Zwillingsparadoxon

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Zwillingsparadoxon

Beitragvon krona » Mi 11. Dez 2019, 16:52

Hallo Peter,

Peter Knoepfheinz hat geschrieben:Hallo Krona,

kannst du mir bitte die Stelle in Einsteins SRT zeigen, wo er mit Wahrscheinlichkeiten rechnet?
Vielen Dank!

Gruß,
Peter
Die Wahrscheinlichkeit hat was mit dem zufälligen Elementar-Zerfall der Myonen an sich zu tun. Man kann eben nicht vorhersagen, wann ein bestimmtes Myon zerfällt. Man kann nur sagen, dass die Hälfte der Myonen in der Halbwertzeit von 2,2µs zerfallen sein werden.

Das hat jetzt ursächlich nichts mit der SRT zu tun.
Danke, dass du nachgefragt hast, es wäre sonst möglicherweise ein unnötiges Missverständnis geworden.

Liebe Grüße
L.
krona
 
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Re: Zwillingsparadoxon

Beitragvon McMurdo » Mi 11. Dez 2019, 16:53

Peter Knoepfheinz hat geschrieben:Da du bisher nur Unsinn geschrieben und Beleidigungen losgelassen hast, erwarte ich nun eine stichaltige Antwort! Zeig mal, was Du kannst außer weglaufen und ablenken!

Das Myonenexperiment ist nun in erster Linie kein Paradoxon, sondern ganz klassisch mit der SRT erklärbar:
Jedes Myon sieht das andere langsamer altern aufgrund der Zeitdilatation, während die Strecke, die es zum anderen Myon zurücklegen muss, aufgrund der Längenkontraktion verkürzt ist.
Weise also erstmal auf wo ich Unsinn schrieb und begründe das stichhaltig.
McMurdo
 

Re: Zwillingsparadoxon

Beitragvon Sciencewoken » Mi 11. Dez 2019, 16:54

krona hat geschrieben:Die Wahrscheinlichkeit rührt daher, dass der Zeitpunkt des Zerfalls der Myonen dem Zufall unterliegen. Das hat jetzt nichts mit der SRT zu tun.
Aber der Myonenzerfall wird per SRT berechnet und lt. diesen Berechnungen unterliegt das halt keinem Zufall. Also entweder Wahrscheinlichkeiten, dann beweist das Myonenexperiment gar nichts bezüglich SRT oder Berechnungen, dann kann man das Myonenexperiment auch für Belege der SRT heranziehen.

krona hat geschrieben:Das andere, wovon du schreibst, scheint ja die Längenkontraktion zu sein. Die ergibt sich ja aus der Bildungsvorschrift der Lorentztransformation: c²t² - X² = c²t'² - X'² mit X=f(x,y,z) und X'=f(x',y',z').

Also einen Widerspruch kann ich da nicht erkennen. Kannst du erklären, wo er liegen soll?

Liebe Grüße
L.
Der wiederspruch liegt ganz einfach darin, dass zur Geschwindigkeitsmessung Uhren und Streckendefinitionen benötigt werden. Definiert man die Strecken wie aktuell per LG und SI-Sekunde, werden sie logischerweise unterschiedlich lang gemessen, wenn Uhren unterschiedlich schnell gehen. Physikalisch werden sie jedoch weder kürzer noch länger und deswegen darf man davon ausgehen, dass man lokal allenfalls andere Geschwindigkeiten misst, als aie von einem äußeren Beobachter er- und vermittelt.
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Re: Zwillingsparadoxon

Beitragvon Lagrange » Mi 11. Dez 2019, 17:01

McMurdo hat geschrieben:
Peter Knoepfheinz hat geschrieben:Da du bisher nur Unsinn geschrieben und Beleidigungen losgelassen hast, erwarte ich nun eine stichaltige Antwort! Zeig mal, was Du kannst außer weglaufen und ablenken!

