100 Autoren gegen Einstein

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: 100 Autoren gegen Einstein

Beitragvon Lagrange » Mi 30. Okt 2019, 18:03

Dr. RUDOLF WEINMANN / BERLIN
DIE SPEZIELLE RELATIVITÄTSTHEORIE

Der unzureichende Anlaß — Die falsche Voraussetzung —
Die absurden Konsequenzen — Die anderen Möglichkeiten

Eine Theorie, die den Anspruch erhebt, unser ganzes Weltbild umzugestalten unter, zugestandenermaßen!, unerhörten Zumutungen an unser Denken und unter Verzicht auf jede Anschaulichkeit, hat die erhöhte Verpflichtung, ihre Notwendigkeit darzutun, indem sie alle anderen, einfacheren Möglichkeiten ausschaltet und den zwingenden Anlaß für ihre Aufstellung nachweist.

Beides kann die spezielle RTH nicht.

Der Anlaß ist: Michelson-Versuch, „Widerspruch" zwischen diesem und dem Fizeau-Versuch, Aufrechterhaltung des klassischen Relativitätsprinzips in Verbindung mit dem vorrelativistischen Gesetz der Konstanz der Lichtgeschwindigkeit. Dieser Anlaß, bei seiner konkret-optischen Natur an sich in groteskem Mißverhältnis zu einer Gesamtweltbildumgestaltung, hält nicht Stich und führt nicht zur Einsteinschen absoluten Konstanz der Lichtgeschwindigkeit, dem Kern und eigentlichen Inhalt der speziellen RTH, mit der diese, d. h. die Relativierung von Raum und Zeit, steht und fällt.

1 . Der Michelson-Versuch beweist, mit oder ohne Annahme eines Äthers, unter allen Umständen Verbundenheit der Lichtfortpflanzung mit der Bewegung des Weltkörpers (Erde), nicht aber mit innerirdischen Systemen (Eisenbahnzögen usw.). Ein Michelson-Versuch für letztere liegt nicht vor! — und kann nicht vorliegen. Denn mit phoronomischer Evidenz ist durch Konstanz d. L, zu Weltkörpern (=c) Varianz zu bewegten Systemen auf Weltkörpern (=c±v) bedingt. Ein und derselbe bewegte Punkt kann nicht zu verschieden bewegten Punkten die gleiche Geschwindigkeit haben. Ein schlechthin unvollziehbarer Gedanke! (Übrigens: warum versuchen die relativitätstheoretischen Physiker nicht endlich den — freilich nur für sie diskutierbaren — experimentellen Nachweis der absoluten Konstanz d. L. durch Michelson-Versuch in Eisenbahnzug oder Flugzeug ?!)

2. Der Fizeau-Versuch bestätigt den Michelson-Versuch, statt ihm zu widersprechen: auch er beweist mit der Konstanz d. L. zur Röhre (unabhängig von den bewegten Medien Wasser, Luft usw.) die Konstanz zu dem mit der Röhre fest verbundenen Erdsystem, d. h. er spricht — auch sofern man am Äther festhält — nicht für ruhenden, sondern nur für zur Erde ruhenden Äther, genau wie der Michelson-Versuch. Und er macht deutlich, daß auch ein Michelson-Versuch bezogen auf eine innerirdische Bewegung eben nicht c liefern würde...

Sehr gut!
Lagrange
 
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Re: 100 Autoren gegen Einstein

Beitragvon Sciencewoken » Mi 30. Okt 2019, 18:14

Lagrange hat geschrieben:
Der Michelson-Versuch beweist...
...leider gar nichts, denn man berechnet Phasenverschiebungen parallel zur Lichtlaufrichtung, beobachtet aber Interferenzmuster radial dazu und geht fest davon aus, dass Beides unbedingt zusammenhängt und sich deswegen analog ändern muss. Dieser Sache ist man sich derartig sicher, dass man das nicht mal mehr überprüfen muss.
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Re: 100 Autoren gegen Einstein

Beitragvon Lagrange » Mi 30. Okt 2019, 18:17

Sciencewoken hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:
Der Michelson-Versuch beweist...
...leider gar nichts, denn man berechnet Phasenverschiebungen parallel zur Lichtlaufrichtung, beobachtet aber Interferenzmuster radial dazu und geht fest davon aus, dass Beides unbedingt zusammenhängt und sich deswegen analog ändern muss. Dieser Sache ist man sich derartig sicher, dass man das nicht mal mehr überprüfen muss.

