Die letzte Gerade der Speziellen Relativitätstheorie.

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Die letzte Gerade der Speziellen Relativitätstheorie.

Beitragvon Zasada » Mo 4. Nov 2019, 18:18

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Zeitliche Signalform (_ _ _) bleibt konstant über die ganze Länge der Ausbreitungsstrecke.
Ruhen Punkte P gegeneinander, so werden Signale in unveränderter zeitlichen Form bei den Punkten P2 (n+10) und P3 (n+20) empfangen.
Das Auftreten der Zeitdilatation bei der Bewegung des Empfängers ist somit ausgeschlossen.
Zeitlich dilatierte Signalform (für bewegten Empfänger) müsste mit dem sich gleichmäßig verändernden Abstand zur Lichtquelle gleichmäßig differieren.
Die zeitliche Form des Signals wurde aber sowohl in P1, als in P2, als auch in P3 als konstant und unabhängig von der Entfernung gemessen: d.h. das Signal liegt bereits in jeder Entfernung zur Lichtquelle in zeitlich unveränderter Form vor.
Es existiert also gar keine Möglichkeit, die zeitliche Signalformen F(n+20) und F(n+10) in zeitliche Signalform F(n) zu verwandeln. Zeitliche Signalformen F(n+20), F(n+10) und F(n) sind nämlich in jeder Entfernung zur P1 identisch (_ _ _).
Die Zeitliche Form der vom Punkt P1 emittierten Signale muss daher invariant bezüglich des Abstandes zwischen P1 und den Empfangspunkten P2 und P3 sein. Womit die Wirkung der Zeitdilatation an den genannten Punkten und Strecken grundsätzlich ausgeschlossen wird.
Die zeitliche Form der empfangenen Signale muss auch aus einem anderen Grund invariant sein: aufgrund der axiomatisch vorausgesetzten und in der SRT gültigen Prinzip der Relativität.
Dieses verkündet Identität von Ruhe und gleichförmiger Bewegung für alle Systeme.
Aus diesem Grund gerade lassen sich keine Bewegungszustände zwischen ruhenden und gleichförmig bewegten Systemen bestimmen.
Die Entscheidung, dass System S ruhend und System S' bewegt ist, funktioniert nur deshalb so gut in der SRT, weil dort vertraute Situationen vorgestellt werden. In Wirklichkeit lässt sich gar nicht behaupten, welches von beiden bewegt ist, und welches ruht, in welchen die relativistischen Effekte auftreten und in welchen nicht.
Daher ruhen die handfesten Paradoxien innerhalb der Theorie (namentlich diagonal-gültige Umstände, die sich gegenseitig ausschliessen).
Aus demselben Grund lässt sich auch die Frage nicht beantworten, ob sich das Universum ausdehnt oder ob es kontrahiert - was feststeht ist nur, dass sich die Abstände zwischen den Objekten im Universum verändern.
So gesehen ist das Prinzip der Identität von Ruhe und gleichförmiger Bewegung für die Gültigkeit jeder kinematischen Theorie entscheidend, in der das RP gelten soll.

Nach diesem Prinzip besitzen der Ruhezustand und der Zustand gleichförmiger Bewegung identische Eigenschaften - namentlich: sie sind für einen Beobachter voneinander nicht zu unterscheiden
Somit ist die SRT mit ihren diesbezüglichen Unterschieden, was die Gültigkeit des Relativitätsprinzips angeht zumindest, zu verwerfen.
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Re: Die letzte Gerade der Speziellen Relativitätstheorie.

Beitragvon Kurt » Mo 4. Nov 2019, 18:24

Sciencewoken hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:Anstelle einer Antwort spielst du die beleidigte Leberwurst.
Entschuldige, wenn ich so direkt werde, aber die Dummheit anderer Leute beleidigt mich nicht, sie amüsiert mich eher.

Ernst hat geschrieben:Was ist eine lokal und extern gemessene Geschwindigkeit?

Was ist eine Relativbewegung? Eine Bewegung von einem Objekt A gegenüber einem Objekt B.
1. Objekt A misst in Objekt A eine Geschwindigkeit für Objekt B. Das ist eine lokal gemessene Geschwindigkeit.
2. Objekt B misst in Objekt B eine Geschwindigkeit für Objekt A. Das ist eine lokal gemessene Geschwindigkeit.
3. Objekt A sendet seine für Objekt B gemessene Geschwindigkeit an Objekt B. Das ist eine extern gemessene Geschwindigkeit für Objekt B.
4. Objekt B sendet seine für Objekt A gemessene Geschwindigkeit an Objekt A. Das ist eine extern gemessene Geschwindigkeit für Objekt A.

