Invarianz der LG

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Invarianz der LG

Beitragvon Hannes » Do 17. Jun 2010, 13:51

Hallo Gerhard Kemme !

Eine Geschwindigkeit des Lichtes, die unabhängig von der Geschwindigkeit des Beobachters ist und den Wert c hat, ist bisher nicht gemessen worden!" Vielmehr gilt, dass alle Messungen der Lichtgeschwindigkeit mit ruhendem Beobachter durchgeführt wurden oder die Messbedingungen so waren, dass die Genauigkeitsanforderungen die Möglichkeiten der Zeitmessinstrumente bei weitem übertrafen
.

Damit kann man einverstanden sein.
Ich möchte noch hinzufügen, dass die behauptete Invarianz ein durch die
Nichtbeachtung der optischen Gesetze entstandener Trugschluss ist

Mit Gruß Hannes
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Beitragvon rmw » Do 17. Jun 2010, 18:43

nocheinPoet hat geschrieben:und dabei wollen Sie nur Ihre eigene Idee verkaufen.

Was heißt hier verkaufen, jeder ist schließlich mehr oder weniger von seinen eigenen Überlegungen überzeugt.
Die RT Anhänger meist noch wesentlich unbedingter als die Kritiker, du bist selbst das beste Beispiel dafür.

Im Übrigen ist es eine Tatsache dass diese sogenannte Invarianz der Lichtgeschwindigkeit ja tatsächlich durch absolut nichts bewiesen ist. Hundert Jahre haben dafür offensichtlich nicht gereicht.

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Re: Invarianz der LG

Beitragvon Kurt » Do 17. Jun 2010, 18:47

Harald Maurer hat geschrieben:In den Messeinrichtungen Me_1, Me_2 und Me_3 kann die Lichtgeschwindigkeit nur innerhalb der Messeinrichtung selbst gemessen werden. Die Entfernung der Planeten zueinander spielt daher keine Rolle. In den Messeinrichtungen muss der Eintritt des Lichts und der Austritt mit synchronisierten Uhren festgehalten werden -


Eben, darum hab ich erstmal die drei beteiligten Me_s auf einen gemeinsamen Bezug gesetzt.

Und die Festlegung(etwas sehr Wichtiges) fehlt noch.
Die Nennung des Bezuges gegen den die Aussage erbracht wurde.
Dabei spoelt es keine rolle um welche aussage es sich handelt.
Das gilt grundsätzlich für jede Aussage die irgendeine Grösse betrifft.

Der Bezug im Bild wird dadurch festgelegt dass:
Me_3 gegen die Hintergrundstrahlung ruhe.
Es ist also gewährleistet dass Licht, dass auf dieser Plattform läuft, in jede Richtung gleich läuft.
Das wurde auch durch die MM-Messung -bestätigt-.

Im Bild lässt sich dieser Bezug dadurch kennzeichnen das alles was innerhalb der Umrandung ist den gleichen Bezug hat.

Da die beiden Planeten ebenfalls ruhen, haben sie in diesem Bild erstmal den gleichen Bezug.

Der Bezug der für die jeweilge Aussage zur Lichtgeschwindigkeit verwendet wird hat grundsätzlich den Bezug den die jeweilige Messeinrichtung bereitstellt.

Hier ein Auszug einer Messeinrichtung:
Bezug_1.GIF
Bezug_1.GIF (1.58 KiB) 10062-mal betrachtet


Momentan wird noch generell davon ausgegangen dass es keine Atmosphäre gibt, Licht überall gleich schnell läuft.
Die Uhren müssen synchron laufen, um dies zu testen kann die Me_x einfach umgedreht werden.
Wenn sich dann eine andere L-geschwindigkeit (Dauer der Durchquerung) ergibt dann gehen entweder die Uhren unterschiedlich oder das Licht läuft nicht in jede Richtung gleich.

Eine kleine Zusammenfassung zu den Vorgängen ums Bild _1

Alle Me_s ruhen.
Licht wird von links nach rechts geschickt.
Alle Me_s messen die gleiche Lichtgeschwindigkeit
Die einzelnen Aussagen sind jeweils auf die einzelnen Me_s bezogen.

Die MM-Geräte auf den Plattformen zeigen keine Abweichung des Musters an wenn sie rundrumgedreht werden.

Einverstanden?


Gruss Kurt
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Re: Invarianz der LG

Beitragvon Hannes » Do 17. Jun 2010, 18:58

Hallo Poet !

Ich finde es schon peinlich, wie Du Dich hier anbiederst, und wirklich kompetente Menschen wie Joachim nur deswegen ignorierst, weil diese Dir nicht nach dem Mund reden, sondern einfach offen und ehrlich ihre Meinung sagen


Was machst du für eine Eifersuchtszene ! Ich habe dich weder angegriffen noch
irgendwie provoziert.

