Entfernung und Richtung weit entfernter Galaxien

Sonstige Ansätze und Vorschläge

Re: Entfernung und Richtung weit entfernter Galaxien

Beitragvon bumbumpeng » Mo 12. Apr 2021, 22:33

McMurdo hat geschrieben:
bumbumpeng hat geschrieben:Vollkommen Richtig. Es ist egal, wodurch sich die Strecke verlängert. --- Die Rotverschiebung heißt: fortlaufende Streckenverlängerung.

Also kann auch durchaus die Expansion des Universums die Ursache sein.

Könnte nur theoretisch sein? Ist es aber nicht, weil das Universum nicht expandiert.
Die Größe des Universums ist quasi festgeschrieben, ohne, dass wir wissen, wie groß. Das Universum ist endlich.
Abgedriftete Galaxien kommen wieder zurück, da weiter draußen nicht mehr genügend "Futter" ist. Ohne Futter - keine Existenz. Galaxien bekommen den Nachschub aus allen Richtungen in den Halo.
Am Rand bekommen sie nur noch halb so viel. Noch etwas weiter draußen immer weniger. Alles geht wieder nach innen. Die Dichte wird außen immer geringer.



McMurdo hat geschrieben:
bumbumpeng hat geschrieben:Wenn eine Distanz zwischen 2 Objekten gleich bleibt, dann gibt es keine Verschiebung der Spektrallinien.

Also müssen sich die 50Hz Quelle und du ja tatsächlich voneinander weg bewegen. Wir sind also doch wieder bei Expansion.

Wieso denn Expansion?

Richtig. Gut im Nahbereich. Weit entfernt gilt das nicht.
Ich habe das schlecht formuliert.
Wenn die Wegstrecke, die das Signal zwischen 2 Objekten zurücklegt, gleich bleibt, dann gibt es keine Verschiebung der Spektrallinien.

Und da es keine Expansion gibt, sondern das Licht Umwege laufen muss, ergibt sich dadurch eine Wegverlängerung, die im Wesentlichen die Rotverschiebung bewirkt. Dazu kommt sicher auch ein gewisses Abdriften.

Kann es auch eine Blauverschiebung bei weit entfernten Galaxien geben?
NEIN.
Weil sich die Wegstrecke nicht verkürzen kann.
Das gibt es auf relativ geringen Entfernungen.
Zuletzt geändert von bumbumpeng am Mo 12. Apr 2021, 22:43, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Entfernung und Richtung weit entfernter Galaxien

Beitragvon Kurt » Mo 12. Apr 2021, 22:35

bumbumpeng hat geschrieben:Die Rotverschiebung besagt aber, dass die ehemals ausgesendete H-Alpha Linie ein ganzes Stück in eine tiefere Frequenz umgesetzt worden ist. Die ist eben nicht mehr dort, wo sie mal war. D.h., die Wellenlänge wurde verlängert, gedehnt.


Ich habe dich mehrmals gefragt wie die Wellenlänge zustande kommt.
Du weigerst dich darauf einzugehen.
Auch weigerst du dich den Zusammenhang zwischen Signalfrequenz und Wellenlänge zu betrachten, dazu was zu sagen
Ausserdem ist völlig unklar warum du auf der Phasenlage, die angeblich ausserhalb des Nulldurchgangs zu liegen kommt, ins Geschehen einbeziehst.

Solange du nicht auf Einwände/Fragen/Hinweise eingehst, diese einfach unter den Tisch fallen lässt, ist es unmöglich dir deine Gedankenfehler aufzuzeigen.
So wirst du sie nämlich nie begreifen können.

Blättere zurück und äussere dich zu den Fragen die ich dir gestellt habe.
Es könnte nämlich durchaus sein das dir dabei so manches Licht aufgeht/so manches klar wird.

Ist das geschehen dann unterhalten wir uns über die "Rotverschiebung".
Vorher hat es keinen Sinn weil du sichtbar von physikalisch unmöglichen und falschen Annahmen ausgehst.

Kurt

.


Ein kleiner Hinweis zu dieser Aussage von dir:
Die Rotverschiebung besagt aber, dass die ehemals ausgesendete H-Alpha Linie ein ganzes Stück in eine tiefere Frequenz umgesetzt worden ist

Was du da schreibst ist physikalisch unmöglich!!

.
Kurt
 
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Re: Entfernung und Richtung weit entfernter Galaxien

Beitragvon bumbumpeng » Mo 12. Apr 2021, 23:26

Kurt hat geschrieben:Ich habe dich mehrmals gefragt wie die Wellenlänge zustande kommt.

Na gut, hier mal etwas von mir dazu.
Fragen darfst du, aber bitte.


Du weigerst dich darauf einzugehen.

Soso, wer legt fest, ob ich eingehe?


Auch weigerst du dich den Zusammenhang zwischen Signalfrequenz und Wellenlänge zu betrachten, dazu was zu sagen

Soso, mache ich das?


Ausserdem ist völlig unklar warum du auf der Phasenlage, die angeblich ausserhalb des Nulldurchgangs zu liegen kommt, ins Geschehen einbeziehst.

Hast du Ahnung von der Materie? Hast du wirklich Ahnung? Wieviel Ahnung hast du?

Zeitlicher Nulldurchgang bei gleicher Frequenz (50 Hz) von minus zu plus einer Welle zu zeitlichem Nulldurchgang minus zu plus der anderen Welle ist Phasenverschiebung. Bei gleichem zeitlichem Nulldurchgang ist Phasengleichheit, also keine Phasenverschiebung. Phasenverschiebung Null.
Bleibt der Abstand gleich, bleibt die Frequenz gleich und die Phasenverschiebung wäre bei Anpassung an den Sender dann Null. Ich hole mir das Signal des Senders z.B. über Draht. Dann vergleiche ich Draht mit Luft.
Vergrößert sich die Strecke des Signals permanent zu mir, ohne dass sich der Abstand ändert, Umweg, dann wird der Nulldurchgang bei mir über Luft verzögert, erscheint später, was bedeutet, dass diese Welle gedehnt wird und damit die Frequenz verringert wird. Der Ton wird tiefer.



