Äther als Analogie zu den Verhältnissen in Luft

Hier werden diverse Äthermodelle diskutiert

Re: Äther als Analogie zu den Verhältnissen in Luft

Beitragvon bumbumpeng » Sa 12. Dez 2020, 13:09

Lagrange hat geschrieben:Wäre ein Übertragungsmedium für das Licht nicht vorhanden, könnte man die Sonne nicht sehen. :lol:

Es sind die e.-m. Kraft-Felder, die im gesamten beobachtbaren Universum, aufgrund der darin befindlichen Massen, vorhanden sind. Und wenn diese noch so schwach sind, sie sind da.
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Re: Äther als Analogie zu den Verhältnissen in Luft

Beitragvon Kurt » Sa 12. Dez 2020, 14:48

bumbumpeng hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Wäre ein Übertragungsmedium für das Licht nicht vorhanden, könnte man die Sonne nicht sehen. :lol:

Es sind die e.-m. Kraft-Felder, die im gesamten beobachtbaren Universum, aufgrund der darin befindlichen Massen, vorhanden sind. Und wenn diese noch so schwach sind, sie sind da.


Egal wie sehr du dir diese wünscht, es gibt sie nicht.

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Re: Äther als Analogie zu den Verhältnissen in Luft

Beitragvon bumbumpeng » Sa 12. Dez 2020, 17:50

Kurt hat geschrieben:Egal wie sehr du dir diese wünscht, es gibt sie nicht.

Und ob es die gibt. Die sind vorhanden. Ich wünsche es mir nicht, sondern sie existieren.

Wie willst du es von deiner Warte aus beschreiben, was es sein soll?

Die Ätheristen sagen nur Äther zu den e.-m. Feldern, ansonsten meinen sie eben diese Felder.
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Re: Äther als Analogie zu den Verhältnissen in Luft

Beitragvon bumbumpeng » Sa 12. Dez 2020, 18:00

Sciencewoken hat geschrieben:
bumbumpeng hat geschrieben:Es ist ganz stark anzuzweifeln, dass mit ein bisschen Anschieben eines leichten Rades sich die Masse des Mannes samt Stuhl dermaßen in Bewegung versetzen lässt?
Das würde ich an deiner Stelle nicht anzweifeln, solange du es selbst noch nicht getestet hast, denn rein zufällig funktioniert das nämlich, hat nur leider nichts mit Magnetismus und noch viel weniger mit Äther zu tun, sondern mit der Masse des Rades (Schwungradspeicher)

Ich habe das nicht näher untersucht.
Für meine Begriffe sehe ich vorerst keine Grund, wieso sich der Mann nebst Stuhl da bewegen soll, indem er dieses leichte Rad einmal in die und dann in die andere Horizontale bringt.
Der Mann übt eine Kraft auf die Achse des Rades aus. ok. Dann soll sich die Drehrichtung fast ohne Verzögerung ändern? Wie ist das möglich?

Wo ist der Ansatzpunkt, der den Stuhl in Bewegung setzen soll? Wie soll da die Kraftwirkung sein? Wo kann ich da etwas nachlesen, was von einer seriösen Seite kommt?
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Re: Äther als Analogie zu den Verhältnissen in Luft

Beitragvon Sciencewoken » Sa 12. Dez 2020, 18:13

bumbumpeng hat geschrieben:Wo ist der Ansatzpunkt, der den Stuhl in Bewegung setzen soll?
Der Ansatz sind ganz einfache Mechanik (Drehimpulserhaltung). Das Problem ist, dass sich das Rad immer in entgegengesetzte Richtung des Stuhls dreht, aber wieso weiß ich nicht mehr so genau. Da war etwas mit Schwungmasse und Energie die auf inneren Radien größer ist als auf äußeren. Das wäre mal eine Frage an deinen Physiklehrer.
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Re: Äther als Analogie zu den Verhältnissen in Luft

Beitragvon Kurt » Sa 12. Dez 2020, 19:09

bumbumpeng hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Egal wie sehr du dir diese wünscht, es gibt sie nicht.

Und ob es die gibt. Die sind vorhanden. Ich wünsche es mir nicht, sondern sie existieren.