Ich finde es schon peinlich, wie Du Dich hier anbiederst, und wirklich kompetente Menschen wie Joachim nur deswegen ignorierst, weil diese Dir nicht nach dem Mund reden, sondern einfach offen und ehrlich ihre Meinung sagen.


Und wenn du glaubst, ich würde Joachim ignorieren, hast du dich gründlich
getäuscht.Er hat mir gute Tipps gegeben und ich bin ihm dankbar dafür.

Hannes
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Re: Invarianz der LG

Beitragvon Kurt » Do 17. Jun 2010, 19:53

Nun möchte ich ein zweites Bild einbringen.
Lichtglaufen_2.GIF
Lichtglaufen_2.GIF (4.06 KiB) 9991-mal betrachtet


Planet B bewegt sich (mitsamt seiner Messeinrichtung) nach rechts.

Licht wird vom Planet A, durch seine Messeinrichtung, über die Messeinrichtung Me_3, zum Planet B, seiner Messeinrichtung (Me_3), gesendet.

Die Auswertung ergibt:

Licht läuft
- bei Me_1 mit c
- bei me_3 mit c
- bei Me_2 mit c

Die MM-Drehungen ergeben keine Abweichungen wärend der Drehung.
Der Uhrenvergleich nach Beendigung ergibt dass es keine Unregelmässigkeiten gegeben hat.

Der Vergleich der gesendeten Pulse ergibt dass keine verlorengegangen sind.
Der Vergleich der Ankunftszeiten der einzelnen Lichtpeaks ergibt dass es keinen Unterschied zwischen Me_1 und Me_3 gibt.
Das Licht war immer gleich lang zwischen Planet A und Me_3 unterwegs.
Es stellt sich jedoch heraus dass der Abstand der einteffenden Impuls beim Planet B (Me_2) immer länger dauerte als der des Vorgängers.
Das ist eindeutig Dopplereffekt.
Sicherheitshalber wurden alle Me_s umgedreht und sogar gegeneinader ausgetauscht.
Das Verhalten war immer dasselbe.

Wieso zeigt sich bei Me_2 keine andere Lichtgeschwindigkeit?
Wieso zeigt MM auf Planet B kein Richtungsverhalten?


Gruss Kurt
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Re: Invarianz der LG

Beitragvon Kurt » Do 17. Jun 2010, 20:08

Und gleich noch ein Bild.

Lichtglaufen_3.GIF
Lichtglaufen_3.GIF (4.37 KiB) 9943-mal betrachtet


Jetzt bewegen sich Planet A und Planet B gleichschnell nach rechts.

Die Auswertung ergibt:

Me_1 sieht c
Me_3 sieht c
Me_2 sieht c

Alle drei sehen das durch sie hindurchlaufende Licht mit gleicher Geschwindigkeit.
Da ändert sich auch nichts wenn alle Me_s gegeneinader getauscht und umgedreht worden sind.
Alle bringen das gleiche Ergebnis hervor.

Die Kontrolle durch MM ergibt ebenfalls keine Abweichungen.

Es zeigt sich auch dass der (zeitliche) Abstand der Einzelpeaks zwischen Planet A und Me_3 ständig geringer wird, Doppler also.
Es zeigt sich dass die Laufdauer des Lichtes zwischen Planet A und Planet B immer gleich ist.

Die Uhren und die Anzahl der gesendeten/empfangenen Peaks wurden überprüft, keinerlei Abweichung.

Wieso zeigen die MM keinen Unterschied in der Richtung?
Wieso läuft das Licht auf allen drei Me_s gleich?


Gruss Kurt
Zuletzt geändert von Kurt am Fr 18. Jun 2010, 15:56, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Invarianz der LG

Beitragvon Kurt » Do 17. Jun 2010, 20:22

Aller guten Dinge sind drei.
Gleich noch ein Bild.
Lichtglaufen_4.GIF
Lichtglaufen_4.GIF (4.11 KiB) 9989-mal betrachtet


Nun ruhen Planet A und Planet B

Es bewegt sich die Messeinrichtung Me_3, also die die im "Raum" sich befindet.

Es wird nun sowohl Licht (Peaks) vom Planeten A als auch vom Planeten B gesendet.

Die Auswertung ergab:

Me_1 sieht Licht mit c
Me_2 sieht Licht mit c
Me_3 sieht Licht ungleich c

Und zwar je nach Bewegungsrichtung bzw. Lichtquelle.
- Me_3 kann eindeutig Doppler nachweisen
- kann eindeutig seine Geschwindigkeit bestimmen
- kann eindeutig seine Richtung bestimmen
-kann eindeutig nachweisen dass er sich gegen die Hintergrundstrahlung bewegt.

