Ruhen Ereignispunkte in meinem Bezugssystem, so kann ich die "physikalisch sinnvolle" Definition der Gleichzeitigkeit von A. Einstein benutzen, um zuverlässig zu bestimmen, ob die Ereignisse gleichzeitig erfolgt sind.
Dies wird dem Beobachter in S' aus folgendem Grund nicht gelingen:
Zur Elektrodynamik bewegter Körper;
§ 2.
Über die Relativität von Längen und Zeiten:"Wir sehen also, daß wir dem Begriffe der Gleichzeitigkeit
keine absolute Bedeutung beimessen dürfen, sondern daß zwei Ereignisse, welche, von einem Koordinatensystem aus betrachtet, gleichzeitig sind, von einem relativ zu diesem System bewegten System aus betrachtet, nicht mehr als gleichzeitige Ereignisse aufzufassen sind."
Anhang:
"physikalisch sinnvolle" Definition der Gleichzeitigkeit von A. Einstein: Albert Einstein hat geschrieben:"Es seien A, B zwei Punkte des Inertialsystems K, etwa die Endpunkte eines relativ zu K ruhenden Stabes, dessen Mittelpunkt M sei. Von M werde ein Lichtsignal nach allen Seiten ausgesandt. Das Prinzip der Konstanz der Lichtgeschwindigkeit zwingt uns zu der Festsetzung, dass die Ankunft des Lichtsignals in A und die Ankunft in B gleichzeitig seien. Damit haben wir eine physikalisch sinnvolle Definition der Gleichzeitigkeit gewonnen."
Zasada hat geschrieben:Zur eindeutigen Bestimmung der Gleichzeitigkeit zweier Ereignisse A und B darf ausschliesslich ein Bezugssystem S herangezogen werden, in dem Ereignispunkte A und B ruhen.
Sind zwei inertiale Bezugssysteme S und S' gegeneinander bewegt, so ist die eindeutige Bestimmung der Gleichzeitigkeit von A und B ausgeschlossen.