Lorentztransformation, E=mc² und zwei Myonen.

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Lorentztransformation, E=mc² und zwei Myonen.

Beitragvon Lagrange » Sa 16. Feb 2019, 13:53

Nicht von Bedeutung hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Alle H&K Uhren gehen unterschiedlich.
Nicht nur die, würde ich sagen, aber welche davon geht denn nun richtig? Alle Uhren, die synchron an jedem Ort der Erde die TAI-Zeit anzeigen können, gehen definiert richtig und das sind z.B. Uhren, die per GPS (oder anderen GNSS) synchronisiert werden können. Das "definiert richtig", ist dabei äußerst wichtig.

Wichtig ist dass sie alle auf eine Uhr (oder Mittelwert von mehreren) bezogen werden, so dass die jeweiligen Fehler herausgerechnet werden können. Diese Fehler werden dann rechnerisch im GPS-Empfänger korrigiert. Mehr wird nicht benötigt.
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Re: Lorentztransformation, E=mc² und zwei Myonen.

Beitragvon Kurt » Sa 16. Feb 2019, 13:58

Lagrange hat geschrieben:Die GPS-Uhren kontrollieren das GPS-Signal und das GPS-Signal kontrolliert die Uhren? Das ist nicht ganz logisch.


Wir können es ja mal versuchen, dazu ist kein Extratechnikverständnis nötig, nur logischer Verstand.

- Im SAT laufen sog. Atomuhren, die heissen so weil ihre Taktung/Ausgangsschwingung von der Resonanzfrequenz von Atomen abgeleitet wird.

Es handelt sich also um einen Taktgeber, mehr ist da nicht. Er ist halt sehr konstant in seiner Taktung.

Dieser Taktgeber ist dazu da um alle Signal die im SAT Verwendung finden zu generieren.
Es ist ja eine absolute Abhängigkeit aller gesendeten Umstände/Signale/Bits/"GOLD-Code"... untereinander notwendig.

Die Atomuhr hat keine Systemzeit intus! Sie erzeugt nur den Systemtakt.

Verständlich?

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Re: Lorentztransformation, E=mc² und zwei Myonen.

Beitragvon Kurt » Sa 16. Feb 2019, 14:02

Nicht von Bedeutung hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Du hast noch viel zu lernen, wann fängst du damit an?
Jajaja... super Behauptung und nicht mal falsch. Aber immerhin habe ich noch weit weniger zu lernen, als du, also solltest du dir eher die Frage stellen, wann du gedenkst, mich einzuholen und mich nicht dazu animieren, mich weiter von dir zu entfernen. :lol:


Du bist der Grösste auf Erden, weiter so.

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Re: Lorentztransformation, E=mc² und zwei Myonen.

Beitragvon Nicht von Bedeutung » Sa 16. Feb 2019, 14:35

Lagrange hat geschrieben:Wichtig ist dass sie alle auf eine Uhr (oder Mittelwert von mehreren) bezogen werden, so dass die jeweiligen Fehler herausgerechnet werden können. Diese Fehler werden dann rechnerisch im GPS-Empfänger korrigiert. Mehr wird nicht benötigt.
Ja, theoretisch. Frequenzstabilisatoren in GPS-Satelliten sind die praktische Umsetzung dieses Problems - damit weniger gerechnet werden muss. Aber das war dir ja Alles zu theoretisch.
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Re: Lorentztransformation, E=mc² und zwei Myonen.

Beitragvon Nicht von Bedeutung » Sa 16. Feb 2019, 14:38

Kurt hat geschrieben:Wir können es ja mal versuchen, dazu ist kein Extratechnikverständnis nötig, nur logischer Verstand.
Ich weiß gar nicht mehr, wie oft ich dich schon aufgefordert habe, GPS aus deiner Sicht zu erklären, aber da kommt ja nach wie vor nichts. Wie willst du es also versuchen? Immer nur weiter behaupten, Andere lägen falsch? Das kannst du nach wie vor vergessen.
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Re: Lorentztransformation, E=mc² und zwei Myonen.

