Invarianz der LG

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Invarianz der LG

Beitragvon fb557ec2107eb1d6 » So 20. Jun 2010, 11:14

Chief hat geschrieben:
fb557ec2107eb1d6 hat geschrieben:...

fb557ec2107eb1d6 hat geschrieben:...
c(θ) = c (1 - v²/c²'(1-0.5 sin²θ))



Wie kommst du auf diese Formel?

Gruß


fb557ec2107eb1d6 hat geschrieben:...
c(θ) = c (1 - v²/c²'(1-0.5 sin²θ))

(siehe Sexl, Mansouri, A Test Theorie of Special Relativity: I, General Relativity and Gravitation, Vol. 8, No. 7 (1977), p. 511, Eqn. 6.17)
fb557ec2107eb1d6
 
Beiträge: 1662
Registriert: Mi 1. Jul 2009, 16:19

Re: Invarianz der LG

Beitragvon fb557ec2107eb1d6 » So 20. Jun 2010, 11:55

Chief hat geschrieben:
fb557ec2107eb1d6 hat geschrieben:
fb557ec2107eb1d6 hat geschrieben:...
c(θ) = c (1 - v²/c²'(1-0.5 sin²θ))

(siehe Sexl, Mansouri, A Test Theorie of Special Relativity: I, General Relativity and Gravitation, Vol. 8, No. 7 (1977), p. 511, Eqn. 6.17)

Soll das heißen, du selbst kannst die Formel nicht herleiten?

Gruß

Doch, kann ich. Aber da ich dich hier als kompetenten präzisen Denker kennen gelernt habe, möchte ich dich sicher nicht mit einer solchen trivialen Herleitung belehren, die jederzeit nachgelesen werden kann. Das wäre einfach unter deiner Würde. Wie Hannes auch schon geschrieben hat, repräsentierst du mit deinen präzisen kurz gefassten Statements und Fragen auf brillante Weise den Geist dieses Forums, wofür ich dir an dieser Stelle meine uneingeschränkte Bewunderung aussprechen darf. Weiter so!
fb557ec2107eb1d6
 
Beiträge: 1662
Registriert: Mi 1. Jul 2009, 16:19

Re: Invarianz der LG

Beitragvon Harald Maurer » So 20. Jun 2010, 12:28

fb557ec2107eb1d6 hat geschrieben:
Harald Maurer hat geschrieben:
In den Messeinrichtungen muss der Eintritt des Lichts und der Austritt mit synchronisierten Uhren festgehalten werden - und synchronisiert man diese nach SRT-Vorschrift, also nach Poincare-Einstein, dann wird man unabhängig jeglicher Bewegung gegen das Licht immer "c" messen.


Wie ich schon geschrieben habe ist diese Behauptung falsch.


Um meine Behauptung als falsch zu bezeichnen, genügt es nicht, ständig darauf hinzuweisen, dass lt. Sexl und Mansouri die Synchronisation durch langsamen Uhrentransport gleichbedeutend mit der Poincare-Einstein-Methode wäre! Sexl und Mansouri nehmen lediglich als Voraussetzung beim langsamen Uhrentransport an, dass die Zeitilatation im Bezug zum Äther gilt ! In ihrer allgemeinen linearen Transformation zwischen Koordinatensystemen ist die Zeitdilatation von vornherein begründungslos enthalten!

schao hat geschrieben:Sonst, was fb557.. über die sich mit der Erde drehenden, aber unbewegt zueinander Uhren spricht, ist Unsinn. Das hat mit dem Begriff der Synchronisation durch langsamen Uhrentransport nichts zu tun.


