krona hat geschrieben:Die Wahrscheinlichkeit rührt daher, dass der Zeitpunkt des Zerfalls der Myonen dem Zufall unterliegen. Das hat jetzt nichts mit der SRT zu tun.
Aber der Myonenzerfall wird per SRT berechnet und lt. diesen Berechnungen unterliegt das halt keinem Zufall. Also entweder Wahrscheinlichkeiten, dann beweist das Myonenexperiment gar nichts bezüglich SRT oder Berechnungen, dann kann man das Myonenexperiment auch für Belege der SRT heranziehen.
krona hat geschrieben:Das andere, wovon du schreibst, scheint ja die Längenkontraktion zu sein. Die ergibt sich ja aus der Bildungsvorschrift der Lorentztransformation: c²t² - X² = c²t'² - X'² mit X=f(x,y,z) und X'=f(x',y',z').
Also einen Widerspruch kann ich da nicht erkennen. Kannst du erklären, wo er liegen soll?
Liebe Grüße
L.
Der wiederspruch liegt ganz einfach darin, dass zur Geschwindigkeitsmessung Uhren und Streckendefinitionen benötigt werden. Definiert man die Strecken wie aktuell per LG und SI-Sekunde, werden sie logischerweise unterschiedlich lang gemessen, wenn Uhren unterschiedlich schnell gehen. Physikalisch werden sie jedoch weder kürzer noch länger und deswegen darf man davon ausgehen, dass man lokal allenfalls andere Geschwindigkeiten misst, als aie von einem äußeren Beobachter er- und vermittelt.