Lagrange hat geschrieben:Kurt hat geschrieben:...
Die Uhren werden nicht synchronisiert, es gibt kein Verfahren dafür.
Du behauptest Falsches!
Kurt
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Kurt, bist du streitsüchtig?
Allergisch gegen wiederholte Falschbehauptungen.
Lagrange hat geschrieben:Satellitenuhren sind Zähler,
sie zählen bestimmte Ereignisse,
Nein, sie bewerten die Menge an angeregten Atomen.
Die Anregefrequenz wird solange verändert bis die Menge nicht mehr grösser wird und das wird dann gehalten.
Die Anregefrequenz ist dann die Resonanzfrequenz der (noch) CS133 Atomuhren.
Durch Teilung und Vervielfachung werden daraus alle relevanten Signale gewonnen.
Lagrange hat geschrieben:Die Zählwerte werden verglichen,
Lagrange hat geschrieben:Die Atomuhr erzeugt alle zeitlichen Signale die zum Betrieb das SAT notwendig sind.
Die Atomuhr selber wird nicht mit der GPS-Zeit synchronisiert, sie läuft frei.
Lagrange hat geschrieben:die Fehler werden ermittelt so dass jeder Uhr weiß um wie viel sie korrigiert werden muss bei der Berechnung der richtigen "Zeit".
Der Gangfehler der SAT-Uhr wird von der Bodenstation(en) erfasst und dem SAT ein Korrekturwert in seinen Almanach eingeschrieben.
Dieser Wert wird an die Empfänger verteilt, diese wissen dann um wieviel und wie die Atomuhr im SAT oben falsch geht.
Damit das NAVI/Empfänger seine Position, anhand der Laufzeit vom Sendepunkt zu ihm, errechnen kann braucht es/er die Systemzeit.
Da die Uhren in den SAT nicht synchronisiert werden können muss der Empfänger die Korrektur, die er von den SAT vorher bekommen hat, verrechnen.
So kommt der Empfänger an die Systemzeit ran.
Damit er überhaupt in der Lage ist seine Uhr, in der Praxis werden Softuhren verwendet, erstmalig stellen kann braucht er vier SAT.
Erst dann kann er sich daran machen seine Pos zu bestimmen.
Es ist halt nunmal so, die SAT-Uhren sind nicht synchronisiert, das geht technisch nicht.
Solange so eine Uhr innerhalb ihres Rahmens an Genauigkeit bleibt taugt sie.
Verlässt sie diesen wird sie durch eine andere ersetzt.
Kurt
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Für die Erfassung des Gangfehlers gibt es extra Stationen die, mit Hilfe von (grünen) Lasern die Pos des SAT feststellen (in Wettzell kann man das beobachten).
Anhand des von ihm gesendeten HF-Signals, da geht die Phasenlage der Einzelschwingung des Sendesignals mit ein, wird der Gangfehler festgestellt.
Durch den Laser wird auch die Realbahn des SAT erfasst, auch dieser Fehler wird im Almanach hinterlegt damit der Empfänger diesen kennt und einrechnen kann.
Es besteh eine feste Verknüpfung zwischen der Systemzeit und der jeweiligen Phasenlage des Sendesignals mit der Position der SAT-Bahn.
Der Empfänger muss wissen wo an welchem Ort (Bahn) welcher Signalzustand wann gesendet wurde, daraus kann er dann, durch Wissen der Laufzeit zu ihm, seine momentane Pos errechnen.
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