Lorentztransformation, E=mc² und zwei Myonen.

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Lorentztransformation, E=mc² und zwei Myonen.

Beitragvon Lagrange » Di 12. Feb 2019, 18:38

Nicht von Bedeutung hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Ich nehme an ja. Sonst müsste GPS diese 30km/s messen.
Und die GPS-Uhren könnten gar nicht bzw. sehr schwer synchronisiert werden.
Da alles geschieht als ob der Äther relativ zur Erde ruht, so muss dann sein.
GPS misst da gar nichts. Die Korrektur-Faktoren, mit denen die Satellitenuhren verlangsamt werden, verschwinden diskret in der Elektronik. Würde man sie Erfassen, würde man evtl. merken, dass sie recht dynamisch sind und die RT wäre längst Geschichte.

GPS misst Lichtlaufzeit von den Satelliten bis zum GPS-Gerät.
30km/s würden große Probleme bereiten.

Korrekturfaktoren kann man vergessen. Die haben keine Bedeutung.
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Re: Lorentztransformation, E=mc² und zwei Myonen.

Beitragvon McMurdo » Di 12. Feb 2019, 18:48

Lagrange hat geschrieben:Weil Licht in diesem Fall keine Welle wäre.[/quote,]
Licht ist auch keine Welle im klassischen Sinne sondern ein Quantenobjekt das je nach Art der Messung unterschiedliche Eigenschaften hat. Und in der QFT kommt der Welle-Teilchen Dualismus gar nicht mehr vor. Und wieso dann die Emmisionstheorie gelten müsste erklärt dein Einwand auch nicht.

Das ist Unsinn. Der Äther fließt durch jede Materie durch, wie soll er an der Rotation teilnehmen.

Wieso sollte er dann an der Translation teilnehmen?
Wie gezeigt die Experimente widerlegen einen irgendwie gearteten Äther wechselseitig weil man nicht schlüssig erklären kann wieso er sich mal so und mal so verhalten sollte.
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Re: Lorentztransformation, E=mc² und zwei Myonen.

Beitragvon Lagrange » Di 12. Feb 2019, 19:03

McMurdo hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Weil Licht in diesem Fall keine Welle wäre.[/quote,]
Licht ist auch keine Welle im klassischen Sinne sondern ein Quantenobjekt das je nach Art der Messung unterschiedliche Eigenschaften hat. Und in der QFT kommt der Welle-Teilchen Dualismus gar nicht mehr vor. Und wieso dann die Emmisionstheorie gelten müsste erklärt dein Einwand auch nicht.

Das ist Unsinn. Der Äther fließt durch jede Materie durch, wie soll er an der Rotation teilnehmen.

Wieso sollte er dann an der Translation teilnehmen?

Meinst du das im Ernst? Tja wegen Gravitation. Werden nicht alle Objekte angezogen?

Wie gezeigt die Experimente widerlegen einen irgendwie gearteten Äther wechselseitig weil man nicht schlüssig erklären kann wieso er sich mal so und mal so verhalten sollte.

Nö. Weißt du aus was Materie besteht. Das sind winzig kleine Teilchen die weit auseinander angeordnet sind. Dazwischen gähnende Leere.
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Re: Lorentztransformation, E=mc² und zwei Myonen.

Beitragvon Nicht von Bedeutung » Di 12. Feb 2019, 19:04

Lagrange hat geschrieben:GPS misst Lichtlaufzeit von den Satelliten bis zum GPS-Gerät.
Nein, tun sie nicht. Die Laufzeiten befinden sich im GPS-Signal - in Form von Zeitstempeln un Chipcodes. Auf die Art kann das Signal unabhängig von Laufzeiten übermittelt werden. Das tut man um die atmosphärische Refraktion, die gravitative Rotverschiebung und durch Wolken veränderte Brechungsindices zu umgehen.
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Re: Lorentztransformation, E=mc² und zwei Myonen.

Beitragvon McMurdo » Di 12. Feb 2019, 19:09

Lagrange hat geschrieben:Meinst du das im Ernst? Tja wegen Gravitation. Werden nicht alle Objekte angezogen?