Beitragvon Lagrange » Sa 16. Feb 2019, 14:44

Kurt hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Die GPS-Uhren kontrollieren das GPS-Signal und das GPS-Signal kontrolliert die Uhren? Das ist nicht ganz logisch.


Wir können es ja mal versuchen, dazu ist kein Extratechnikverständnis nötig, nur logischer Verstand.

- Im SAT laufen sog. Atomuhren, die heissen so weil ihre Taktung/Ausgangsschwingung von der Resonanzfrequenz von Atomen abgeleitet wird.

Es handelt sich also um einen Taktgeber, mehr ist da nicht. Er ist halt sehr konstant in seiner Taktung.

Dieser Taktgeber ist dazu da um alle Signal die im SAT Verwendung finden zu generieren.
Es ist ja eine absolute Abhängigkeit aller gesendeten Umstände/Signale/Bits/"GOLD-Code"... untereinander notwendig.

Die Atomuhr hat keine Systemzeit intus! Sie erzeugt nur den Systemtakt.

Verständlich?

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Das ist schon alles klar aber:
9 192 631 770 Schwingungen auf der Erde sind nicht gleich lang wie
9 192 631 770 Schwingungen im SAT.

Wie kann dies korrigiert werden?

Frequenzteiler?

Wie?
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Re: Lorentztransformation, E=mc² und zwei Myonen.

Beitragvon Nicht von Bedeutung » Sa 16. Feb 2019, 15:12

Lagrange hat geschrieben:Frequenzteiler?
Also ein Frequenzstabilisator ist schon etwas aufwändiger als ein Frequentteiler oder ein Frequenzmultiplexer, denn er kann Beides und zwar dynamisch. Dazu muss man nur die Gewünschte Frequenz als Zahlenwert in eines seiner Register schreiben. Den Wert bekommt man aus der Differenz zweier Zeitstempel wodurch man bei der Anzahl der Solltakte landet, die zwischen zwei Zeitstempeln erreicht werden muss und auf welchen die Frequenz, die vom Taktgeber kommt nun eingestellt werden muss. Das gechieht Alles in vorprogrammierten Mikrocontrollern an die man nur noch das GPS-Signal anlegen muss und Alles, was in diesen passiert, ist mehr oder weniger "BlackBox", weil nur wichtig ist, dass es funktioniert und zwar unabhängig von allen infrage kommenden Störeinflüssen. Selbst wenn es keinerlei Störeinflüsse geben sollte, weil der Taktgeber von Haus aus die korrekte Frequenz liefert, ist man mit solchen Stabilisatoren auf der sicheren Seite.
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Re: Lorentztransformation, E=mc² und zwei Myonen.

Beitragvon Kurt » Sa 16. Feb 2019, 15:18

Lagrange hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Die Atomuhr hat keine Systemzeit intus! Sie erzeugt nur den Systemtakt.

Verständlich?

Das ist schon alles klar aber:
9 192 631 770 Schwingungen auf der Erde sind nicht gleich lang wie
9 192 631 770 Schwingungen im SAT.

Wie kann dies korrigiert werden?

Frequenzteiler?


Wie?


Ich will zeigen das das keine Rolle spielt, nicht notwendig ist.

Zur Korrekturmöglichkeit:
Die Atomuhr selber kann eigentlich nicht korrigiert werden, das geht, so wie du vermutest, dann wohl im ersten Teiler.

Dem Empfänger/NAVI usw. wird der Fehler gesagt den der Taktgeber, also die Uhr, hat/produziert.
Der Empfänger weis also wieviel die empfangenen Signale falsch sind und das er diese und um wieviel er sie korrigieren muss.