Seit 400 Jahren sollen all diese Geschwindigkeiten lt. Galilei unbedingt identisch sein. Leider wusste Galilei seiner Zeit nur recht wenig über Zeit, präzise Zeitmessung, die Notwendigkeit synchronisierter Uhren oder gar etwas über eine konstante Wechselwirkungsgeschwindigkeit im und gegenüber dem leeren Raum.


Seit wann ist den Geschwindigkeit ein Ding?

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Re: Die letzte Gerade der Speziellen Relativitätstheorie.

Beitragvon Lagrange » Mo 4. Nov 2019, 18:31

Sciencewoken hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:Anstelle einer Antwort spielst du die beleidigte Leberwurst.
Entschuldige, wenn ich so direkt werde, aber die Dummheit anderer Leute beleidigt mich nicht, sie amüsiert mich eher.

Ernst hat geschrieben:Was ist eine lokal und extern gemessene Geschwindigkeit?

Was ist eine Relativbewegung? Eine Bewegung von einem Objekt A gegenüber einem Objekt B.
1. Objekt A misst in Objekt A eine Geschwindigkeit für Objekt B. Das ist eine lokal gemessene Geschwindigkeit.
2. Objekt B misst in Objekt B eine Geschwindigkeit für Objekt A. Das ist eine lokal gemessene Geschwindigkeit.
3. Objekt A sendet seine für Objekt B gemessene Geschwindigkeit an Objekt B. Das ist eine extern gemessene Geschwindigkeit für Objekt B.
4. Objekt B sendet seine für Objekt A gemessene Geschwindigkeit an Objekt A. Das ist eine extern gemessene Geschwindigkeit für Objekt A.

Seit 400 Jahren sollen all diese Geschwindigkeiten lt. Galilei unbedingt identisch sein. Leider wusste Galilei seiner Zeit nur recht wenig über Zeit, präzise Zeitmessung, die Notwendigkeit synchronisierter Uhren oder gar etwas über eine konstante Wechselwirkungsgeschwindigkeit im und gegenüber dem leeren Raum.

Das ist egal, Galilei hat mit seiner Eimer-Uhr ganz gut gemessen.
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Re: Die letzte Gerade der Speziellen Relativitätstheorie.

Beitragvon Sciencewoken » Mo 4. Nov 2019, 18:39

Lagrange hat geschrieben:Das ist egal, Galilei hat mit seiner Eimer-Uhr ganz gut gemessen.
Auf einer gerade mal kugelförmig werdenden Erde in einem heliozentrischen Weltbild so ganz ohne Gravitation ist das echt eine Leistung. :lol:
Du meinst also auch, dass schon Galilei mit synchronen Uhren bei entsprechenden relativistischen Geschwindigkeiten gemessen hat, was? Und was er dort gemessen hat, war definitiv nicht das, was ich hier sage, sondern das, was z.B. MikDepp sagt, richtig? Willst du dass damit sagen? 6 setzten. :lol:
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Re: Die letzte Gerade der Speziellen Relativitätstheorie.

Beitragvon Zasada » Mo 4. Nov 2019, 18:42

Bild

Zeitliche Signalform (_ _ _) bleibt konstant über die ganze Länge der Ausbreitungsstrecke.
Ruhen Punkte P gegeneinander, so werden Signale in unveränderter zeitlichen Form bei den Punkten P2 (n+10) und P3 (n+20) empfangen.
Das Auftreten der Zeitdilatation bei der Bewegung des Empfängers ist somit ausgeschlossen.
Zeitlich dilatierte Signalform (für bewegten Empfänger) müsste mit dem sich gleichmäßig verändernden Abstand zur Lichtquelle gleichmäßig differieren.
Die zeitliche Form des Signals wurde aber sowohl in P1, als in P2, als auch in P3 als konstant und unabhängig von der Entfernung gemessen: d.h. das Signal liegt bereits in jeder Entfernung zur Lichtquelle in zeitlich unveränderter Form vor.
Es existiert also gar keine Möglichkeit, die zeitliche Signalformen F(n+20) und F(n+10) in zeitliche Signalform F(n) zu verwandeln. Zeitliche Signalformen F(n+20), F(n+10) und F(n) sind nämlich in jeder Entfernung zur P1 identisch (_ _ _).
Die Zeitliche Form der vom Punkt P1 emittierten Signale muss daher invariant bezüglich des Abstandes zwischen P1 und den Empfangspunkten P2 und P3 sein. Womit die Wirkung der Zeitdilatation an den genannten Punkten und Strecken grundsätzlich ausgeschlossen wird.
Die zeitliche Form der empfangenen Signale muss auch aus einem anderen Grund invariant sein: aufgrund der axiomatisch vorausgesetzten und in der SRT gültigen Prinzip der Relativität.
Dieses verkündet Identität von Ruhe und gleichförmiger Bewegung für alle Systeme.
Aus diesem Grund gerade lassen sich keine Bewegungszustände zwischen ruhenden und gleichförmig bewegten Systemen bestimmen.
Die Entscheidung, dass System S ruhend und System S' bewegt ist, funktioniert nur deshalb so gut in der SRT, weil dort vertraute Situationen vorgestellt werden. In Wirklichkeit lässt sich gar nicht behaupten, welches von beiden bewegt ist, und welches ruht, in welchen die relativistischen Effekte auftreten und in welchen nicht.
Daher ruhen die handfesten Paradoxien innerhalb der Theorie (namentlich diagonal-gültige Umstände, die sich gegenseitig ausschliessen).
Aus demselben Grund lässt sich auch die Frage nicht beantworten, ob sich das Universum ausdehnt oder ob es kontrahiert - was feststeht ist nur, dass sich die Abstände zwischen den Objekten im Universum verändern.
So gesehen ist das Prinzip der Identität von Ruhe und gleichförmiger Bewegung für die Gültigkeit jeder kinematischen Theorie entscheidend, in der das RP gelten soll.