Ahso und die werden nur bei translatorischen Bewegungen angezogen? Du kannst den Widerspruch also nicht auflösen, was zu vermuten war.

Nö. Weißt du aus was Materie besteht. Das sind winzig kleine Teilchen die weit auseinander angeordnet sind. Dazwischen gähnende Leere.

Genau, kein Äther weit und breit zu finden.
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Re: Lorentztransformation, E=mc² und zwei Myonen.

Beitragvon Kurt » Di 12. Feb 2019, 19:33

Nicht von Bedeutung hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:GPS misst Lichtlaufzeit von den Satelliten bis zum GPS-Gerät.
Nein, tun sie nicht. Die Laufzeiten befinden sich im GPS-Signal - in Form von Zeitstempeln un Chipcodes. Auf die Art kann das Signal unabhängig von Laufzeiten übermittelt werden. Das tut man um die atmosphärische Refraktion, die gravitative Rotverschiebung und durch Wolken veränderte Brechungsindices zu umgehen.


Benutzt du ein anderes GPS als der Rest der Welt?

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Re: Lorentztransformation, E=mc² und zwei Myonen.

Beitragvon Nicht von Bedeutung » Di 12. Feb 2019, 19:35

Kurt hat geschrieben:Benutzt du ein anderes GPS als der Rest der Welt?
Nö, aber du vermutlich. Weißt du, wie oft 1,6GHz bzw. 1,2 GHz el. mag. Wellen aus etwa 20000km Höhe auf dem Weg zur Erde ihre Geschwindigkeit aufgrund von Refraktion ändern? Vermutlich nicht und den GPS-Technikern geht es genauso. Deswegen ist das GPS-Signal ja auch so aufwändig.
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Re: Lorentztransformation, E=mc² und zwei Myonen.

Beitragvon Lagrange » Di 12. Feb 2019, 19:45

McMurdo hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Meinst du das im Ernst? Tja wegen Gravitation. Werden nicht alle Objekte angezogen?

Ahso und die werden nur bei translatorischen Bewegungen angezogen? Du kannst den Widerspruch also nicht auflösen, was zu vermuten war.

Deine Vermutung ist schwachsinnig. Wie willst du Teilchen rotatorisch anziehen? :lol: :lol: :lol:

Nö. Weißt du aus was Materie besteht. Das sind winzig kleine Teilchen die weit auseinander angeordnet sind. Dazwischen gähnende Leere.

Genau, kein Äther weit und breit zu finden.

Der Äther wurde gar nicht gesucht, seine Existenz ist eine Selbtstverständlichkeit. :lol:
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Re: Lorentztransformation, E=mc² und zwei Myonen.

Beitragvon Kurt » Di 12. Feb 2019, 19:46

Nicht von Bedeutung hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Benutzt du ein anderes GPS als der Rest der Welt?
Nö, aber du vermutlich. Weißt du, wie oft 1,6GHz bzw. 1,2 GHz el. mag. Wellen aus etwa 20000km Höhe auf dem Weg zur Erde ihre Geschwindigkeit aufgrund von Refraktion ändern? Vermutlich nicht und den GPS-Technikern geht es genauso. Deswegen ist das GPS-Signal ja auch so aufwändig.


Wir können uns ja mal über GPS austauschen, aber nicht in diesem Faden hier, wenn du intessiert bist mach einen auf.

Kurt

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Re: Lorentztransformation, E=mc² und zwei Myonen.

Beitragvon Lagrange » Di 12. Feb 2019, 19:52

Nicht von Bedeutung hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:GPS misst Lichtlaufzeit von den Satelliten bis zum GPS-Gerät.
Nein, tun sie nicht. Die Laufzeiten befinden sich im GPS-Signal - in Form von Zeitstempeln un Chipcodes.

Da steht wann und von wo das Signal gesendet wurde. Empfangszeit wird vom GPS-Empfänger gemessen/berechnet.
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