Lorentztransformation, E=mc² und zwei Myonen.

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Lorentztransformation, E=mc² und zwei Myonen.

Beitragvon McMurdo » Di 12. Feb 2019, 16:01

Kurt hat geschrieben:Licht läuft, so wie jede andere "Welle" auch, im Medium. Kein Medium, keine Welle.

Ist experimentell nicht nachweisbar, Licht bewegt sich auch im absolut leeren Raum, ohne Medium

Die Masse der Erde beeinflusst dieses Medium, genannt Träger, in ihrem Einzugsbreich so das diese Welle so läuft als sei das Medium dazu an die Erde angenagelt.
Da die Masse aber nicht reicht das 100% tig zu bewerkstelligen bleibt ein Rest übrig.
Dieser Rest zeigt sich als sog. "Sagnaceffekt".

Ist mit dem Experimenten nicht in Einklang zu bringen:

Wie später Georg Joos (1934) ausführte, widerspricht eine vollständige Mitführung durch die Erde dem positiven Ergebnis des Michelson-Gale-Pearson-Experiments (1925), das eine Variante der Sagnac-Experimente darstellt.[E 29] Hier wurde versucht, die Rotation der Erde selbst zu messen, d. h. im Gegensatz zu den üblichen Sagnac-Experimenten ruht die Anordnung auf der Erde; deshalb wäre bei einer vollständigen Mitführung ein positives Ergebnis nicht zu erwarten, denn es ist kaum denkbar, dass der Äther zwar von der Translation, aber nicht von der Rotation der Erde beeinflusst werden sollte.
https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%84ther_(Physik)
McMurdo
 

Re: Lorentztransformation, E=mc² und zwei Myonen.

Beitragvon Nicht von Bedeutung » Di 12. Feb 2019, 16:07

Lagrange hat geschrieben:Ich beziehe mich auf Michelson.

Wikipedia hat geschrieben:Da die Verschiebung proportional dem Quadrat der Geschwindigkeit war, entspricht dies laut Michelson einer Geschwindigkeit von weniger als einem Viertel (ca. 8 km/s) bzw. einem Sechstel (ca. 5 km/s) der Erdgeschwindigkeit von 30 km/s.
Auf was man sich da bezieht, ist nicht von Belang. Seit Aristarch (250 v. Chr.) ist der ungefähre Abstand der Sonne zur Erde bekannt und spätestens seit Kepler die Umlaufzeit der Erde um die Sonne. Diese Daten genügen, um die Geschwindigkeit der Erde um die Sonne grob über Kreisumfangsberechnung oder etwas feiner über die Keplerschen Gesetze zu ermitteln. Weil bei MM viel zu wenig bis gar nichts gemessen wurde, wertete man es als Nullresultat.
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Re: Lorentztransformation, E=mc² und zwei Myonen.

Beitragvon Lagrange » Di 12. Feb 2019, 16:41

Nicht von Bedeutung hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Ich beziehe mich auf Michelson.

Wikipedia hat geschrieben:Da die Verschiebung proportional dem Quadrat der Geschwindigkeit war, entspricht dies laut Michelson einer Geschwindigkeit von weniger als einem Viertel (ca. 8 km/s) bzw. einem Sechstel (ca. 5 km/s) der Erdgeschwindigkeit von 30 km/s.
Auf was man sich da bezieht, ist nicht von Belang. Seit Aristarch (250 v. Chr.) ist der ungefähre Abstand der Sonne zur Erde bekannt und spätestens seit Kepler die Umlaufzeit der Erde um die Sonne. Diese Daten genügen, um die Geschwindigkeit der Erde um die Sonne grob über Kreisumfangsberechnung oder etwas feiner über die Keplerschen Gesetze zu ermitteln. Weil bei MM viel zu wenig bis gar nichts gemessen wurde, wertete man es als Nullresultat.

Geschwindigkeit der Erde um die Sonne ist bekannt. Michelson wollte Geschwindigkeit der Erde relativ zum Äther grob bestimmen. Die war zu klein für seine Anordnung. Im Versuch mit Gale hat er ungefähr 300m/s gemessen.
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Re: Lorentztransformation, E=mc² und zwei Myonen.

Beitragvon Lagrange » Di 12. Feb 2019, 16:43

McMurdo hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Licht läuft, so wie jede andere "Welle" auch, im Medium. Kein Medium, keine Welle.