Alle Millisekunde wird die Kennung des SAT gesendet, in den vorher dem Empfänger zugestellten Daten (Almanach usw.) steht der Fehler des Systemtaktes und der Versatz zur Systemzeit drinnen.
Er kann also selber errechnen um wieviel die Signale zeitlich versetzt sind und muss diese bei der Laufzeiterkennung zu einem gewähltem Sendepunkt berücksichtigen.
Soll er die GPS-Systemzeit ausgeben dann muss er das da auch berücksichtigen.
Soll er die "Weltzeit" ausgeben dann muss er zusätzlich den Versatz der GPS-Systemzeit zur Weltzeit mit berücksichtigen.

All diese Korrekturdaten stehen dem Empfänger zur Verfügung, er muss sie halt vorher geladen haben.
Er kriegt sie von den SATs (schön langsam) geliefert.

Es spielt also keine Rolle ob der Mutteroszillator im SAT, also die Atomuhr zu langsam oder zu schnell läuft, er hat ja die Korrekturdaten.
Natürlich sind dem Falschgehen des Mutteroszillators Grenzen gesetzt.
Diese besteht im absoluten Falschgang als auch in der Stabilität der Ausgabefrequenz selber (Kurzzeitschwankungen).
Schwankt nämlich diese zu stark dann kann das Bodensegment/Kontrollstation das nicht schnell genug korrigieren, also neue Daten in den Almanach schreiben.

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Re: Lorentztransformation, E=mc² und zwei Myonen.

Beitragvon Nicht von Bedeutung » Sa 16. Feb 2019, 16:50

Kurt hat geschrieben:Die Atomuhr selber kann eigentlich nicht korrigiert werden, das geht, so wie du vermutest, dann wohl im ersten Teiler.
Ich lach mich gleich schlapp hier. Was ist denn für dich eine Atomuhr? Taktgeber mit Anzeige uns allem drum und dran, oder nur der Taktgeber? :lol:

Kurt hat geschrieben:Dem Empfänger/NAVI usw. wird der Fehler gesagt den der Taktgeber, also die Uhr, hat/produziert.
Ganz sicher nicht. Vielmehr wird der Gangfehler der lokalen Taktgeber korrigiert und nicht der eigene übermittelt. Wäre es anders, könnte man jede Uhr, die auf deine Weide korrigiert werden soll, als stets korrekt gehend betrachten, was eine solche Synchronisation überflüssig machen würde. :lol:
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Re: Lorentztransformation, E=mc² und zwei Myonen.

Beitragvon Kurt » Sa 16. Feb 2019, 17:36

Nicht von Bedeutung hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Die Atomuhr selber kann eigentlich nicht korrigiert werden, das geht, so wie du vermutest, dann wohl im ersten Teiler.
Ich lach mich gleich schlapp hier. Was ist denn für dich eine Atomuhr? Taktgeber mit Anzeige uns allem drum und dran, oder nur der Taktgeber? :lol:

Du kannst dich doch hier schlappen wie du willst, die Uhr im SAT ist ein Taktgeber, sonst nichts.
Es sei denn du fliegst mit und willst wissen wie spät es ist, dann muss dem Taktgeber ein Zählwerk zugestellt werden das die Takte der Uhr verwertet und daraus eine "Zeitanzeige" macht.
Alternativ kannst du auch ein NAVI mitnehmen und dort die Uhrzeit ablesen.

Nicht von Bedeutung hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Dem Empfänger/NAVI usw. wird der Fehler gesagt den der Taktgeber, also die Uhr, hat/produziert.
Ganz sicher nicht. Vielmehr wird der Gangfehler der lokalen Taktgeber korrigiert und nicht der eigene übermittelt. Wäre es anders, könnte man jede Uhr, die auf deine Weide korrigiert werden soll, als stets korrekt gehend betrachten, was eine solche Synchronisation überflüssig machen würde. :lol:

Synchronisieren?
Naja, das brauchts nicht.
Dein NAVI braucht nichtmal eine HardwareUhr, eine in SW tuts auch.

Es gibt noch viel zu lernen, wann fängst du damit an?

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