Die letzte Gerade der Speziellen Relativitätstheorie.

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Die letzte Gerade der Speziellen Relativitätstheorie.

Beitragvon Zasada » So 3. Nov 2019, 14:06

BEWEIS.

These:
Würden in einer Lichtleiter-Lichtuhr in S' und in S unterschiedlich lange Strecken gemessen, welche die Photonen zwischen den Spiegeln der Lichtuhr-Anordnung zurücklegen, würde diese gegen das Relativitätsprinzip verstoßen.

Beweis:
Wenn in der vertikalen Lichtuhr-Anordnung die verlängerten Strecken zur begründung der Zeitdilatation aus Sicht von S herangezogen werden, dann müssen dieselben in der gekippten Lichtuhr-Anordnung und in der gekippten und quer zur Bewegungsrichtung ausgerichteten Lichtuhr-Anordnung aus Sicht von S dieselbe Wirkung erzeugen.
Würde sich nämlich die Taktrate der Lichtleiter-Lichtuhr abhängig von der Ausrichtung derselben bezüglich der Bewegungsrichtung verändern, so würde die Lichtuhr gegen das Isotropie-Gebot des RP verstoßen.
Dies ist ein gültiger Beweis gegen das Lichtuhr-Argument, das Einstein zur Begründung seiner Hypothese der "Zeitdilatation" heranzieht, denn es werden in der Tat unterschiedliche Taktraten-Werte, die abhängig von der Ausrichtung der Lichtuhr bezüglich der Bewegungsrichtung entstehen, in der SRT postuliert (eine für die vertikale Ausrichtung, eine andere für die horizontale und quer zur Bewegungsrichtung gedrehte beispielsweise...von den grundsätzlich postulierten Unterschieden in S und in S' ganz zu schweigen)


Diesen Einsteinschen Firlefanz glauben erwachsene Menschen noch heute. Unglaublich.
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Re: Die letzte Gerade der Speziellen Relativitätstheorie.

Beitragvon Zasada » So 3. Nov 2019, 14:12

Die Anordnung entspricht der Orgelpfeife-Experimentanordnung von Einstein.
Werden Lichtuhr und Einsteinsche Orgelpfeife parallel betrieben, dürfen sich keine Abweichungen von "Normalzustand" bei der ruhenden und bei der bewegten Anordnung zeigen. Erstens nicht wegen der Identität von Ruhezustand und Zustand der gleichförmigen Bewegung, und zweitens wegen der Gleichheit der Strecken, die das RP prinzipiell verlangt.

IMG_6056.PNG
Lichtuhr und Orgelpfeife werden parallel auf ener drehbaren Untelage montiert. Der Ton der Ogrelpfeife und die Taktrate der Lichtuhr dürfen sich laut RP nicht abhängig von ihrer Ausrichtung bezüglich der Bewegungsrichtung ändern.
Tun sie das, so verstießt das gegen das Isotropie-Gebot des Prinzips der Relativität.
Es gilt das Prinzip der Identität vom Ruhezustand und dem Zustand der gleichförmigen Bewegung.
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Re: Die letzte Gerade der Speziellen Relativitätstheorie.

Beitragvon Daniel K. » So 3. Nov 2019, 15:31

Man Zasada, nach dir müsste es Laufzeitunterschiede geben, je nach Ausrichtung der Uhr im Zug. Die Erde ist auch bewegt, man hat solche Experimente gemacht, gibt keine Unterschiede bei der Ausrichtung.

Schreibst du nun ein neues Buch?
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Re: Die letzte Gerade der Speziellen Relativitätstheorie.

Beitragvon Lagrange » So 3. Nov 2019, 15:33

Daniel K. hat geschrieben:Man Zasada, nach dir müsste es Laufzeitunterschiede geben, je nach Ausrichtung der Uhr im Zug. Die Erde ist auch bewegt, man hat solche Experimente gemacht, gibt keine Unterschiede bei der Ausrichtung.

Natürlich gibts die! Michelson-Gale lässt grüßen. :lol: :lol: :lol:
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Re: Die letzte Gerade der Speziellen Relativitätstheorie.

Beitragvon Zasada » So 3. Nov 2019, 16:13

Daniel K. hat geschrieben:Man Zasada, nach dir müsste es Laufzeitunterschiede geben, je nach Ausrichtung der Uhr im Zug. Die Erde ist auch bewegt, man hat solche Experimente gemacht, gibt keine Unterschiede bei der Ausrichtung.

Schreibst du nun ein neues Buch?


