Aus welchem Grund verändert sich für einen Beobachter in S' die Sicht auf die Gleichzeitigkeit der Ereignisse in S?
Warum wird die Symmetrie der SRT durch die Ausbreitungsrichtung der Lichtstrahlen verletzt?
Verstößt die SRT etwa gegen das Prinzip der Relativität?
Das kann doch nicht sein, meine Herren...Anordnung 1.S ruht, S' bewegt.
Lichtemission in S vom Mittelpunkt der Strecke AB. Länge der Ausbreitungsstrecke: x.
Beobachter in S' mit der Relativgeschwindigkeit v gegenüber S bewegt.
Befund:Die von M herkommenden Lichtstrahlen erreichen aus Sicht von S' die Punkte A und B
ungleichzeitig.
Anordnung 2.S ruht, S' bewegt.
Lichtemission in S erfolgt gleichzeitig von den Endpunkten der Strecke AB aus. Länge der Ausbreitungsstrecke: x.
Beobachter in S' mit der Relativgeschwindigkeit v gegenüber S bewegt.
Befund:Die von A und B herkommenden Lichtstrahlen erreichen aus Sicht von S' den Mittelpunkt M der Ausbreitungsstrecke
gleichzeitig.Die Symmetrie:Gleich lange Ausbreitungsstrecke, bzw. gleichermaßen
veränderte Ausbreitungsstrecke in beiden Anordnungen.
Das RP und die SRT gelten in beiden Anordnungen.
Dieselbe Geschwindigkeit von S' bezüglich S in beiden Anordnungen.
LG=konst in beiden Anordnungen.
Der Widerspruch:Die Anordnungen sind identisch. Sie unterscheiden sich nur durch die Richtung der Lichtausbreitung darin.
Der Gleichzeitigkeitsbefund aus derselben S'-Perspektive unterscheidet sich dennoch in beiden Anordnungen.
Dies ist der Beweis dafür, dass die SRT der Isotropie des Relativitätsprinzips widerspricht.
Dies bedeutet das Ende für diese Theorie.