Sogar der große
Kip Thorne hat für den Film Interstellar nur Boyer Lindquist Koordinaten verwendet und damit das Äußere des SL geraytraced, aber das Innere ist auch in Interstellar nur eine Artist's Impression:
Kip Thorne hat geschrieben:All of the black-hole and accretion-disk images in Interstellar were generated using DNGR, with a single exception: When Cooper (Matthew McConaughey), riding in the Ranger spacecraft, has plunged into the black hole Gargantua, the camera, looking back upward from inside the event horizon, sees the gravitationally distorted external universe within the accretion disk and the black-hole shadow outside it — as general relativity predicts. Because DNGR uses Boyer-Lindquist coordinates, which do not extend smoothly through the horizon, this exceptional image had to be constructed by Double Negative artists manipulating DNGR images by hand.
Das Werk von
Thomas Müller behandelt rotierende SL auch nur von außen, aber immerhin kann man anhand von Fig. 7 zumindest die Perspektive aus dem Inneren eines nichtrotierenden SL vergleichen, und er schreibt auch FOV, Position und indirekt auch die Geschwindigkeit an so dass es kein großer Aufwand die Startbedingungen seines Beobachters in den eigenen Simulator übertragen. Bei
V-Sauce ist es wieder so wie bei Ziri Younsi, da ist ebenfalls jedes Bild aus der Perspektive eines radial stationären Beobachters gerendert, obwohl es so erzählt wird als ob es die Sicht eines Hineinfallenden wäre.
Das Beste was ich bisher zur Innenansicht rotierender schwarzer Löcher gefunden habe sind die Werke von
David Madore, wobei die Grids die der verwendet zwar ganz gut zum Kontrollieren geeignet sind (mein
Raytrayer gibt zu Kontrollzwecken ebenfalls ein
Grid aus), aber es ist auch etwas abstrakt, vor allem weil er ziemlich viele Grids übereinanderlegt so dass man sich am Ende schwer tut zu erkennen welches wofür steht. Auch hat er keine Frequenzverschiebung und keine Scheibe, aber die Geometrie des Hintergrunds und der Hülle über dem Horizont kann man so immerhin vergleichen (allerdings ist es etwas mühselig da nie dabeisteht in welche Richtung seine Kamera gerade mit welchem FOV schaut, aber wenigstens sind die Bahnparameter des Beobachters angeschrieben).
Vergleichend,