Nach diesem Prinzip besitzen der Ruhezustand und der Zustand gleichförmiger Bewegung identische Eigenschaften - namentlich: sie sind für einen Beobachter voneinander nicht zu unterscheiden
Somit ist die SRT mit ihren sytembezogenen Unterschieden, was die Gültigkeit des Relativitätsprinzips angeht, zu verwerfen.
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Re: Die letzte Gerade der Speziellen Relativitätstheorie.

Beitragvon Mikesch » Mo 4. Nov 2019, 19:44

Sciencewoken hat geschrieben:Bewege ich mich gegenüber der Luft, messe ich etwa 50,000000000000107km/h gegenüber dem Auto und das Auto für mich 50km/h.
Bewegt sich das Auto gegenüber der Luft, messe ich etwa 49,999999999999893km/h gegenüber dem Auto und das Auto für mich 50km/h.
Wo kommt denn nun auf einmal die Luft her?
Bewege ich mich gegenüber der Luft, messe ich etwa 50,000000000000107km/h gegenüber dem Auto und das Auto für mich 50km/h.
[/quote]Merkwürdige Formulierung. Das heißt, das ich 0,000000000000107km/h schneller auf das Auto zugehe, als das auf mich zu fährt. Je nach Strecke erreiche ich das Auto also früher, als das Auto mich.

Und was hat die Luft jetzt damit zu tun?
Und was heisst eigentlich: Wenn ich mich gegenüber der Luft bewege? Wie schnell denn?
Und was heisst eigentlich: Das Auto misst für mich 50km/h?

Du sprichst wirr.

Formuliere das einmal in mathematische Formeln, dann wird es vielleicht klarer, was du meinst.
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Re: Die letzte Gerade der Speziellen Relativitätstheorie.

Beitragvon McMurdo » Mo 4. Nov 2019, 19:46

Mikesch hat geschrieben:Formuliere das einmal in mathematische Formeln, dann wird es vielleicht klarer, was du meinst.

Unwahrscheinlich. :mrgreen:
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Re: Die letzte Gerade der Speziellen Relativitätstheorie.

Beitragvon Mikesch » Mo 4. Nov 2019, 19:46

Sciencewoken hat geschrieben:Was ist eine Relativbewegung? Eine Bewegung von einem Objekt A gegenüber einem Objekt B.
1. Objekt A misst in Objekt A eine Geschwindigkeit für Objekt B. Das ist eine lokal gemessene Geschwindigkeit.
Was heisst das? Ich messe in mir eine Geschwindigkeit für dich? Häää?
Du redest wirr...
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Re: Die letzte Gerade der Speziellen Relativitätstheorie.

Beitragvon Sciencewoken » Mo 4. Nov 2019, 19:49

Mikesch hat geschrieben:Das heißt, das ich 0,000000000000107km/h schneller auf das Auto zugehe, als das auf mich zu fährt.
Ja, das heißt es. Eine Bewegung - zwei Geschwindigkeiten.
Mikesch hat geschrieben:Je nach Strecke erreiche ich das Auto also früher, als das Auto mich.
Na und? Hast du ein Problem damit? Vermutlich das selbe, welches auch Schulz hat, wenn er ruhende Strecken mit bewegten Uhren misst/bestimmt/definiert? :lol:
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Re: Die letzte Gerade der Speziellen Relativitätstheorie.

Beitragvon Sciencewoken » Mo 4. Nov 2019, 19:51

Mikesch hat geschrieben:Ich rede wirr...
Ja, tust du. Du misst sicher nur deine eigene Geschwindigkeit in deinem eigenen Ruhesystem - wie sinnvoll! :lol:
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