Lagrange hat geschrieben:Der Gedanke einer Höchstgeschwindigkeit verträgt sich nicht mit dem der Relativität der Bewegung
Dank des Relativitätsprinzips ist es wohl auch nicht zulässig, physikalische Bewegungen von messbaren Geschwindigkeiten zu trennen, nicht wahr? Dank des Relativitätsprinzips ist es auch verwerflich, anzunehmen, dass alle Bewegungen im Universum (also gegenüber dem leeren Raum) absolut stattfinden, nicht wahr? Wieviele Universen gibt es denn eurer Meinung nach? Sofern es nur eines gibt, welches sich in alle Richtungen unendlich weit ausdehnt, kann man darin eine konstante Geschwindigkeit für alle Wechselwirkungen festlegen und dies dürfte eine Höchstgeschwindigkeit sein. Alles Andere, was sich sonst noch so absolut im Universum bewegt, kann dies nur mit Hilfe dieser Wechselwirkungen, relativ zu diesen Wechselwirkungen und damit absolut nur langsamer als diese Wechselwirkungen. Nur leider widerspricht dies alles schon dem Relativitätsprinzip, denn dank dem Relativitätsprinzip werden allen Bewegungen exakt nur eine einzige messbare Geschwindigkeit beigeordnet und weder Relativisten noch deren Kritiker machen sich über die Grundlagen von Zeit- und Geschwindigkeitsmessungen einen Kopf, die meisten von letzteren erwarten aber trotzdem, dass alle in einem einzigen zusammenhängenden leeren Raum unendlicher Ausdehnung leben, in welchem sich alles bewegt. Oh geheiligtes Relativitätsprinzip, oh geheiligte absolute Zeit, oh geheiligte relative Zeitmessung die Dank Relativitätsprinzip einfach zu Längenkontraktion führen muss. Das 400 Jahre alte Relativitätsprinzip in Frage zu stellen, erscheint ebenso schwierig, wie damals das geozentrische Weltbild und die flache Erde in Frage zu stellen. Dann bleibt halt auf der flachen Erde und beim geozentrischen Weltbild. Findet keine Lösung und lasst Autodidakten bloß auch nicht nach einer suchen, denn er könnte ja eine finden.