So ist es. Tatsächlich wurde ein Vergleich der Poincare-Einstein Methode mit langsamem Uhrentransport noch nie durchgeführt. Die Behauptung, beide Synchronisationsmethoden seien einander äquivalent, ist daher nur eine theoretische Vermutung,

Grüße
Harald Maurer
Harald Maurer
Administrator
 
Beiträge: 3218
Registriert: Di 30. Dez 2008, 13:05
Wohnort: Graz

Re: Invarianz der LG

Beitragvon fb557ec2107eb1d6 » So 20. Jun 2010, 12:58

Harald Maurer hat geschrieben:
fb557ec2107eb1d6 hat geschrieben:
Harald Maurer hat geschrieben:
In den Messeinrichtungen muss der Eintritt des Lichts und der Austritt mit synchronisierten Uhren festgehalten werden - und synchronisiert man diese nach SRT-Vorschrift, also nach Poincare-Einstein, dann wird man unabhängig jeglicher Bewegung gegen das Licht immer "c" messen.


Wie ich schon geschrieben habe ist diese Behauptung falsch.


Um meine Behauptung als falsch zu bezeichnen, genügt es nicht, ständig darauf hinzuweisen, dass lt. Sexl und Mansouri die Synchronisation durch langsamen Uhrentransport gleichbedeutend mit der Poincare-Einstein-Methode wäre! Sexl und Mansouri nehmen lediglich als Voraussetzung beim langsamen Uhrentransport an, dass die Zeitilatation im Bezug zum Äther gilt ! In ihrer allgemeinen linearen Transformation zwischen Koordinatensystemen ist die Zeitdilatation von vornherein begründungslos enthalten!


Sexl und Mansouri treffen überhaupt keine Annahmen zu Beginn ihrer Betrachtungen was Zeitdilatation und Längenkontraktion betrifft. Sie halten ihre Betrachtungen so allgemein, dass auch der Fall der Galilei-Transformation enthalten ist, der ja keine Längenkontraktion und keine Zeitdilatation kennt. Sehr wohl jedoch eine Richtungsabhängigkeit der Lichtgeschwindigkeit in einem zum Äther gleichförmig bewegten Bezugssystem. Wie diese richtungsabhängige Lichtgeschwindigkeit gemessen werden kann unter verschiedensten Synchronisationsbedingungen für die Uhren, ist ebenfalls Gegenstand ihrer Betrachtungen.

Ich habe im ersten Absatz, den ich nochmals zitiert habe, nichts über den langsamen Uhrentransport geschrieben, sondern über die Uhrensynchronisation nach Einstein-Poincaré, von der du behauptest, dass wenn sie angewendet wird, die Lichtgeschwindigkeit immer mit c gemessen wird. Und das ist falsch, ich versuche es nochmals zu präzisieren:
fb557ec2107eb1d6 hat geschrieben:Die Art der Uhrensynchronisation hat natürlich einen Einfluss auf die Messung der Lichtgeschwindigkeit. Aber auch mit der Einstein-Poincaré Uhrensynchronisation misst man dann und nur dann in jedem Inertialsystem isotropes c, wenn zusätzlich auch der Gammafaktor für die Zeitdilatation und die Längenkontraktion physikalische Realität ist. D.h., wenn die SRT gilt.

Würde die Galilei-Transformation gelten, würde auch mit der Einsteinschen Uhrensynchronisation eine Richtungsabhängigkeit der Lichtgeschwindigkeit gemessen werden:

c(θ) = c (1 - v²/c²'(1-0.5 sin²θ))

(siehe Sexl, Mansouri, A Test Theorie of Special Relativity: I, General Relativity and Gravitation, Vol. 8, No. 7 (1977), p. 511, Eqn. 6.17)
fb557ec2107eb1d6
 
Beiträge: 1662
Registriert: Mi 1. Jul 2009, 16:19

Re: Invarianz der LG

Beitragvon Harald Maurer » So 20. Jun 2010, 15:15

fb557ec2107eb1d6 hat geschrieben:Sexl und Mansouri treffen überhaupt keine Annahmen zu Beginn ihrer Betrachtungen was Zeitdilatation und Längenkontraktion betrifft.