Michelson-Interferometer ist ein "Laufzeit-Subtrahierer".
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Re: 100 Autoren gegen Einstein

Beitragvon Sciencewoken » Mi 30. Okt 2019, 18:27

Lagrange hat geschrieben:Michelson-Interferometer ist ein "Laufzeit-Subtrahierer".

Was? Wenn dem so wäre, müsste sich dann nicht irgendwann auch mal das beobachtete Interferenzmuster ändern? Und dabai rede ich nicht von Grusenicks Vertikal-Versuch.
Da wird nichts subtrahiert. Das radial beobachtete Interferenzmuster zeigt nur die Höhe der Gesamtenergie der interferierenden kegelförmigen Lichtstrahlen und das unabhängig von deren Phasenlage parallel zur Lichtlaufrichtung zueinander. Deswegen sieht man radial auch Newtonsche Ringe und keine parallel interferierenden Sinuswellen.
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Re: 100 Autoren gegen Einstein

Beitragvon Lagrange » Mi 30. Okt 2019, 18:34

Sciencewoken hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Michelson-Interferometer ist ein "Laufzeit-Subtrahierer".

Was? Wenn dem so wäre, müsste sich dann nicht irgendwann auch mal das beobachtete Interferenzmuster ändern? ...

Natürlich, dazu wird aber ein v von mindestens 5-7km/s benötigt.
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Re: 100 Autoren gegen Einstein

Beitragvon Sciencewoken » Mi 30. Okt 2019, 18:44

Lagrange hat geschrieben:Natürlich, dazu wird aber ein v von mindestens 5-7km/s benötigt.

Na das rechne mal vor.
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Re: 100 Autoren gegen Einstein

Beitragvon Lagrange » Mi 30. Okt 2019, 19:53

Sciencewoken hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Natürlich, dazu wird aber ein v von mindestens 5-7km/s benötigt.

Na das rechne mal vor.


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Re: 100 Autoren gegen Einstein

Beitragvon Lagrange » Mi 30. Okt 2019, 22:10

Dr. RUDOLF WEINMANN / BERLIN hat geschrieben:3. Das Relativitätsprinzip schließt in sich Konstanz des Naturgeschehens zum jeweils übergeordneten System, aber ausdrücklich Varianz der Geschwindigkeit zu beigeordneten Systemen 1). Das "Naturgeschehen" ist in unserem Falle nicht die Geschwindigkeit eines und desselben Licht Strahles oder -punktes, sondern die Geschwindigkeit des Lichtes. Diese ist konstant dem System gegenüber, dem das Licht — dynamisch! — zugehört: Erde, Weltkörper. (Beweis: eben der Michelson- und Fizeau-Versuch!) Der einzelne Lichtstrahl (-punkt) aber ist, je nachdem, konstant oder variant. Einstein verknüpft rein mathematisch und ganz allgemein die eine Lichtbewegung mit allen beliebigen Koordinatensystemen, ohne diese als reale — über- oder nebengeordnete — KörperSysteme zu unterscheiden. (Wodurch Raum und Zeit dem rechnerischen Ansatz zuliebe ihren eindeutigen Bestand verlieren; genau wie wenn man ein und denselben Schall, fliegenden Vogel, fahrenden Wagen usw. konstant setzte zu verschieden bewegten Körpern, statt je Schall usw, zu je Körper.) Einstein hebt das Relativitätsprinzip auf, während er sich zugleich darauf bezieht.

Die Lösung kann nur sein: Wenn Licht, auch Sternenlicht, Weltkörpern gegenüber — nur um diese kann es sich nach dem Gesagten handeln — unter allen Umständen konstant ist, so findet Spaltung, Teilung des Lichtes, Verteilung der Lichtstrahlen auf die in ungeheuren Entfernungen voneinander und keineswegs in entfernungsloser Translation (wie Bahndamm und Zug) befindlichen Weltkörper in der Weise statt, daß sie in deren Bewegung jeweils eingehen (sei es durch Gravitation oder sonstwie durch dynamische Verknüpfung), unabhängig von der Bewegung der Lichtquelle.

______________
1) S. Einstein. gemeinverst., S. 8. — S. 12 wird das Gegenteil davon behauptet, S. 13 das "Dilemma" hieraus konstatiert und als — Lösung dieses selbstgeschaffenen Dilemmas die spezielle RTH postuliert.
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Re: 100 Autoren gegen Einstein

Beitragvon Sciencewoken » Mi 30. Okt 2019, 22:32

Lagrange hat geschrieben:Bild

Das ist keine Rechnung, das ist eine Grafik.
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