Wie arbeitet ein Ereigniszähler

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Wie arbeitet ein Ereigniszähler

Beitragvon Lagrange » Mi 3. Jul 2019, 13:22

Daniel K. hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:
Das sind dann zwei unterschiedliche Sekunden. Die müssen dann entsprechend gekennzeichnet werden. Am besten farbig.

Für Kurt sollte es hilfreich sein, ich bezweifel aber, dass er es annehmen wird. Ich habe ja schon vorgeschlagen von SI-Basis-Orts-Sekunde und SI-Station-Orts-Sekunde zu sprechen, von mir aus auch farbig. :mrgreen:

Dann dauert ein Tag 86400 Basissekunden und 86400*0,833=71997,12 Stations-Sekunden?

Oder rund 20 Stations-Stunden.

Welche Sekunde ist besser für uns?
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Re: Wie arbeitet ein Ereigniszähler

Beitragvon Kurt » Mi 3. Jul 2019, 13:35

Daniel K. hat geschrieben:Die Atomuhren bei mir gehen auf beiden Stationen richtig


Dein Betrugsversuch hilft dir nichts, ob Atomuhr oder Oszillator, deren Gang ist von den Ortsumständen abhängig.
Also gehen deine beiden Atomuhren unterschiedlich, du hast aber zweimal den gleichen Wert stehen.
Dein Strohhalm trägt nicht.

Kurt

.
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Re: Wie arbeitet ein Ereigniszähler

Beitragvon Lagrange » Mi 3. Jul 2019, 13:37

MrStupid hat geschrieben:Wenn Dummheit bunt wäre, wäre ich ein Regenbogen.
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Re: Wie arbeitet ein Ereigniszähler

Beitragvon McMurdo » Mi 3. Jul 2019, 13:44

Lagrange hat geschrieben:Wo stimme ich dir zu?

Na hier: die Uhr auf dem Mond geht anders als auf der Erde.
Ist ja das was ich schrieb: im Vergleich mit der Uhr auf der Erde geht sie schneller auf dem Mond. Also anders.

Die Pendeluhr geht auf dem Mond langsamer. Also, die Sekunde vergeht nicht schneller auf dem Mond als auf der Erde sondern langsamer.

Äh nein, die Definition der Sekunde ist festgelegt. Und da kommt keine Pendeluhr drin vor.
McMurdo
 

Re: Wie arbeitet ein Ereigniszähler

Beitragvon Lagrange » Mi 3. Jul 2019, 13:54

McMurdo hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Wo stimme ich dir zu?

Na hier: die Uhr auf dem Mond geht anders als auf der Erde.
Ist ja das was ich schrieb: im Vergleich mit der Uhr auf der Erde geht sie schneller auf dem Mond. Also anders.

Anders ist nicht gleich schneller. Es kann auch langsamer sein.

Die Pendeluhr geht auf dem Mond langsamer. Also, die Sekunde vergeht nicht schneller auf dem Mond als auf der Erde sondern langsamer.

Äh nein, die Definition der Sekunde ist festgelegt. Und da kommt keine Pendeluhr drin vor.

Die Dauer der Sekunde ist definiert. Die kann mit jeder Uhr gemessen werden.
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Re: Wie arbeitet ein Ereigniszähler

Beitragvon McMurdo » Mi 3. Jul 2019, 15:25

Lagrange hat geschrieben:Anders ist nicht gleich schneller. Es kann auch langsamer sein.

Kann sein. Die auf der Erde geht ja auch langsamer als die auf dem Mond, also auch anders.

Die Dauer der Sekunde ist definiert. Die kann mit jeder Uhr gemessen werden.

Dann miss mal ner ner Pendeluhr das 9 192 631 770-fache der Periodendauer der Strahlung, die dem Übergang zwischen den beiden Hyperfeinstrukturniveaus des Grundzustandes von Atomen des Nuklids 133Cs entspricht.
Funktioniert schon hier auf der Erde nicht, geschweige denn in Schwerelosigkeit.
McMurdo
 

Re: Wie arbeitet ein Ereigniszähler

Beitragvon Lagrange » Mi 3. Jul 2019, 15:30

McMurdo hat geschrieben:
Die Dauer der Sekunde ist definiert. Die kann mit jeder Uhr gemessen werden.

Dann miss mal ner ner Pendeluhr das 9 192 631 770-fache der Periodendauer der Strahlung, die dem Übergang zwischen den beiden Hyperfeinstrukturniveaus des Grundzustandes von Atomen des Nuklids 133Cs entspricht.
Funktioniert schon hier auf der Erde nicht.

