Lagrange hat geschrieben:c wird so behandelt als ob c=unendlich wäre.
Unendlich zwar nicht, aber als oberstes Limit, was etwa genauso schlimm ist. Wenn nur einer von denen, die hier quatschen, dazu in der Lage wäre, das Lorentzsche Geschwindigkeitsadditionstheorem (LGAT) mit Zeit-Weg-Diagrammen und Schnittpunktberechnungen nachzuvollziehen, dann würde Diesem auffallen, was an dem Theorem nicht stimmt...
1. Zwischen zwei Bewegungen, die aus einem Ruhesystem beobachtet werden, wird von den bewegten Objekten stets der Bertag gemessen, der durch das LGAT ermittelt wurde, mit Ausnahme von -1c und +1c. Die Ausnahme ergibt sich aus der Tatsache, dass die Lichtimpulse, mit denen gemessen wird, das Objekt, von welchem die Geschwindigkeit ermittelt werden soll, niemals erreichen - die Messung würde deswegen unendlich ergeben, statt 1c.
2. Beim LGAT können Geschwindigkeiten über 1c verwendet werden, wobei man Geschwindigkeiten unter 1c als Resultat erhält. Zeit-Weg-Diagramme offenbaren in diesen Fällen, dass die Impulsfolge entlang der negativen Zeitlinien erfolgen müsste, was real natürlich nicht funktionieren kann.
3. Durch 1. und 2. fällt auf, dass LGAT nur für Geschwindigkeiten -1c<v<1c gültig sein dürfte, nur leider wird dieser Gültigkeitsbereich nirgendwo erwähnt, was ich auf die Tatsache, dass man es, ohne sich weitere Gedanken darüber zu machen, aus der LT hergeleitet hat und deswegen die Problematik kaum erkannt haben kann. Ich gehe mal davon aus, dass es von einigen Relativisten dennoch erkannt wurde, nur ist von denen leider keiner hier.
4. Das hat zwar nichts mehr mit LGAT zu tun, aber immerhin mit ZW-Diagrammen. In solchen erkennt man nämlich, dass die Hin- und Rückwege, die die übermittelten Impulse nehmen, in Ruhesystemen stets gleich lang sind, in bewegten Systemen jedoch nicht. Betrachtet man ein bewegtes System gemäß RP nun als ruhend, würde man auch davon ausgehen müssen, dass sich besagte Lichtwege nur durch die Betrachtungsart derart verändert haben, dass sie nun gleich lang sind - bei Minkowski passiert dieses nach einer Tansformation ja auch tatsächlich, nur leider kann dies niemals einer rationalen Realität entsprechen.
