Quo vadis, USA?

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Re: Quo vadis, Demokratie?

Beitragvon Sciencewoken » Do 12. Nov 2020, 14:59

Mikesch hat geschrieben:Teilweise muss man sich vorher registrieren
Also doch so eine Art Meldepflicht, wo man doch eigentlich von überall her hört, dass es in den Staaten keine Einwohnermeldeämter gibt? In welchen Staaten soll das denn so ablaufen?
Fakt ist, dass man sich um die Eintragung und Austragung aus Wählerregistern selbst bemühen muss und wenn man verstorben ist, findet keine Austragung aus diesen Registern nicht mehr statt und vor allen Dingen kann man sich in 50 Wählerregistern gleichzeitig eintragen lassen, ohne dass es jemandem auffallen würde (in wievielen Wahlkreisen der einzelnen Staaten man das zusätzlich noch hinbekommt, ist auch noch die Frage).
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Re: Quo vadis, Demokratie?

Beitragvon Mikesch » Do 12. Nov 2020, 15:11

Sciencewoken hat geschrieben:
Mikesch hat geschrieben:Teilweise muss man sich vorher registrieren
Also doch so eine Art Meldepflicht,

Nein. Weder ist es eine Pflicht, noch gibt es ein Melderegister.
Sciencewoken hat geschrieben:In welchen Staaten soll das denn so ablaufen?
Musst du selber mal googeln.
Sciencewoken hat geschrieben:Fakt ist, dass man sich um die Eintragung und Austragung aus Wählerregistern selbst bemühen muss und wenn man verstorben ist, findet keine Austragung aus diesen Registern nicht mehr statt und vor allen Dingen kann man sich in 50 Wählerregistern gleichzeitig eintragen lassen, ohne dass es jemandem auffallen würde (in wievielen Wahlkreisen der einzelnen Staaten man das zusätzlich noch hinbekommt, ist auch noch die Frage).
Und woher weisst du das?
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Re: Quo vadis, Demokratie?

Beitragvon Sciencewoken » Do 12. Nov 2020, 15:14

Mikesch hat geschrieben:Nein. Weder ist es eine Pflicht, noch gibt es ein Melderegister.
Sciencewoken hat geschrieben:In welchen Staaten soll das denn so ablaufen?
Musst du selber mal googeln.
Ach? Es ist keine Pflicht, aber ich soll es trotzdem googeln? :lol:
Mikesch hat geschrieben:
Sciencewoken hat geschrieben:Fakt ist, dass man sich um die Eintragung und Austragung aus Wählerregistern selbst bemühen muss und wenn man verstorben ist, findet keine Austragung aus diesen Registern nicht mehr statt und vor allen Dingen kann man sich in 50 Wählerregistern gleichzeitig eintragen lassen, ohne dass es jemandem auffallen würde (in wievielen Wahlkreisen der einzelnen Staaten man das zusätzlich noch hinbekommt, ist auch noch die Frage).
Und woher weisst du das?
Musst du mal googeln. :lol:
So aus dem Ärmel würde ich sagen, die Tatsache, dass es in den Staaten keine Meldepflicht gibt, durch welche man klar feststellen könnte, wo ein Wähler tatsächlich wohnt, lässt derartige Mängel schlicht zu.
Verdächtig ist, dass du nicht leugnest, dass es geht. :lol:
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Re: Quo vadis, Demokratie?

Beitragvon Mikesch » Do 12. Nov 2020, 15:28

Sciencewoken hat geschrieben:
Mikesch hat geschrieben:Nein. Weder ist es eine Pflicht, noch gibt es ein Melderegister.
Sciencewoken hat geschrieben:In welchen Staaten soll das denn so ablaufen?
Musst du selber mal googeln.
Ach? Es ist keine Pflicht, aber ich soll es trotzdem googeln? :lol:
?
Was hat das mit miteinander zu tun? Kannst du nicht selber herausfinden, in welchen Staaten man sich zur Wahl registrieren lassen muss?