Das Myonenexperiment ist nun in erster Linie kein Paradoxon, sondern ganz klassisch mit der SRT erklärbar:
Jedes Myon sieht das andere langsamer altern aufgrund der Zeitdilatation, während die Strecke, die es zum anderen Myon zurücklegen muss, aufgrund der Längenkontraktion verkürzt ist.

Genau. Und wenn sie sich treffen sind immer die anderen verschwunden.

Beide sind dann bei der Beerdigung des anderen anwesend. :lol: :lol: :lol:
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Re: Zwillingsparadoxon

Beitragvon Peter Knoepfheinz » Mi 11. Dez 2019, 17:11

krona hat geschrieben:Hallo Peter,

Peter Knoepfheinz hat geschrieben:Hallo Krona,

kannst du mir bitte die Stelle in Einsteins SRT zeigen, wo er mit Wahrscheinlichkeiten rechnet?
Vielen Dank!

Gruß,
Peter
Die Wahrscheinlichkeit hat was mit dem zufälligen Elementar-Zerfall der Myonen an sich zu tun. Man kann eben nicht vorhersagen, wann ein bestimmtes Myon zerfällt. Man kann nur sagen, dass die Hälfte der Myonen in der Halbwertzeit von 2,2µs zerfallen sein werden.

Das hat jetzt ursächlich nichts mit der SRT zu tun.
Danke, dass du nachgefragt hast, es wäre sonst möglicherweise ein unnötiges Missverständnis geworden.

Liebe Grüße
L.


Richtig, es hat nichts mit der SRT zu tun. Aber in diesem Thread geht es um die SRT und die Aussage, dass die "Zeit langsamer läuft" (in Anführungsstrichen, was immer das auch bedeuten mag, die SRT sieht es so) für das Myon. Deswegen bitte ich Dich, beim Thema zu bleiben.
Zuletzt geändert von Peter Knoepfheinz am Mi 11. Dez 2019, 17:28, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Zwillingsparadoxon

Beitragvon Peter Knoepfheinz » Mi 11. Dez 2019, 17:15

Sciencewoken hat geschrieben:
Peter Knoepfheinz hat geschrieben:die Zeit langsamer läuft
Ich nehme das mal als Beispiel, um klarzustellen, dass ich diese Wortwahl selbst nicht gutheiße, sie aber dennoch gerne immer wieder verwende und nur Gott weiß warum. Tatsächlich schreibe ich diesen Beitrag, um Individuen, wie Zasada, freundlicherweise davon abzuhalten, sich weiter auf mich einzuschießen und sich auf die Art selbst lächerlich zu machen.
...
Zeit ist bloß ein Konzept und Uhren bloß Hilfsmittel, um dieses Konzept in irgendeiner Form zu veranschaulichen.
... :lol:


Völlig d'accord, Science. Ich nutze lediglich die Worte der SRT/der Relativisten, damit sie mich verstehen.
Peter Knoepfheinz
 
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Re: Zwillingsparadoxon

Beitragvon Peter Knoepfheinz » Mi 11. Dez 2019, 17:27

McMurdo hat geschrieben:
Peter Knoepfheinz hat geschrieben:Da du bisher nur Unsinn geschrieben und Beleidigungen losgelassen hast, erwarte ich nun eine stichaltige Antwort! Zeig mal, was Du kannst außer weglaufen und ablenken!

Das Myonenexperiment ist nun in erster Linie kein Paradoxon, sondern ganz klassisch mit der SRT erklärbar:
Jedes Myon sieht das andere langsamer altern aufgrund der Zeitdilatation, während die Strecke, die es zum anderen Myon zurücklegen muss, aufgrund der Längenkontraktion verkürzt ist.
Weise also erstmal auf wo ich Unsinn schrieb und begründe das stichhaltig.


Gern! :-)

Du hast bisher nicht eine einzige meiner Fragen beantwortet - warum eigentlich nicht? Kannst Du sie nicht beantworten?
Hier noch mal einer der Fragen: Welches Myon ist zerfallen?
Deine Antwort darauf war: "Jedes Myon sieht das andere langsamer altern aufgrund der Zeitdilatation..."
Das ist Unsinn, da es keine Antwort auf die Frage ist. Antworten auf die Frage "Welches Myon ist zerfallen?" können bspw. sein "Myon1" oder "Myon2" oder von mir aus "beide" oder "keines".

