Definition/festlegung Universalzeit

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Re: Definition/festlegung Universalzeit

Beitragvon Kurt » Fr 5. Jun 2020, 13:13

Sonni1967 hat geschrieben:
Lagrange:
Schwachsinn!


Hihi...

Kurt:
Nur in der Märchenweltphysik.
In der Realität gibt's nur eine Realität.


Als wüsstest du was Realität ist. Erkläre mir doch das "wahre" Wesen von Raum und Zeit. Was ist der Raum, was ist die
Zeit, was ist Energie ???



Hast du eine Erklärung für das "wahre" Wesen von Raum und von Zeit?
Was ist Energie?

Kurt

.
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Re: Definition/festlegung Universalzeit

Beitragvon Kurt » Fr 5. Jun 2020, 13:14

Sonni1967 hat geschrieben:
Kurt:
Bewegen sich zwei Uhren gleichmässig nebeneinander/hintereinander/übereinander... dann sehen beide die andere Uhr genauso gehen wie ihre eigene.


Wenn die eine Uhr sich als ruhend definiert


Ruht sie dann?

Kurt

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Re: Definition/festlegung Universalzeit

Beitragvon Lagrange » Fr 5. Jun 2020, 13:34

Sonni1967 hat geschrieben:
Kurt:
Bewegen sich zwei Uhren gleichmässig nebeneinander/hintereinander/übereinander... dann sehen beide die andere Uhr genauso gehen wie ihre eigene.


Wenn die eine Uhr sich als ruhend definiert und die andere als bewegt (oder umgekehrt) dann geht für die bewegte
Uhr (aus Sicht der Ruhenden) die Uhr scheinbar langsamer weil beide Uhren Abstände in der Raumzeit unterschiedlich
definieren...

Absolut idiotisch! :lol: :lol: :lol:
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Re: Definition/festlegung Universalzeit

Beitragvon Sciencewoken » Fr 5. Jun 2020, 13:40

Sonni1967 hat geschrieben:Ist ja so dass die Uhren in ihrem jeweiligen eigenen System absolut takten (jede für sich).
Was bleibt den Uhren auch anderes übrig? Der Takt meiner Beispieluhr z.B. inkrementiert den Sekundenzähler gnadenlos nach exakt 1000 Takten, der Minutenzähler wird, wie bei jeder anderen Uhr auch, inkrementiert, wenn 60 Sekunden gezählt wurden und so weiter. Eine Uhr bekommt nur leider nichts von der Zeitspanne mit, die zwischen zwei Eingangstakten liegen und kann diese auch nicht messen. Lokal dauert eine Sekunde meiner Beispieluhr deswegen exakt 0,001s und dabei ist es egal, wie lange diese Dauer in "Universalzeit" ist.

Sonni1967 hat geschrieben:Ich habe es bis jetzt so verstanden...

Schön. Aber hast du auch jemals verstanden, dass geringere Frequenzen längere Wellenlängen haben und Wellenlängen proportional zu Periodendauern und Periodendauern proportional zu Torzeiten sind? Hast du jemals verstanden, dass bestimmte Frequenzmessgeräte Impulse oder Schwingungen über Torzeiten zählen? Passen in längere Torzeiten mehr Impulse oder Schwingungen einer physikalisch unveränderten Frequenz? Messen langsamer gehende Taktgeber Frequenzen deswegen höher? Zählen die Zähler einer Uhr langsamer, wenn deren Taktgeber langsamer gehen? Welches Problem bekommt man beim relativistischen Doppler-Effekt, wenn dies alles zutrifft, was man btw. ganz einfach mit Oszilloskopen feststellen kann, die sich extern Takten lassen oder zwei Kanäle haben, die sich mischen lassen.
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Re: Definition/festlegung Universalzeit

Beitragvon Sciencewoken » Fr 5. Jun 2020, 13:49

Sonni1967 hat geschrieben:Wenn die eine Uhr sich als ruhend definiert und die andere als bewegt (oder umgekehrt) dann geht für die bewegte
Uhr (aus Sicht der Ruhenden) die Uhr scheinbar langsamer weil...

Mit der Betonung auf scheinbar, aber das "weil" ist unzutreffend. Man kann Einzelne Impulse der Signale, die man sich gegenseitig zusendet codieren z.B. mit steigenden Amplituden pro Impuls und nach 1000 Impulsen (im Beispiel also nach 1s) von vorne beginnen. Lokal generiert man die selbe Frequenz und codiert diese genau so. Nun bringt man gleiche Amplituden übereinander und schon fällt einem auf, dass man ein Signal von beiden (Empfangen oder Generiert) strecken bez. stauchen darf, damit man dies schafft. Davon mach GPS z.B. reichlich gebrauch, wenn auch nicht mit Amplituden, sondern mit PRN-Codes.

