Dietmar hat geschrieben:
Na, Frau Lopez, gestern um 9:12 hat Ihnen die Methode aber besser gefallen. Dort schrieben Sie:
viewtopic.php?f=6&t=32&start=80#p1413Zitat:
Ich würde sagen, dass die bestmögliche Präzision, die wir beim Ermitteln der Länge eines Objektes erreichen können, erfolgt wenn folgende Bedingungen möglich sind:
- im Ruhezustand relativ zum Objekt stehen
- direktes Anlegen des Maßstabes
Dass der Ruhezustand zwischen Messender und zu messendem Objekt notwendig ist für die Präzision der Messung liegt auf der Hand und bedarf keine weiteren Erläuterungen: Jegliche Bewegung bei dem Meßvorgang, sogar die geringste Vibration, macht den Meßvorgang unmöglich oder verursacht Fehler und Messungenauigkeiten.
Auch der physische Kontakt mit dem zu messendem Objekt ist hier eine Garantie der Präzision: Unser Tastsinnesorgan ist hier viel präziser als unser Augenmaß, der kaum etwas taugt, um präzise Maßen zu ermitteln. Optische Messungen sind mit subjektiven Ungenauigkeiten (Sehkraft) und mit optischen Täuschungen behaftet.
Aha, das ist also die "bestmögliche Präzision, die wir beim Ermitteln der Länge eines Objektes erreichen können". Tja, ich sehe leider keinen Unterschied zu Einsteins Methode, die da lautet:
Einstein: a) Der Beobachter bewegt sich samt dem vorher genannten Maßstabe mit dem auszumessenden Stabe und mißt direkt durch Anlegen des Maßstabes die Länge des Stabes, ebenso, wie wenn sich auszumessender Stab, Beobachter und Maßstab in Ruhe befänden.Nein, Herr Hainz, was ich hier oben gestern um 9:12 Uhr geschildert habe, ist die Messmethode, die Einstein eine zitierte
Zeile davor mit einem anderen Satz auch beschreibt, sprich die ganz alltägliche und vernünftige Methode, die Länge eines Gegenstandes zu messen. Bewegen Sie Ihr Blick also eine
Zeile davor in den zitierten Aussagen, wenn's möglich ist:
Zitat:
Zitat Albert Einstein:
Es sei ein ruhender starrer Stab gegeben; derselbe besitze, mit einem ebenfalls ruhenden Maßstabe gemessen, die Länge l. [Hervorhebung durch Lopez]
Erst dann halluziniert Einstein (oder wer auch immer den Unfug geschrieben hat

) und er denkt sich unter a) eine "
Operation" aus, wie er bloß die Länge des
bewegten Stabes jetzt gebacken kriegen könnte:
Zitat:
Wir fragen nun nach der Länge des bewegten Stabes, welche wir uns durch folgende zwei Operationen ermittelt denken:
a) ...
Eine Eselei oder ein Joke, wer auch immer sich diese glorreiche "
Operation" ausgedacht hat.

Tja, wenn Sie schon Schwierigkeiten haben, den Sinn von solchen relativ einfach ausgedrückten Aussagen zu verstehen, ist es kein Wunder, wenn Sie nicht die „
raumzeitliche Verkürzung“ eines Gegenstandes zu beschreiben vermögen.

Mit freundlichen Grüßen
Jocelyne Lopez