Sciencewoken hat geschrieben:
Mikesch hat geschrieben:
Sciencewoken hat geschrieben:Fakt ist, dass man sich um die Eintragung und Austragung aus Wählerregistern selbst bemühen muss und wenn man verstorben ist, findet keine Austragung aus diesen Registern nicht mehr statt und vor allen Dingen kann man sich in 50 Wählerregistern gleichzeitig eintragen lassen, ohne dass es jemandem auffallen würde (in wievielen Wahlkreisen der einzelnen Staaten man das zusätzlich noch hinbekommt, ist auch noch die Frage).
Und woher weisst du das?
Musst du mal googeln. :lol:
Nö. Du fabulierst da etwas zusammen, dass belegst du mal schön selber.

Sciencewoken hat geschrieben:So aus dem Ärmel würde ich sagen, die Tatsache, dass es in den Staaten keine Meldepflicht gibt, durch welche man klar feststellen könnte, wo ein Wähler tatsächlich wohnt, lässt derartige Mängel schlicht zu.
Nein, kein Grund. Einfach nur fabuliert. Auch ohne vorherige Registratur muss man seine Stimmabgabe verifizieren durch Ausweis, Zeugen, Angabe persönlicher Daten, o.dgl.

Sciencewoken hat geschrieben:Verdächtig ist, dass du nicht leugnest, dass es geht. :lol:
Was du nicht alles so verdächtig findest....
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Re: Quo vadis, USA?

Beitragvon ZQUANTUM » Do 12. Nov 2020, 15:28

Sciencewoken hat geschrieben:
ZQUANTUM hat geschrieben:Ist es denn so schwer, einfach mal die Neuauszählung in Georgia bis zum 20gsten abzuwarten!?

Für meinen Teil nicht, nein.
ZQUANTUM hat geschrieben:Es gab auch schon früher Unstimmigkeiten zwischen den Parteien, was zu Neuauszählungen führte.
Und wann hat es mal etwas gebracht? Bei Bush und Gore damals jedenfalls hat es nichts gebracht, soweit ich mich erinnere und bei Clinton und Trump 2016 hat es nicht mal statt gefunden.


Nun es gab schon ein paar Neuauszählungen, das Gesamtergebnis wurde jedoch anscheinend nie beeinflust.
Kerry/Bush Gore/Bush Trump/H. Clinton etc... schau doch mal nach.
Hat aber nur wenig mit dem neuen Fall zu tun, da kann man nur abwarten, selbst wenn es historisch nie was "gebracht hat", sollte man mM. Geduld zeigen und von Vorverurteilungen absehen..

Für die hierige Diskusion ist allerdings mM. interessant, es ist kein Ausnahmefall, sondern historisch wiederholt passiert.

Und einige die sich hier doch sehr "populistisch über D.T. aufregen", scheinen die beiden wichtigen Faktoren drunter zu vergessen...
A. Zuletzt vor 120 Jahren eine solch hohe Wahlbeteiligung....
B. Extrem hohe Anzahl an Briefwahlstimmen, die ganz allgemein als nicht besonders sicher angesehen werden.


Zu dieser Art Voting gab es schon immer sehr kritische Stimmen, von allen Seiten.
Auch einfach mal nachlesen warum dies so ist und war.

ZQ
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Re: Quo vadis, Demokratie?

Beitragvon ZQUANTUM » Do 12. Nov 2020, 15:32

Mikesch hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:
Mikesch hat geschrieben:Die Wahlunterlagen, die dann abgegeben werden, müssen allerdings verifiziert sein (authorisiert und authentifiziert).

Wie? Und wer kontrolliert die Unterschrift?
Das ist je Bundesstaat individuell geregelt. Teilweise muss man sich vorher registrieren und bekommt die Unterlagen dann einmalig ausgehändigt.
Teilweise muss man sich z.B. durch den Führerschein ausweisen oder der Briefumschlag muss durch Zeugen unterschrieben werden. (Reisepässe oder Personalausweis haben die meisten ja nicht).
Die Wahlbehörden überprüfen dann Unterschriften, Adressangaben (auch der Zeugen), weitere persönliche Angaben.
Das steht alles in den Vorgaben des jeweiligen Bundesstaates.
Lagrange hat geschrieben:PS: Unter Obama wurden laut Bild fast 5.000.000 Menschen eingebürgert. Ich nehme an, dass sie alle für die "Demokraten" stimmen.
Warum? Woher weisst du das?


