Hallo Kurt, du
Redet ihr vill aneinander vorbei?
Wahrscheinlich, ist ja oft so, leider. Und dann endet es meistens in "Wirrwarr".
Kurt:
@Sonni1967: was verstehst du darunter?
Ich versuche mal kurz darzulegen was ich glaube unter wechselseitig gehenden Uhren verstanden zu haben.
Also:
Solange sich 2 Inertialsysteme geradlinig, gleichförmig und kräftefrei im Bezug zueinander bewegen gilt für beide das Relativitätsprinzip
was besagt: Alle kräftefreie Systeme sind zueinander gleichberechtigt wenn es darum geht physikalische Gesetzte zu formulieren.
Das finde ich auch für mich einfach. Sitze ich in einem Auto was unbeschleunigt so vor sich hin fährt dann bleibt der Kaffee in meiner
Tasse ganz ruhig in meiner Hand (ohne zu schwappen). Auch Gegenstände (die ich dort fallen lasse) fallen gerade nach unten.
Es wäre genauso für mich als wenn ich auf einer Straße stände. Beide Systeme ( in denen ich sein könnte /Straße und das kräftefreie Auto)
wären physikalisch gleichberechtigt (Inertialsysteme). Ich könnte (egal von wo) keinen Unterschied feststellen bei dem Verhalten
meines Kaffeebechers oder irgendwelchen Gegenständen die ich fallen lasse. Sie würden gerade nach unten fallen. In beiden Systemen
herrschen halt die gleichen physikalischen Gesetzte.
Trotzdem ist es so dass Beobachter in Inertialsystemen (die sich relativ zueinander bewegen) zeitliche- und räumliche Abstände
unterschiedlich beurteilen. Beide haben aus ihrer Sicht aber physikalisch recht (und für sie ist es auch real) weil keiner bevorzugt ist.
Für das Bezugssystem was sich als ruhend definiert geht aus seiner Sicht die "bewegte" Uhr langsamer, bewegte Körper schrumpfen, Massen
wachsen. Aus dieser Sicht (des Beobachters der sich als ruhend definiert) beurteilt er anders wie sein Gegenüber (was er als bewegt definiert)
und umgekehrt. Trotzdem haben beide aus ihrer Sichtweise aber recht.
Tatsächliche Unterschiede zwischen den Laufzeiten der Uhren (Systemen) lassen sich aber erst feststellen wenn beide zusammen kommen.
Dafür muss eine von beiden die Symmetrie brechen um mit der anderen zusammen zu kommen. Sie muss umkehren, einen Bogen fliegen,
evtl. abbremsen / beschleunigen. Mit diesen Vorgängen wechselt sie dann ihr Inertialsystem gegenüber dem anderen (=Symmetriebruch).
Damit ergeben sich dann beim Zusammentreffen der beiden Systeme (Uhren) Zeit-Differenzen weil durch den Symmetriebruch die
Systeme/Uhren unterschiedliche Pfade durch die Raumzeit genommen haben. Die "Länge" der 4dimensionalen Weltlinien waren unterschiedlich.
Beide Systeme/Uhren müssen also lediglich beim Zusammentreffen ihre Weltlinien zueinander integrieren und dann sieht man welche
Uhr den "Umweg" durch die Raumzeit genommen hat.
So ungefähr

bla, bla bla, hihi...