Mansouri und Sexl erachten die Einstein-Methode und den langsamen Uhrentransport nur dann als äquivalent, wenn die Zeitdilatation lt. Einstein gegeben ist. Das kann man schon dem Abstract ihrer Arbeit entnehmen:
mansouri_sexl_abstract.JPG
mansouri_sexl_abstract.JPG (65.64 KiB) 7091-mal betrachtet

Tja, wenn das Wörtchen "wenn" nicht wäre ...

Grüße
Harald Maurer
Harald Maurer
Administrator
 
Beiträge: 3218
Registriert: Di 30. Dez 2008, 13:05
Wohnort: Graz

Re: Invarianz der LG

Beitragvon fb557ec2107eb1d6 » So 20. Jun 2010, 17:51

Harald Maurer hat geschrieben:
fb557ec2107eb1d6 hat geschrieben:Sexl und Mansouri treffen überhaupt keine Annahmen zu Beginn ihrer Betrachtungen was Zeitdilatation und Längenkontraktion betrifft.


Mansouri und Sexl erachten die Einstein-Methode und den langsamen Uhrentransport nur dann als äquivalent, wenn die Zeitdilatation lt. Einstein gegeben ist. Das kann man schon dem Abstract ihrer Arbeit entnehmen:
mansouri_sexl_abstract.JPG

Tja, wenn das Wörtchen "wenn" nicht wäre ...

Grüße
Harald Maurer

Das Paper habe ich auch und die anderen beiden auch. Ich habe sie auch gelesen und nachgerechnet und nichts Anderes habe ich geschrieben, als das, was du nun nach 4 Wochen oder so, endlich mal gelesen und zitiert hast. Und wenn du meine Posts gleich gelesen hättest, dann wäre dir diese Erkenntnis schon vor Wochen zuteil geworden (und ich bin echt sauer, weil ich das mittlerweile schon dreimal gepostet habe, du es offenbar nicht gelesen hast (so meine Wahrnehmung) und es jetzt auch noch als deine Erkenntnis präsentierst):
fb557ec2107eb1d6 hat geschrieben:...
Ein interessanter Umstand ist auch, dass nur dann die Methode der Uhrensynchronisation mittels langsamen Uhrentransports und die Einsteinsche Uhrensynchronisation identisch sind, wenn die SRT gilt.

Aha, und die SRT impliziert Längenkontraktion und ZEITDILATATION, wie du ja auch selbst immer wieder betonst.

Aber darum ging es ja gar nicht, sondern um den Umstand, dass deine Behauptung
Harald Maurer hat geschrieben:In den Messeinrichtungen muss der Eintritt des Lichts und der Austritt mit synchronisierten Uhren festgehalten werden - und synchronisiert man diese nach SRT-Vorschrift, also nach Einstein, dann wird man unabhängig jeglicher Bewegung gegen das Licht immer "c" messen.

schlicht falsch ist!

Und zwar weil:
fb557ec2107eb1d6 hat geschrieben:Die Art der Uhrensynchronisation hat natürlich einen Einfluss auf die Messung der Lichtgeschwindigkeit. Aber auch mit der Einstein-Poincaré Uhrensynchronisation misst man dann und nur dann in jedem Inertialsystem isotropes c, wenn zusätzlich auch der Gammafaktor für die Zeitdilatation und die Längenkontraktion physikalische Realität ist. D.h., wenn die SRT gilt.

Würde die Galilei-Transformation gelten, würde auch mit der Einsteinschen Uhrensynchronisation eine Richtungsabhängigkeit der Lichtgeschwindigkeit gemessen werden:

c(θ) = c (1 - v²/c²'(1-0.5 sin²θ))

(siehe Sexl, Mansouri, A Test Theorie of Special Relativity: I, General Relativity and Gravitation, Vol. 8, No. 7 (1977), p. 511, Eqn. 6.17)


HIER GEHT ES NICHT UM DIE ÄQUIVALENZ DES LANGSAMEN UHRENTRANSPORTS MIT DER EINSTEINSCHEN UHRENSYNCHRONISATION, SONDERN AUSSCHLIESSLICH UM DIE EFFEKTE DER EINSTEINSCHEN UHRENSYNCHRONISATION AUF DIE MESSUNG DER LICHTGESCHWINDIGKEIT!! Und ich habe genau die Seite und die Gleichungsnummer bei Sexl/Mansouri angegeben zum Nachlesen. Dazu muss ich nicht erst gescannte Textpassagen einwerfen.