Also nochmal: Welches Myon ist zerfallen?
Falls Du wieder keine Antwort liefern kannst, dann gib bitte an, WARUM das nicht mögich ist, auch das könnte eine akzeptable Antwort sein. Ich muss aufgrund deiner Ausweichmanöver nun leider davon ausgehen, dass Du keine sinnvolle Antwort geben kannst! Richtig?
Peter Knoepfheinz
 
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Re: Zwillingsparadoxon

Beitragvon krona » Mi 11. Dez 2019, 17:33

Hallo Peter,

Peter Knoepfheinz hat geschrieben:Also: Die beiden Uhren U1 und U2 fliegen aufeinander zu, jede betrachtet sich selbst als ruhend und die jeweils andere als so schnell bewegt, dass nach SRT die Zeit langsamer für sie läuft. Welche der beiden Uhren geht nach?
Das ist in der Tat auf den ersten Blick nicht sehr anschaulich, zumal das Ergebnis eben verblüffend ist: Beide Uhren gehen korrekt.
Was man zeigen kann, ist das die Lorentzgleichung c²t² - 0² = c²t'² - X'² mit 0² als Nullvektor für das Ruhesystem der Uhr und X' = f(x',y',z') und t,t' als Zeitdauer eben zeigt, dass t' um den Lorentzfaktor gedehnt ist.
Und das gilt auch aus Gründen der Symmetrie eben auch für das gestrichene System, wo dann t um den Lorentzfaktor gedehnt ist.
Eine direkte Beobachtung ist schwerlich möglich, da ja mindestens ein Beobachter sein Inertialsystem wechseln müsste.

Liebe Grüße
L.
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Re: Zwillingsparadoxon

Beitragvon Sciencewoken » Mi 11. Dez 2019, 17:57

krona hat geschrieben:Das ist in der Tat auf den ersten Blick nicht sehr anschaulich, zumal das Ergebnis eben verblüffend ist: Beide Uhren gehen korrekt.
Was man zeigen kann, ist das die Lorentzgleichung c²t² - 0² = c²t'² - X'² mit 0² als Nullvektor für das Ruhesystem der Uhr und X' = f(x',y',z') und t,t' als Zeitdauer eben zeigt, dass t' um den Lorentzfaktor gedehnt ist.
Nur ist das nicht verblüffend, sondern Blödsinn. Denn t' ist nicht gestreckt, sondern gestaucht. Gestreckt hingegen ist τ', womit die Periodendauer gemeint ist, mit welcher die Uhr Takte zählt. Je länger diese Periodendauer dauert - also lt. SRT die Zeit gedehnt wird - desto weniger Takte werden in einem Zeitabschnitt gezählt und je kürzer sie dauern, desto mehr. Das ist nicht bloß eine Rechnung, sondern ein leicht nachvollziehbarer natürlicher Mechanismus und dieser geschieht definitiv nicht wechselseitig. Aber klar... Uhren gehen genau dann "korrekt", wenn sie sich genau so verhalten. Korregiert man ihre Gangraten, damit sie bloß eine definierte Zeit "korrekt" anzeigen, kann das nur dadurch geschehen, ihre natürlichen Gangraten zu verfälschen.
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Re: Zwillingsparadoxon

Beitragvon Lagrange » Mi 11. Dez 2019, 17:59

krona hat geschrieben:Hallo Peter,

Peter Knoepfheinz hat geschrieben:Also: Die beiden Uhren U1 und U2 fliegen aufeinander zu, jede betrachtet sich selbst als ruhend und die jeweils andere als so schnell bewegt, dass nach SRT die Zeit langsamer für sie läuft. Welche der beiden Uhren geht nach?
Das ist in der Tat auf den ersten Blick nicht sehr anschaulich, ...

Das ist auf den ersten und auf den zweiten Blick geisteskrank! :lol:
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