Es wurden keinerlei Unregelmässigkeiten im Verhalten der Einrichtungen bemerkt
MM zeigten auf Planet A und Planet B keinerlei Richtungsabhängigkeit.
MM zeigte auf Me_3 eindeutige Richtungsabhängigkeit.

Erklärungen?


Gruss Kurt
Zuletzt geändert von Kurt am Do 17. Jun 2010, 20:30, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Invarianz der LG

Beitragvon Gerhard Kemme » Do 17. Jun 2010, 20:25

Kurt hat geschrieben:Wieso zeigen die MM keinen Unterschied in der Richtung?
Wieso läuft das Licht auf allen drei Me_s gleich?


Es handelt sich bei Me_2 doch nach deinen Angaben um einen Planeten mit Lufthülle, insofern sind Geschwindigkeit des Mediums und Geschwindigkeit des Vergleichsobjektes (Beobachter) gleich schnell, d.h. es handelt sich wieder um einen ruhenden Beobachter. Zum anderen ist man wieder an den Grenzen der Uhrengenauigkeit. Diese Grenze hängt von der Länge der Messstrecke ab - bei 10m Länge würde das Licht ca. 3,3*10^-8 s, d.h. 30,3 ns, für den Durchgang benötigen. Die Toleranzen von Sensoren, z.B. Fotozellen, und Uhren liegen eventuell bei je Messung 10ns - das ist alles eng gestrickt.
Würde dies ohne Lufthülle stattfinden, dann wäre die Geschwindigkeit des Planeten auch ziemlich gering, so dass sich kaum relevante Abweichungen ergeben, wenn er aus anderer Richtung kommt.
Jede Versuchseinrichtung, die sich innerhalb der Lufthülle befindet - auch wenn es sich um ein Vakuum handelt - bezieht sich auf die Geschwindigkeit im Medium Lufthülle - die Planetenbewegung bleibt außer Berücksichtigung.
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Re: Invarianz der LG

Beitragvon Kurt » Do 17. Jun 2010, 20:35

Hallo Gerhard,

Gerhard Kemme hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Wieso zeigen die MM keinen Unterschied in der Richtung?
Wieso läuft das Licht auf allen drei Me_s gleich?


Es handelt sich bei Me_2 doch nach deinen Angaben um einen Planeten mit Lufthülle,


keinerlei Lufthülle, keinerlei Beeinträchtigungen durch Messungenauigkeiten oder zu kleine Messwerte.
Es ist alles als "Ideal" angnommen.


Gruss Kurt
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Re: Invarianz der LG

Beitragvon fb557ec2107eb1d6 » So 20. Jun 2010, 10:10

Harald Maurer hat geschrieben:In den Messeinrichtungen muss der Eintritt des Lichts und der Austritt mit synchronisierten Uhren festgehalten werden - und synchronisiert man diese nach SRT-Vorschrift, also nach Poincare-Einstein, dann wird man unabhängig jeglicher Bewegung gegen das Licht immer "c" messen.


Wie ich schon geschrieben habe ist diese Behauptung falsch.

fb557ec2107eb1d6 hat geschrieben:
Harald Maurer hat geschrieben:Das heißt, auch im Äther bzw. einer allenfalls existerenden Ätherdrift kann man aufgrund der Einsteinschen Gleichzeitigkeitsdefinition immer nur c messen, weil praktisch mit dem Licht, das man misst, auch synchronisiert wird.

Nicht der Einsteinschen Gleichzeitigkeitsdefinition, sondern der Einsteinschen Uhrensynchronisation. Die Art der Uhrensynchronisation hat natürlich einen Einfluss auf die Messung der Lichtgeschwindigkeit. Aber auch mit der Einsteinschen Uhrensynchronisation misst man dann und nur dann in jedem Inertialsystem isotropes c, wenn zusätzlich auch der Gammafaktor für die Zeitdilatation und die Längenkontraktion physikalische Realität ist. D.h., wenn die SRT gilt.

Würde die Galilei-Transformation gelten, würde auch mit der Einsteinschen Uhrensynchronisation eine Richtungsabhängigkeit der Lichtgeschwindigkeit gemessen werden:

c(θ) = c (1 - v²/c²'(1-0.5 sin²θ))

(siehe Sexl, Mansouri, A Test Theorie of Special Relativity: I, General Relativity and Gravitation, Vol. 8, No. 7 (1977), p. 511, Eqn. 6.17)
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