Hier sieht man, wie sich die Signallaufzeit zwischen zwei Spiegeln gegenüber deren Ruhezustand verlängert. Daraus folgt schon mal, dass man die sich nicht physikalisch verändernde Strecke mit Lichtsignalen länger misst, als sie tatsächlich ist bzw. wie man sie mit soliden Maßstäben, die sich genauso wenig verändern, wie der physikalische Abstand der Spiegel, misst.
Für zwei oder mehr aufeinander folgende Impulse (Frequenz) gilt genau das Selbe (a>b). Da man aber bei Frequenzmessungen ruhend zu einem der Spiegel keine sich ändernde Frequenz feststellen kann, folgt daraus, dass sich die Uhren, mit denen die Torzeiten der Frequenzmessgeräte erzeugt werden, durch die Bewegung in ihrem Gang verlangsamt wurden und zwar exakt um den selben Faktor, um den sich die Signallaufzeiten verlängert haben. Der unveränderte Abstand der Spiegel multipliziert mit der ruhend an einem Spiegel gemessenen Frequenzen ergibt sowohl ruhend als auch bewegt stets die selbe Geschwindigkeit. Mit der über die Signallaufzeit ermittelten Strecke multipliziert mit der gemessenen Frequenz ergibt sich bewegt jedoch eine höhere Geschwindigkeit.
Das gilt sowohl dann, wenn sich Wellen mit c in einem Äther ausbreiten als auch dann, wenn sich Wellenteilchen oder Wellenquanten mit c gegenüber leerem Raum bewegen.
Eines jedenfalls wird nicht geschehen... Die Signalstrecken auf Hin- und Rückweg werden sich nicht dadurch verändern, wenn man sich im tatsächlich bewegten Zustand als ruhend betrachtet.
