Hast du aber nicht, du hast zwei Strecken überwunden, die Überwindung einer Strecke dauerte 1 Sekunde.
Zwei Strecken, zwei mal 1 Sekunde, ergibt zwei Sekunden für die Überwindung der Strecke A/B
Falls dich jemand fragt wie du belegen kannst das die Anordnung wirklich ruht dann kannst du auf die Gleichzeitigkeit der Ankunft des Signal bei A und bei B verweisen.
Würde sich die Anordnung in Längsrichtung bewegen dann wären diese beiden Zeiten nicht mehr gleich.
Du kannst aus dem Unterschied (bei bewegter Anordnung in deren Längsrichtung) auch die Geschwindigkeit ermitteln/angeben mit welcher sie sich bewegt.
Damit Bewegungen in jede Raumrichtung erfasst werden können ist entweder ein Drehen der Anlage erforderlich oder mehrere Anlagen (mindestens drei) anzuordnen.
Wenn bei drei deiner Anordnungen alle Laufzeiten vom jeweiligen M zu den dazugehörenden A/B gleich sind dann ruhen die Anlagen zum lokalem Lichtleitbezug (aber auch nur gegen diesen).
Kurt
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Edit: Schreibfehler beseitigt