Du hast deine Behauptung vier Mail wiederholt, obwohl ich darauf hingewiesen habe, dass sie nicht stimmen kann. Du hast das ignoriert. Und jetzt präsentierst du mir mein eigenes Argument sozusagen als Rechtfertigung. Das ist mehr als billig.
fb557ec2107eb1d6
 
Beiträge: 1662
Registriert: Mi 1. Jul 2009, 16:19

Re: Invarianz der LG

Beitragvon Hannes » Mo 21. Jun 2010, 13:40

Hallo Poet !

Denkst Du darüber nicht auch mal nach? Hinterfragst Du Dich nicht
?

Es wäre gut, wenn du dich selbst hinterfragen würdest.

Hannes
Hannes
 
Beiträge: 3201
Registriert: Do 1. Jan 2009, 01:56

Re: Invarianz der LG

Beitragvon Hannes » Mo 21. Jun 2010, 15:41

Hallo Poet !

Sachbezogene Kritik ist erwünscht, den Missionar kannst du dir sparen
Hannes
 
Beiträge: 3201
Registriert: Do 1. Jan 2009, 01:56

Re: Invarianz der LG

Beitragvon Hannes » Mo 21. Jun 2010, 16:36

Hallo Manuel !

Wie gesagt, ich meine das ganz ehrlich, und nicht persönlich, wobei ich den Eindruck habe, das Du es genau eben nur auf der persönlichen Ebene verstehst. Schade. Ich bleibe aber weiter bei einem


Ich danke dir, dass du es ehrlich meinst, aber eine Diskussion verstehe ich
um der Sache wegen.
Dabei kann es trotzdem freundschaftlich zugehen, was keinem Menschen unangenehm ist.

Mit bestem Gruß

Hannes
Hannes
 
Beiträge: 3201
Registriert: Do 1. Jan 2009, 01:56

Re: Invarianz der LG

Beitragvon Hannes » Mo 21. Jun 2010, 20:12

Hallo Manuel !

Er läuft eben grade nur ein wenig schleppend und suboptimal. Wenn mir an einem solchen und an Dir nun gar nichts liegen würde, würde ich das alles auch überhaupt nicht ansprechen, sondern mir das ganze sparen und mir nur meinen Teil denken.


Unsere Diskussion hat sich entzündet an der Frage, ob du die Invarianz
erkären kannst.

Wie uns allen bekannt ist, gibt die SRT darüber keine Auskunft.

Sie sagt nur:
Die LG ist zu a l l e n Beobachtern, egal ob bewegt, oder unbewegt, gleich c.
Unter Beobachtern verstehe ich Meßgeräte.

Zuerst eine Antwort, ob der obige Satz richtig verstanden ist.

Wenn du dazu eine zumindest halbwegs logische Erklärung dafür liefern kannst,
würde mich das interessieren.Mich interessiert daran das Wie und das Warum.
Die Meßergebnisse kenne ich.

Wenn du das erklärt hast, kannst du meinetwegen wieder ins personelle abschweifen.Aber Bassenatratsch interessiert mich kaum.

Also zuerst die Erklärung.Du kannst aber auch sagen, das kann man nicht erklären, das ist eben so und man muss das hinnehmen.

Wäre auch bereits eine Antwort.

Reiß dich halt zusammen und versuche eine Erklärung.

Mit Gruß
Hannes
Hannes
 
Beiträge: 3201
Registriert: Do 1. Jan 2009, 01:56

VorherigeNächste

Zurück zu Relativitätstheorie

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 17 Gäste