Nun Mikesch... du scheinst ja auch allerlei zu wissen...
ZQ
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Re: Quo vadis, USA?

Beitragvon Mikesch » Do 12. Nov 2020, 15:36

ZQUANTUM hat geschrieben:B. Extrem hohe Anzahl an Briefwahlstimmen, die ganz allgemein als nicht besonders sicher angesehen werden.[/b]
Das Gegenteil 'unsicher' trifft aber auch nicht, denn dafür gibt es keine Belege.

Eher war das immer die Frage, ob bei der notorisch unterfinanzierten U.S. Postal, die Wahlbriefe rechtzeitig ankommen werden. Und unter Trump wurde die Behörde extra noch einmal gehindert ihren Job zu machen durch Budgetkürzungen und direkte Eingriffe in die Arbeitsabläufe durch die US Regierung selber, die man nur als Sabotage der Briefwahl verstehen kann.

Außerdem gibt es einige Gesetzesvorgaben der einzelnen Bundesstaaten, die Briefwahlen möglichst schwierig machen sollten.
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Re: Quo vadis, Demokratie?

Beitragvon Sciencewoken » Do 12. Nov 2020, 15:46

Mikesch hat geschrieben:Kannst du nicht selber herausfinden, in welchen Staaten man sich zur Wahl registrieren lassen muss?
Man wird es wohl in allen Staaten tun müssen, weil es keine Meldepflicht gibt.
Mikesch hat geschrieben:Nö. Du fabulierst da etwas zusammen, dass belegst du mal schön selber.
Logik auch noch belegen? :lol:
Wie wäre es da mit einer dir vertrauten Quelle?
https://de.wikipedia.org/wiki/Melderegister#USA
Mit besonderem Augenmerk auf die Nondriver-Licence.

Mikesch hat geschrieben:Auch ohne vorherige Registratur muss man seine Stimmabgabe verifizieren durch Ausweis...
Es gibt in den Staaten defacto keine Ausweispflicht - siehe Anmerkungen zur Nondriver-Licence. Wenn hier einer fabuliert, dann bist du das. :lol:
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Re: Quo vadis, USA?

Beitragvon Sciencewoken » Do 12. Nov 2020, 15:55

ZQUANTUM hat geschrieben:das Gesamtergebnis wurde jedoch anscheinend nie beeinflust.
Eben. Genau das war ja die Frage. Zu Kerry/Buch-Zeiten war ich noch jung und naiv, Gore/Bush hatte ich erwähnt und bei Trump/Clinton wurde meines Wissens nach die Neuauszählung gestoppt, nachdem man festgestellt hatte, dass Clinton tatsächlich landesweit insgesamt so um die 2 Millionen Stimmen mehr hatte, dies aber wegen "The Winner takes all" nichts änderte. An diesem Punkt stellte man die Frage, wie dies Alles sein kann, erneut nd wie immer zeigte man, dass es sein kann.
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Re: Quo vadis, Demokratie?

Beitragvon Mikesch » Do 12. Nov 2020, 16:13

ZQUANTUM hat geschrieben:Nun Mikesch... du scheinst ja auch allerlei zu wissen...ZQ
Bei uns in der Gegend wohnen viele Amerikaner. Da habe ich mal gefragt, wie sie das mit den Wahlen ohne Meldepflicht regeln und war über die Antworten etwas erstaunt, weil jeder was anderes erzählte. Dauerte ein bisschen bis ich verstand, dass jeder Bundesstaat es für sich regelt. In Zeiten des Internets lässt sich so etwas heute ja viel schneller in Erfahrung bringen.
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