fallili hat geschrieben:Du hast völlig recht.
Mikesch fallili, Daniel K... haben genau eine gestörte Persönlichkeit, mit der man sich hier auseinander zu setzen haben.
fallili hat geschrieben:Du hast völlig recht.
Mikesch fallili, Daniel K... haben genau eine gestörte Persönlichkeit, mit der man sich hier auseinander zu setzen haben.
Zasada hat geschrieben:These: Die Relativitätstheorie erklärt nicht die Natur.
Die Beschreibung von Platon, kann heute folgend gedeutet werden. Die Wirklichkeit, welche sich dem Betrachter zugänglich zeigt, ist eine Projektion, die uns nicht die Wirklichkeit an sich, sondern nur ihre Signale erkennen lässt. Die Menschen als bewusst agierende und bewusst urteilende Instanzen sind dadurch aus Prinzip nicht in der Lage, von der Wirklichkeit etwas anderes zu empfangen, als ihre sinnlich wahrnehmbaren Zeichen.
DerGast hat geschrieben:Ischtar hat geschrieben:Guter & informativer Beitrag!
Ich bin mir nicht sicher, ob man sagen könnte, die SRT ist weniger eine Theorie der Ontologie als eine epistemische Theorie der Messung unter Einbeziehung von c = const. Ich würde aber nicht platonisch argumentieren, sondern dass, wie so häufig, ontologische und epistemische Aussagen (in Form mathematischer Terme) verwechselt werden; konkret hier: die reversiblen Effekte der SRT sind keine ontologischen Effekte, sondern Effekte der (Signal-) Messungen. Raum & Zeit werden nicht wirklich verändert (wobei es nicht mal ausgemacht ist, dass es so etwas wie Zeit oder Zeitfluss real gibt)
Wir sitzen nicht in einer Höhle, sondern mitten in der Wirklichkeit; und in der erkenntnistheoretischen Bearbeitung der überaus komplexen Natur kategorisieren, isolieren, simplifizieren und mathematisieren wir und projizieren dann zurück und glauben deshalb, alles, was mathematisch ist, ist auch real.
Ich denke nicht, dass Galilei Recht hatte: wir entdecken nicht die mathematischen Gesetze, wir konstruieren sie. Und eine gesunde Distanz zu ihren Aussagen, die Wirklichkeit betreffend, wäre m.E. unbedingt erforderlich.
Wenn die Ergebnisse von Messungen nicht real sind -
wenn Messungen nicht die Wirklichkeit widergeben -
was ist dann die "Wirklichkeit"?
Was ist dann "real"?
Und was bedeutet "gesunde Distanz"?
Messwerte ignorieren?
DerGast hat geschrieben:Wenn die Ergebnisse von Messungen nicht real sind -
wenn Messungen nicht die Wirklichkeit widergeben -
was ist dann die "Wirklichkeit"?
Was ist dann "real"?
Und was bedeutet "gesunde Distanz"?
Messwerte ignorieren?
Mir ist - auch erkenntnistheoretisch - keine Alternative bekannt.
Das die Messmethoden - die Versuchsanordnung - mit größter Vorsicht zu handhaben sind, ist klar.
Aber bestätigte Ergebnisse?
Ischtar hat geschrieben:Ein anderes Beispiel ist Newtons Gravitation; die Glg. ist korrekt, wird durch Messungen bestätigt, aber die Interpretation als "ziehende Kraft" (die auch noch hinwegtransformiert werden kann) war nicht plausibel, da ist Einsteins "gekrümmter Raum" plausibler.
Und die sich daraus ergebenden Phänomene sind eben nicht scheinbar, sondern real - sie bilden die Wirklichkeit ab.
Zasada hat geschrieben:Und die sich daraus ergebenden Phänomene sind eben nicht scheinbar, sondern real - sie bilden die Wirklichkeit ab.
"Real" wie das Ergebniss der Gleichzeitigkeitsmessung der Lichtereignisse bei K, welche von K' nicht als gleichzeitig empfangen werden...
, welche aber auch für K' als gleichzeitig gelten sollen, wie es sich hier zeigt:
Soviel zur "Realitätsliefernden" Messung in der Physik.
McMurdo hat geschrieben:...
Lagrange hat geschrieben:McMurdo hat geschrieben:...
Kannst du woanders trollen?
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