Sonni1967 hat geschrieben:Uhren sind nur Messinstrumente für die Zeit zu messen.
Es wäre schön, wenn man Zeit messen könnte. Uhren zeigen aber leider immer nur Eigenzeit an, die sich durch Zählwerte definiert, nicht aber durch tatsächliche zeitliche Abstände (Periodendauern) in welchen diese Zählungen stattfinden.
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Re: Definition/festlegung Universalzeit

Beitragvon Sonni1967 » Fr 5. Jun 2020, 14:18

Kurt:
Hast du eine Erklärung für das "wahre" Wesen von Raum und von Zeit?
Was ist Energie?


Das wollte ich ja eigentlich von dir wissen, weil ich weiß es net :lol:

[quote] Hmmm, entsteht neuer Raum im expandierenden Raum oder nicht
Vielleicht kommt es darauf an wie man den Raum selbst interpretiert.

Billigt man ihm auch dann eine Existenzberechtigung zu wenn man alle Materie daraus entfernen könnte, dann kann man sagen:
Bei der Expansion entsteht neuer Raum (ein "Etwas") in dem alten Raum (dem "Etwas").

Gesteht man aber dem Raum an sich keine eigenständige Existenz ohne Materie zu dann kann man sagen er dient
nur als Abstandsmaß für Materie und er verschwindet sobald man sie daraus entfernt. Also müsste man sich zuerst mal
fragen was die wahre Natur der Raumzeit ist, keiner weiß es.

In einer Doku "Alles und nichts - der Ursprung des Universums" sagte Prof. Jim Al Khalili:
Was also ist Raum? Man kann sagen dass in einem Zimmer viel Platz ist, oder über einen engen Raum dass dort
nicht genug Platz ist. Doch existiert Raum nur wenn er etwas enthält? Wenn er von Wänden umgeben ist?
Und was ist mit der Frage der Entfernung zw. 2 Objekten? Existiert der Raum zwischen ihnen auch dann wenn man die
Objekte entfernt? Welche Bedeutung hat Entfernung wenn es keinen Anfang und kein Ende gibt? Die Frage
ist letztlich: [b]Hat der Raum von sich aus eine Existenz? Besitzt er eine Struktur? Ein Gesicht? Oder ist er nur der Ort an dem
die Dinge passieren?

[/b]
Was vom 16.-19. Jahrhundert ein langweiliges Objekt war wird in Einsteins Theorie dynamisch, fast zu einem lebendigen
Körper. Einsteins Universum besitzt Gestalt und Struktur. Das Kosmische Netz geformt von der Gravitation....


Und Prof. Christoph Wetterich äußerte sich in einer Vorlesung so:
Die Urknallsingularität ist nichts anderes als dass das metrische Feld eine Form hat, die nicht so ist, wie man es
normalerweise gewöhnt ist sondern dass in dem Wert des Feldes Nullen auftauchen und es keine Abstände mehr gibt.
Die Metrik ist das entscheidende Feld um überhaupt Raum und Zeit zu definieren, die RZ-Geometrie gibt es nur dann wenn
das metrische Feld den Wert >0 hat. Ein Ur-Feld ohne Geometrie können wir uns aber nicht vorstellen weil unser Gehirn
sich an Raum und Zeit orientiert. Auch in Einsteins ART hat das Feld immer größere Werte als 0.

Laut Prof. Wetterich entsteht bei der Expansion kein neuer Raum im Raum sondern er meint es wäre ein Feld was einfach
banal seine Werte ändert und dies interpretieren wir als dunkle Energie. Diese Interpretation finde ich eigentlich auch ganz
interessant. Dann wäre die Expansion quasi nur eine Feldwertänderung (oder so ähnlich).
Das WO und WANN verliert an Bedeutung wenn das metrische Feld den Wert 0 hat.

Witzig, über den Raum zerbrechen sich die größten Wissenschaftler unserer Zeit ihre Köpfe.
Von der Zeit fange ich garnet erst an :lol:
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Re: Definition/festlegung Universalzeit

Beitragvon Daniel K. » Fr 5. Jun 2020, 14:18

Bild hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
Mumpitz, kannst ja Quellen nennen. So schaut die aus:

... In deiner Quelle steht ganz genau, was du bei mir als Mumpitz siehst. Eine Cs133-Atomuhr zählt nach genau 9.192.631.770 Takten (okay, von mir aus auch Schwingungen) eine Sekunde.

Unfug, oder gelogen, das hab ich nie infrage gestellt, Mumpitz ist das hier von dir:
Bild hat geschrieben:
Mensch schlags nach, du Hammel! Ein Atomuhrkern ist der Taktgeber für eine Atomuhr - z.B. eine Cäsium-Fontäne oder ein Rubidium-Oszillator. Zu einer Atomuhr werden diese Dinger erst, wenn deren Frequenz direkt auf einen Sekundenzähler geleitet werden usw... Bevor man diese Frequenz aber auf solche Zähler leitet, kann man sie elektronisch verändern mitunter auch verlangsamen und mit etwas mehr Aufwand sogar verschnellern.