Nee, es gibt keine Taktrate-Unterschiede zwischen den einzelnen Lichtuhr-Anordnungen?
Dann zeig mir dieselben verlängerten Strecken, die du bei der vertikal ausgerichteten Lichtuhr entdeckst, bei der horizontal und senkrecht zur Bewegungsrichtung ausgerichteten Lichtuhr.
Laut RP darf es aus Sicht von S keinen Unterschied bezüglich der Taktrate beider Anordnungen geben, wie es auch keinen Unterschied in der Tonhöhe einer parallel und einer quer zur Bewegungsrichtung ausgerichteten Orgelpfeife geben dürfte...
Wie begründest du die von SRT postulierten Unterschiede zwischen den Perspektiven von S und S'?

Weißt du an welchem Satz die SRT engültig scheitern wird?
An diesem:
Der Ruhezustand und der Zustand der gleichförmigen Bewegung unterscheiden sich nicht (Identität von Ruhe und gleichförmiger Bewegung)

Engültiges KO für dein Hobby-Scientogoly-Kreis.
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Re: Die letzte Gerade der Speziellen Relativitätstheorie.

Beitragvon Zasada » So 3. Nov 2019, 16:29

Das einsteinsche Modell der Zeitdilatation ist dasjenige, mit dem die Spezielle Relativitätstheorie steht und fällt.
Die Gültigkeit dieses Modells wurde infrage gestellt - sowohl logisch: hier und hier, als auch physikalisch: hier und hier.

Es ließ sich u.a. die Widersprüchlichkeit des Modells beweisen, indem gezeigt wurde, dass sich mittels der Einsteinschen Methode sowohl der Effekt der "Zeitdilatation", als auch sein Gegenteil: der Effekt der "Zeitkontraktion" zugleich und unter gleichen Bedingungen herleiten lassen.

Ich greife die Theorie erfolgreich an, unabhängig davon, was die Scientology-Kollegen hier quickend und grunzend behaupten.
Es geht Schlag auf Schlag.
Grüße und schönen Abend.
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Re: Die letzte Gerade der Speziellen Relativitätstheorie.

Beitragvon Sciencewoken » So 3. Nov 2019, 16:42

Lagrange hat geschrieben:Die Lichtstrecken existieren wirklich, ABER sie wirken sich NICHT auf die Zeit aus.
HAAAALT! Die Lichtstrecken werden im Gegensatz zu den Längen der involvierten Objekte länger. Licht wird auf solchen Strecken logischerweise auch mehr Zeit benötigen - Lichtstrecken wirken sich also auf Periodendauern aus. Deswegen:

Lagrange hat geschrieben:Sie wirken sich auch auf die GESCHWINDIGKEIT aus.

Fixed the rest...

Allerdings wirkt sich das Ganze nicht auf die physikalische Bewegung aus, sondern nur auf die Werte, mit denen sie bemessen wird - also die Geschwindigkeit der Bewegung oder besser auf die Geschwindigkeiten der Bewegung.
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Re: Die letzte Gerade der Speziellen Relativitätstheorie.

Beitragvon Sciencewoken » So 3. Nov 2019, 16:49

Ernst hat geschrieben:Die Perspektive horizontal oder vertikal spielt nun wirklich keine Rolle. Für eine Lichtuhr genausowenig wie für eine Armbanduhr. Ganz ohne Beobachter ticken die vor sich hin.

Also es wird eine Rolle spielen. Bei der Armbanduhr hat man es aber je nach Mechanik noch mit ganz anderen Dingen zu tun, als bloß mit Vertikal oder Horizontal. Uhren ticken auch mit Beobachtern noch so vor sich hin, sofern sie nicht sysnchonisiert werden. Glaub' aber mal ja nicht, dass zueinander bewegte baugleiche Uhren immer brav gleich gehen, denn wenn dies so wäre, müsste man da nichts synchronisieren.
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Re: Die letzte Gerade der Speziellen Relativitätstheorie.

Beitragvon Sciencewoken » So 3. Nov 2019, 16:52

Lagrange hat geschrieben:Besonders lustig ist die Annahme der Relativisten, dass die Bewegung des Beobachters die Uhren verlangsamt. :lol:

Und wie lustig ist die Annahme von mir, dass es nicht die Bewegung irgend eines Beobachters sondern die absolute Bewegung der Uhr selber im Raum ist, die sie verlangsamt? Das könnt ihr doch auch nicht wechseln.
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Re: Die letzte Gerade der Speziellen Relativitätstheorie.

Beitragvon Sciencewoken » So 3. Nov 2019, 16:54

Lagrange hat geschrieben:Die Relativisten (wie z.B. McMördo) behaupten, dass sie (die Uhren) wechselseitig langsamer gehen.

Und was behauptest du? Gehen Uhren einseitig oder gar nicht langsamer? Wenn letzteres der Fall ist, warum müssen zueinander bewegte baugleiche Uhren dann synchronisiert werden?
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