Hallo Gerhard Kemme !
Du hast dir wirklich die Mühe genommen und bist auf meine Argumente eingegangen.
Wenn man durch das Studium und durch den Beruf- ich glaube mich nicht zu
täuschen, dass du Physik auch beruflich ausübst- geprägt ist, dann ist es wirklich
nicht leicht, so radikal umzudenken, wie ich es verlangt habe.
Es ist dir so schnell nicht ganz gelungen, aber das kann ich verstehen.
Ich möchte etwas weiter ausholen, denn ich kann sicher einen großen
Zeitraum überblicken:
Vor 110- 120 Jahren herrschte noch ein ganz anderer Zeitgeist wie heute.
Und die Gedankenwelt der Menschen unterschied sich um Welten von
der heutigen Denkweise.Wer denkt heute noch in INERTIALSYSTEMEN ?
Die führenden Wissenschaftler dieser Zeit gehörten zum großen Teil
der jüdischen Volksgruppe Deutschlands an, die heute ja fast verschwunden ist.
Albert Einstein war der Koordinator dieser wissenschaftlichen Arbeiten.
Und wenn du meine Beiträge über längere Zeit verfolgt hast, wirst du
bemerkt haben, dass ich nie ein böses Schimpfwort verloren habe, wenn mir etwas nicht gefallen hat.
Ich habe zur Kenntnis genommen, dass der Zeitgeist damals so war.
Und Antisemit bin ich auch nicht.Ich achte diese Menschen.
Aber heute ist die Denkweise anders geworden.Leider ist die Zeit bei der SRT
stehengeblieben. Die weltweiten Ereignisse haben das mit sich gebracht.
Ich habe zu einer Zeit meine Matura gemacht, wo ein weiteres Studium aus
wirtschaftlichen Gründen nicht möglich war.Aber Physik hat mich nicht losgelassen.
Mit ist aber dadurch die Indoktrinierung mit den Gedanken der SRT erspart geblieben.
Ich kann etwas freier denken.
Jetzt zur konkreten Frage:
Oder willst du jetzt unter Absehung von der SRT selber die Behauptung aufstellen wollen, dass die Geschwindigkeit des Lichtes unabhängig von der Geschwindigkeit des Vergleichsobjektes (Beobachter) sei - dann sollte dies von dir begründet werden? Wenn nicht, solltest du noch einmal sagen, wo - unabhängig von der SRT - das Problem liegen soll.
Die LG unabhängig von der Geschwindigkeit des Bezugsobjektes (Beobachter)
im Meßgerät immer mit c ist Tatsache .
Meßergebnisse muss man zur Kenntnis nehmen. Aber wie erkläre ich den scheinbaren Widerspruch ?
Interessanterweise hat meine Erklärung als einer der Ersten Joachim, obwohl „Relativist“,
sehr genau verstanden:
Die SRT geht nämlich von einer gleichbleibenden Geschwindigkeit des Lichtes auf seinem gesamten Ausbreitungsweg aus.
Deshalb hat man sich nicht erklären können, wie es möglich sei,
dass man im Meßgerät immer c gemessen hat. (unbestritten).Egal, ,ob sich eine Lichtquelle (Stern) genähert oder entfernt hat.
Man war gezwungen, da die Formel der LG nur drei Parameter hat, (c= Strecke pro Zeiteinheit)
um c konstant zu halten, Weg und Zeit variabel zu machen. (Lorentzkontraktion und Zeitdilatation)
Meiner Meinung nach ist diese immer gleichbleibende Messung aber auf eine optische Erscheinung zurückzuführen, nämlich der Lichtbrechung und Rüchbrechung in das Vacuum des Meßgerätes hinein.
Das Licht ist nämlich auf seinem Ausbreitungsweg nicht immer gleich schnell !
Es durchläuft mehrere verschiedene optische Systeme.
Ich verstehe das Vacuum des Meßgerätes auch als optisches System wie z.B Glas oder Wasser oder auch Luft. Bei Eintritt in das Vacuum wird das Licht gebrochen ! Da das Vacuum eine höhere (ja sogar die höchste) Weiterleitungsgeschwindigkeit hat, wird es rückgebrochen und dadurch schneller.Es erreicht IMMER die systemrelevante Weiterleitungsgeschwindigkeit des Vacuums.,nämlich c .
Jetzt muss ich aber auf Lorentzkontraktion und Zeitdilatation verzichten, da der variable Teil der Gleichung jetzt plötzlich die LG ist. Es ist dann nicht mehr notwendig, die Maßeinheiten Meter und Sekunde anzugreifen.Es heißt dann eben: c/Wasser oder c/Weltraum oder c/Glas und auch
c/Vacuum.
Wenn ich mich durchgerungen habe, die LG als Variable zu sehen, ist die Mathematik der SRT nicht mehr tragbar. Ihre Prämissen haben sich verändert.Aus dem gleichen Grund verwende ich sie nicht.
Da ist es dann besser, die LG mit optischen Gesetzen zu erklären.
Ich habe den Lichtweg von einem Stern bis zum Meßgerät bereits in dem vorangegangenen Diskussionsbeitrag erklärt. Man kann damit genausogut oder noch besser rechnen und messen wie mit einer unveränderlichen LG.
Das wäre meine Erklärung.
Hannes