Halten wir mal fest, 9.192.631.770 werden gezählt, ergibt dann eine SI-Sekunde. Mumpitz ist deine Behauptung, da kann man diesen Wert (elektronisch) verändern, verlangsamen oder beschleunigen. Die Dauer wird vom Cs133 fest vorgegeben, würde man da was ändern, müsste mehr oder weniger als 9.192.631.770 Schwingungen zählen, und dann passt es nicht mehr zur Definition der SI-Sekunde. Und zeige mal wo du das gelesen haben willst, Märchenbuch von Kurt geliehen? :mrgreen:


Bild hat geschrieben:
Nur was dort nicht steht ist, dass es vollkommen egal ist, ob diese Schwingungen gemessen an einer anderen Uhr 2Ys oder weitaus weniger als 2ys dauern, weil eine Uhr davon gar nichts mitbekäme. :lol:

Ach was, dann zeige mal wo es steht Hartmut, wirst du nicht können, einfach nur Geschwafel von dir.


Bild hat geschrieben:
Und nachgeregelt wird der Atomuhr-Kern ganz offensichtlich mit einem Mikrowellengenerator, mit welcher die Rate der Atome die ihren Zustand ändern eingestellt werden kann. Man muss da also eine optimale Einstellung treffen, damit so ein Ding genau oder überhaupt funktioniert. Interessiert dich aber alles nicht, weil du meinst, mir überlegen zu sein. Du schaltest einfach den Takt eines beliebigen Oszillators auf einen Zähler und nennst es Uhr. :lol:

Hartmut, habe ich oft hier im Forum erklärt und verlinkt, man muss die richtige Frequenz mit den Mikrowellen finden, damit es eine Resonanz gibt und die Cäsiumatome reagieren, ganz normal eben und dann wird eben bis 9.192.631.770 für eine SI-Sekunde gezählt.


Bild hat geschrieben:
Du Trottеl weißt vermutlich nicht einmal, wie eine Sonnen- oder eine Sanduhr funktioniert. :lol:

Ach armes Kind Hartumt, du weißt nicht mal was Sand ist ... :mrgreen:
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Re: Definition/festlegung Universalzeit

Beitragvon Daniel K. » Fr 5. Jun 2020, 14:24

Kurt hat geschrieben:
... Bezogen auf die "beste Sekunde" haben die Cs133 Atome die Eigenschaft bei 9.192.631.770 Schwingungen einer Idealsekunde sehr nahe zu kommen. Daher stammt auch diese Zahl. Dieser Bestzustand ergibt sich auf der Erdoberfläche bei den hiesigen Bedingungen. Werden die Atome anderen Umständen ausgesetzt ändert sich ihr Verhalten, sie schwingen anders. Bedeutet: sie erzeugen eine andere "Sekunde" als sie es auf der Erdoberfläche machen würden.

Nein Kurt, die SI-Sekunde ist fest definiert, und in der Definition steht nichts davon, dass die Uhr auf NN stehen muss. Im Gegenteil, man hat eine auf einen Berg gestellt und eine ins Tal und beide Uhren messen lokal die Dauer der SI-Sekunde richtig. Aber natürlich laufen sie im Vergleich unterschiedlich, weil unten die Gravitation höher ist. Dennoch zeigen beide Uhren lokal die SI-Sekunde richtig an, misst man die Halbwertszeiten von Isotopen auf dem Berg und unten im Tal, mit den dortigen Uhren stimmen die überein.

Und rotes Licht hat oben und unten lokal mit den Uhren dort gemessen, gleiches Frquenz und Wellenlänge.
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Re: Definition/festlegung Universalzeit

Beitragvon Lagrange » Fr 5. Jun 2020, 14:25

Sonni1967 hat geschrieben:...
Witzig, über den Raum zerbrechen sich die größten Wissenschaftler unserer Zeit ihre Köpfe.
...

Quatsch! Was Raum ist, sieht man mit den Augen.
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Re: Definition/festlegung Universalzeit

Beitragvon Daniel K. » Fr 5. Jun 2020, 14:28

Sciencewoken hat geschrieben:
In längere Torzeiten passen mehr Schwingungen einer unveränderten Frequenz - das ist nun mal so.

Wie geil, argumentum ad kurtus ... :mrgreen:


Sciencewoken hat geschrieben:
Und weil das so ist, wird man auch feststellen können, welche von zwei zueinander bewegten Uhren die langsamere ist, auch wenn es äußerst schwierig ist.

Kann man nicht, ist experimentell lange belegt, du wirst sterben, müssen wir alle, und dein Käse wird nie bestätigt werden, da er falsch ist Hartmut. Wie schön sich Simon gedrückt hat, um dir nicht erklären zu müssen, dass du da Mist im PDF stehen hast.
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