Ist experimentell nicht nachweisbar, Licht bewegt sich auch im absolut leeren Raum, ohne Medium

Was du nicht sagst? Wie soll das denn gehen?

Sollte es gehen, müsste Emissionstheorie gelten.

Ist mit dem Experimenten nicht in Einklang zu bringen

Was du nicht sagst? Warum nicht?
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Re: Lorentztransformation, E=mc² und zwei Myonen.

Beitragvon McMurdo » Di 12. Feb 2019, 16:46

Lagrange hat geschrieben:Sollte es gehen, müsste Emissionstheorie gelten.

Warum das?

Was du nicht sagst? Warum nicht?

Aus vorherigen Beitrag:
denn es ist kaum denkbar, dass der Äther zwar von der Translation, aber nicht von der Rotation der Erde beeinflusst werden sollte.
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Re: Lorentztransformation, E=mc² und zwei Myonen.

Beitragvon Lagrange » Di 12. Feb 2019, 16:49

McMurdo hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Sollte es gehen, müsste Emissionstheorie gelten.

Warum das?

Weil Licht in diesem Fall keine Welle wäre.

Was du nicht sagst? Warum nicht?

Aus vorherigen Beitrag:
denn es ist kaum denkbar, dass der Äther zwar von der Translation, aber nicht von der Rotation der Erde beeinflusst werden sollte.

Das ist Unsinn. Der Äther fließt durch jede Materie durch, wie soll er an der Rotation teilnehmen.

So ein Schwachsinn! :lol:
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Re: Lorentztransformation, E=mc² und zwei Myonen.

Beitragvon Nicht von Bedeutung » Di 12. Feb 2019, 16:56

Lagrange hat geschrieben:Geschwindigkeit der Erde um die Sonne ist bekannt. Michelson wollte Geschwindigkeit der Erde relativ zum Äther grob bestimmen.
Sollte dies etwa eine Andere sein? Wenn ja, warum? Bewegt sich der Äther etwa auch um die Sonne?

Ich denke mal, man kann die Lichtgeschwindigkeit nur relativ zu einem Volumen messen, in welchem sich Licht isotrop ausbreitet. Bewegt man sich in diesem Volumen selbst, kommt man auch nur auf Lichtgeschwindigkeiten relativ zum Licht.

Und bei MM hat man noch das Problem, dass die Interferenzmuster radial zur Lichtlaufrichtung rein gar nichts mit Interferenzen parallel zur Lichtlaufrichtung zu tun haben könnten. Das wird aber nicht nachgeprüft und von daher sind Aussagen über die Effektivität vom MME nicht von Belang.
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Re: Lorentztransformation, E=mc² und zwei Myonen.

Beitragvon Kurt » Di 12. Feb 2019, 17:11

fallili hat geschrieben:MM konnte zeigen, dass es keinen absolut ruhenden Äther geben kann.


Hast du das was ich bisher hier geschrieben habe mitverfolgt?

Kurt

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Re: Lorentztransformation, E=mc² und zwei Myonen.

Beitragvon Lagrange » Di 12. Feb 2019, 17:17

Nicht von Bedeutung hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Geschwindigkeit der Erde um die Sonne ist bekannt. Michelson wollte Geschwindigkeit der Erde relativ zum Äther grob bestimmen.
Sollte dies etwa eine Andere sein? Wenn ja, warum? Bewegt sich der Äther etwa auch um die Sonne?

Ich nehme an ja. Sonst müsste GPS diese 30km/s messen.
Und die GPS-Uhren könnten gar nicht bzw. sehr schwer synchronisiert werden.
Da alles geschieht als ob der Äther relativ zur Erde ruht, so muss dann sein.
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Re: Lorentztransformation, E=mc² und zwei Myonen.

Beitragvon Nicht von Bedeutung » Di 12. Feb 2019, 18:27

Lagrange hat geschrieben:Ich nehme an ja. Sonst müsste GPS diese 30km/s messen.
Und die GPS-Uhren könnten gar nicht bzw. sehr schwer synchronisiert werden.
Da alles geschieht als ob der Äther relativ zur Erde ruht, so muss dann sein.
GPS misst da gar nichts. Die Korrektur-Faktoren, mit denen die Satellitenuhren verlangsamt werden, verschwinden diskret in der Elektronik. Würde man sie Erfassen, würde man evtl. merken, dass sie recht dynamisch sind und die RT wäre längst Geschichte.
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