T 2
DER BEWEIS DAFÜR, DASS PERIODENDAUER NICHTS MIT DER ZEIT ZU TUN HAT.
These:
Die Periodendauer hat nichts mit der Zeit zu tun.
Beweis:

Werden vom Punkt P1 drei einsekündige Lichtsignale mit jeweils einer Sekunde Abstand emittiert (zeitliche Sendeform: "_ _ _"), so erreichen sie den um 300.000 Kilometer entfernten Punkt P2 in unveränderter zeitlicher Form ("_ _ _"), wenn auch mit einer Sekunde Verzögerung.
Bewegt sich P2 gleichförmig entlang der x-Achse in Richtung P1, so bleibt die zeitliche Form der Lichtsignal-Übertragung erhalten - was sich aufgrund der Bewegung ändert, ist
die Frequenz der von P2 empfangenen Lichtsignale (
Lichtfarbe), nicht aber ihre zeitliche Form. Nähert sich P2 dem Sender, so erhöht sich die Signalfrequenz des empfangenen Signals (wir sprechen von Blauverschiebung), entfernt er sich, so wird die Frequenz der vom P1 gesendeten Signale niedriger (rotverschoben) empfangen.
Die zeitliche Form des Signals ("_ _ _") bleibt unabhängig vom jew. Bewegungszustand der Inertialsysteme erhalten.
Diese zeitliche Form des Signals kann als Zeitreferenz in beiden Systemen genutzt werden, denn würde sie sich verändern, indem sich die einsekündigen-Signalabstände mit dem sich bspw. gleichmäßig verringenden Abstand zur Lichtquelle verkürzen würden, so müssten diese Signalabstände in der Nähe der Lichtquelle kürzer sein, als in weiterer Entfernung. Dies kann aber nicht sein, denn die zeitliche Form (_ _ _) der Signale erwies sich in großer Entfernung und bei gegeneinander ruhenden Systemen invariant...Unterscheidet sich die zeitliche Form des Signals in der Entfernung von (n+10) nicht von der zeitlichen Form des Signals im Sendepunkt (n), so kann keine Veränderung der zeitlichen Form zwischen (n+10) und (n) in den bezüglich der Signalquelle gleichförmig bewegten Systemen konstatiert werden.
Veränderte sich nämlich die zeitliche Form der versendeten Lichtsignale in Abhängigkeit zur zurückgelegten Strecke trotzdem (es wird von Inertialsystemen gesprochen), so müsste sich diese Form mit dem sich gleichförmig verringernden Abstand zwischen Sender und Empfänger ebenso gleichmäßig verändern, und sich auf der Höhe des Sendepunktes von dem bei (n+10) gemessenen Wert unterscheiden.
Dies ist und dies kann nicht der Fall sein, qed.
Diese Erkenntnis entspricht dem RP. Dieses postuliert nämlich die
Identität von Ruhe und gleichförmiger Bewegung.
Wird eine bestimmte zeitliche Form des Signals im ruhenden System S gemessen, so muss laut RP dieselbe zeitliche Form auch in gleichförmig bewegtem System S' gemessen werden.
Das Relativitätsprinzip und das Einsteinsche Konzept der Zeitdilatation widersprechen sich, qed.
Problem erkannt?