Wieso nicht? Das ist die Dauer einer Sekunde.

1Sekunde =1Tag/86400.
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Re: Wie arbeitet ein Ereigniszähler

Beitragvon Lagrange » Mi 3. Jul 2019, 15:32

DerGast hat geschrieben:Ich bin dumm!

:lol: :lol: :lol:
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Re: Wie arbeitet ein Ereigniszähler

Beitragvon Daniel K. » Mi 3. Jul 2019, 15:36


Kurt hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
Vergleich von Kurts Grafik (links) und meiner (rechts):

Bild

Die Atomuhren bei mir gehen auf beiden Stationen richtig, es wird sogar gezeigt, wie diese schematisch die Dauer der lokalen Orts-Sekunde erzeugen und messen. Per Definition ist die "Frequenz" des Generators in so einer Uhr 9,19 GHz, braucht man nicht messen.

Kurt hat geschrieben:
Betrug! Du hast zweimal eine Atomuhr mit 9.. hingemalt und bringst dann einmal 9 und einmal 7 raus. Das ist Betrug, es ist auch Betrug wenn du behauptest das die Atomuhren überall gleich gehen man das ja nicht zu messen braucht.

Nein Kurt, ist kein Betrug. ... du hast auch mal eine 9 und eine 7 geschrieben. ... ich schreibe zu den beiden Werten was sie angeben, es sind die Wellen pro der Zeitangabe. ... da steht, 7.660.526.475 Wellen in 0,83 s. Der Generator der Uhr erzeugt bei einer Frequenz von 9,919 GHz eben in 0,83 s genau 7.660.526.475 Wellen. Willst du wissen, wie viele es pro ganzer Sekunde sind, musst du rechnen 7.660.526.475 Wellen mal 1,2 = 9.192.631.770 Wellen.

Der Generator hat in jeder Uhr die Frequenz von 9,19 GHz und erzeugt in einer Sekunde somit genau 9.192.631.770 Wellen. Ist ja wohl logisch, dass er in weniger Zeit auch weniger Wellen erzeugt und in 0,83 s sind es eben nur 7.660.526.475 Wellen. Da ist kein Stück was mit Betrug Kurt, du bist nur unfähig es zu peilen, ist aber deine Problem.

Dein Betrugsversuch hilft dir nichts, ob Atomuhr oder Oszillator, deren Gang ist von den Ortsumständen abhängig.

Mehr hast du nicht zu biegen, nur jammern und Papagei? Klar sind Uhr, Oszillator von den Ortsumständen abhängig, aber ebenso auch die Messgeräte und ganz wichtig, die Dauer der Sekunde.


Kurt hat geschrieben:
Also gehen deine beiden Atomuhren unterschiedlich, du hast aber zweimal den gleichen Wert stehen.

Sie gehen unterschiedlich, darum stehst ja bei der Basis 1 s und bei der Station 0,83 s. Bist du nun blind, blöde oder nur ignorant? Erst motzt du, ich hätte einmal 9.192.631.770 und einmal 7.660.526.475 als Wert, also zwei unterschiedliche Werte und behauptest, dass wäre der Betrug, nun erklärst du, das Problem wäre, ich habe zwei mal den gleichen Wert da stehen. Du weißt nicht was du willst. :mrgreen:

Kurt, ich habe einmal zwei gleiche Werte dort stehen, und einmal zwei unterschiedliche Werte und alle vier Werte sind so richtig. Genau hab ich da sogar drei Wertepaare stehen, einmal dieselbe Frequenz für den Generator und dann unterschiedliche Werte für Dauer und Anzahl der Wellen.


Tabelle die die Abhängigkeit der Anzahl der Wellen von der Messdauer bei konstanter Frequenz zeigt:

9,919 GHz | 0,83 s | 07.660.526.475 Wellen
9,919 GHz | 1,00 s | 09.192.631.770 Wellen
9,919 GHz | 1,20 s | 11.031.158.124 Wellen
Zuletzt geändert von Daniel K. am Mi 3. Jul 2019, 15:38, insgesamt 1-mal geändert.
Daniel K.
 
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Re: Wie arbeitet ein Ereigniszähler

Beitragvon McMurdo » Mi 3. Jul 2019, 15:38

Lagrange hat geschrieben:1Sekunde =1Tag/86400.

So ist die Sekunde aber nicht definiert.
McMurdo
 

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