Nein, es handelt sich um Verlegenheitsprodukte der Physik, einer Physik die man als Märchenweltphysik bezeichnen kann.

bumbumpeng hat geschrieben:Wie willst du es von deiner Warte aus beschreiben, was es sein soll?


Das geht, wenn es dich interessiert dann machen wir das.

bumbumpeng hat geschrieben:Die Ätheristen sagen nur Äther zu den e.-m. Feldern, ansonsten meinen sie eben diese Felder.

Man kann den Feldbegriff durchaus sinnvoll verwenden.
Z.B. um Wirkverteilungen usw zu "visualisieren".

Aber als etwas real Existierendes kann dieser Begriff nicht herhalten, dazu gibt's ganz einfach keinerlei physikalische Grundlagen.

Kurt

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Re: Äther als Analogie zu den Verhältnissen in Luft

Beitragvon Sciencewoken » Sa 12. Dez 2020, 19:11

Kurt hat geschrieben:Nein, es handelt sich um Verlegenheitsprodukte der Physik
Es handelt sich nicht um Produkte, sondern um Konzepte, Troll.
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Re: Äther als Analogie zu den Verhältnissen in Luft

Beitragvon bumbumpeng » Sa 12. Dez 2020, 21:49

Kurt hat geschrieben:Nein, es handelt sich um Verlegenheitsprodukte der Physik, einer Physik die man als Märchenweltphysik bezeichnen kann.

Das geht, wenn es dich interessiert dann machen wir das.

Man kann den Feldbegriff durchaus sinnvoll verwenden.
Z.B. um Wirkverteilungen usw zu "visualisieren".

Aber als etwas real Existierendes kann dieser Begriff nicht herhalten, dazu gibt's ganz einfach keinerlei physikalische Grundlagen.

Es interessiert mich.
Ja, es sind Wirkungen.
Nun wirst du doch nicht etwa behaupten wollen, dass ein Magnetfeld nicht existiert? Es existiert sogar sehr real.
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Re: Äther als Analogie zu den Verhältnissen in Luft

Beitragvon bumbumpeng » Sa 12. Dez 2020, 22:05

Sciencewoken hat geschrieben:
bumbumpeng hat geschrieben:Wo ist der Ansatzpunkt, der den Stuhl in Bewegung setzen soll?


Der Ansatz sind ganz einfache Mechanik (Drehimpulserhaltung). Das Problem ist, dass sich das Rad immer in entgegengesetzte Richtung des Stuhls dreht, aber wieso weiß ich nicht mehr so genau. Da war etwas mit Schwungmasse und Energie die auf inneren Radien größer ist als auf äußeren. Das wäre mal eine Frage an deinen Physiklehrer.

Ich habe es nicht näher untersucht.
Aus dem wenig Energie kann m.E. nie diese Wirkung zustande kommen. Ich zweifle es an.
Da Lagrange das Beispiel gebracht hat, müsste er es ja wissen.

Wenn ich ein ähnliches Rad nehme und bewegen will, dann verhält es sich wie ein Kreiselkompass.

So ist es richtig: https://www.youtube.com/watch?v=0IroJUgaTKA

Frage: Woher hat Lagrange diese Schwachsinn von oben?
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Re: Äther als Analogie zu den Verhältnissen in Luft

Beitragvon Kurt » Sa 12. Dez 2020, 22:09

bumbumpeng hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Nein, es handelt sich um Verlegenheitsprodukte der Physik, einer Physik die man als Märchenweltphysik bezeichnen kann.

Das geht, wenn es dich interessiert dann machen wir das.

Man kann den Feldbegriff durchaus sinnvoll verwenden.
Z.B. um Wirkverteilungen usw zu "visualisieren".

Aber als etwas real Existierendes kann dieser Begriff nicht herhalten, dazu gibt's ganz einfach keinerlei physikalische Grundlagen.

Es interessiert mich.
Ja, es sind Wirkungen.


Wirkungen erfordern dreierlei.

1) eine "Wirkungsquelle"
2) eine "Wirkungsübertragung"
3) einen "Wirkempfänger"

Erst dann sind es Wirkungen die etwas bewirken.

bumbumpeng hat geschrieben:Nun wirst du doch nicht etwa behaupten wollen, dass ein Magnetfeld nicht existiert? Es existiert sogar sehr real.


Es existiert keins.

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