Sonni1967 hat geschrieben:Ich weiß nicht

Solltest du aber... Meine Antwort war Glatteis. Für das Abheben des (Land-/Träger-)Flugzeugs ist nur die Differenzgeschwindigkeit zwischen der Luft und den Tragflächen interessant. Die Triebwerke müssen immer nur den Luftwiderstand überwinden, solange Räder den Reibungswiderstand zum Boden überbrücken (näherugsweise natürlich).
Man muss sich nur die Frage stellen, ob Wasserflugzeuge funktionieren, oder nicht - die starten ja von einer beweglichen Oberfläche, nämlich vom Wasser aus. Bei Wasserflugzeugen stellt sich jedoch die Frage, ob es etwas ausmacht, ob sie besser gegen den Wind und damit auch gegen die Strömung oder mit dem Wind und damit auch mit der Strömung starten oder ob das vollkommen egal ist. Mit der Strömung muss die Take-Off-Geschwindigkeit nämlich höher sein, weil zunächst die Windgeschwindigkeit ausgeglichen werden muss, dafür ist der Widerstand des Wassers gegenüber der Schwimmer recht gering. Gegen den Wind kann die Windgeschwindigkeit von der Take-Off-Geschwindigkeit abgezogen werden, jedoch ist der Widerstand des strömenden Wassers weitaus höher, als in die andere Richtung.
Ein weiteres Problem hier ist vermutlich (so habe ich es damals mitbekommen), dass sich die Energieverhältnisse bei steigender Windgeschwindigkeit auch noch verändern, weil Wasser härter als Luft ist - die Strömungsgeschwindigkeit des Wassers also weniger steigt, als die Windgeschwindigkeit. Deswegen stellt sich auch noch die Frage, ob die ganze Überlegung erst bei Windgeschwindigkeiten interessant wird, wenn eigentlich wegen Unwetterwarnungen schon gar nicht mehr geflogen, geschweige denn gestartet wird. Eine Antwort zu diesem Thema habe ich nicht mehr mitbekommen, weil mein Grundwehrdienst vorher endete.