Solange du nicht auf Einwände/Fragen/Hinweise eingehst, diese einfach unter den Tisch fallen lässt, ist es unmöglich dir deine Gedankenfehler aufzuzeigen.

Wer sagt das ?
Also, solange Sgr A* noch genügend "Futter" im Halo hat wird die Milchstraße nicht untergehen.

So wirst du sie nämlich nie begreifen können.

Wer sagt das?


Blättere zurück und äussere dich zu den Fragen die ich dir gestellt habe.

Ich schau immer nach vorn und nie zurück.


Es könnte nämlich durchaus sein das dir dabei so manches Licht aufgeht/so manches klar wird.

Glaubst du das wirklich? Ich nicht.


Ist das geschehen dann unterhalten wir uns über die "Rotverschiebung".

Es wäre gut, wenn wir das jetzt schon machen könnten. Überlegs dir nochmal.


Vorher hat es keinen Sinn weil du sichtbar von physikalisch unmöglichen und falschen Annahmen ausgehst.

Klar doch, es macht immer einen Sinn.



Ein kleiner Hinweis zu dieser Aussage von dir:
Die Rotverschiebung besagt aber, dass die ehemals ausgesendete H-Alpha Linie ein ganzes Stück in eine tiefere Frequenz umgesetzt worden ist

Was du da schreibst ist physikalisch unmöglich!!

Die H-Alpha Linie ist eben nicht dort an der Stelle, wo sie an sich hingehört. Sie ist rotverschoben. Rotverschoben heißt niedrigere Frequenz. Das ist Physik. Wieviel Ahnung hast du davon?
Rotverschiebung ist und bleibt Rotverschiebung. Die Spektrallinien sind verschoben.
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Re: Entfernung und Richtung weit entfernter Galaxien

Beitragvon McMurdo » Di 13. Apr 2021, 05:22

bumbumpeng hat geschrieben:Könnte nur theoretisch sein? Ist es aber nicht, weil das Universum nicht expandiert.

Du sagst selber die Rotverschiebung kann nur dann zustande kommen wenn Objekte sich voneinander entfernen. Und genau das wird beobachtet, je weiter sie von uns entfernt sind desto mehr Rotverschiebung. Passt perfekt zum expandierendennUniversum.

Die Größe des Universums ist quasi festgeschrieben, ohne, dass wir wissen, wie groß. Das Universum ist endlich.

Haltlose Behauptung.
Abgedriftete Galaxien kommen wieder zurück, da weiter draußen nicht mehr genügend "Futter" ist. Ohne Futter - keine Existenz. Galaxien bekommen den Nachschub aus allen Richtungen in den Halo.
Am Rand bekommen sie nur noch halb so viel. Noch etwas weiter draußen immer weniger. Alles geht wieder nach innen. Die Dichte wird außen immer geringer.

Noch mehr haltlose Behauptungen. :lol:

Richtig. Gut im Nahbereich. Weit entfernt gilt das nicht.
Ich habe das schlecht formuliert.
Wenn die Wegstrecke, die das Signal zwischen 2 Objekten zurücklegt, gleich bleibt, dann gibt es keine Verschiebung der Spektrallinien.

Es sind aber quasi alle Rotverschoben und sogar umso mehr je weiter sie entfernt sind. Eben das was man bei einer Expansion auch erwarten würde.

Und da es keine Expansion gibt, sondern das Licht Umwege laufen muss, ergibt sich dadurch eine Wegverlängerung, die im Wesentlichen die Rotverschiebung bewirkt.

Wenn es so wäre wie du schreibst müsste sich die Rotverschiebung ja laufend ändern, jenachdem welche Objekte da grade so im Weg sind oder nicht. Tut es aber nicht. Spricht also gegen deine Idee.
Kann es auch eine Blauverschiebung bei weit entfernten Galaxien geben?
NEIN.
Weil sich die Wegstrecke nicht verkürzen kann.
Das gibt es auf relativ geringen Entfernungen.
[/quote]
Galaxien können also niemals nie auf uns zukommen? Lächerlich , was ist mit Andromeda?
Zuletzt geändert von McMurdo am Di 13. Apr 2021, 12:37, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Entfernung und Richtung weit entfernter Galaxien

Beitragvon bumbumpeng » Di 13. Apr 2021, 11:36

McMurdo hat geschrieben:
bumbumpeng hat geschrieben:Könnte nur theoretisch sein? Ist es aber nicht, weil das Universum nicht expandiert.

Du sagst selber die Rotverschiebung kann nur dann zustande kommen wenn Objekte sich voneinander entfernen. Und genau das wird beobachtet, je weiter sie von uns entfernt sind desto mehr Rotverschiebung. Passt perfekt zum expandierendennUniversum.

Nein, das sage ich eben nicht. Ich sage, dass die Rotverschiebung durch Wegverlängerung zustande kommt, die den Weg des Lichts verlängert, weil das Licht Umwegstrecken laufen muss. Die Objekte entfernen sich niemals in diesem Maße, wie es z.B. mit ca. 70 Km/ s / mpc angegeben wird.
Das Universum bleibt so, wie es ist. Es gibt keine Expansion. Das Licht läuft Umwege, die diese Rotverschiebung bewirken. Also nix mit Expansion. Natürlich bewegen sich die Galaxien, aber im Rahmen mit normalen Geschwindigkeiten, wie sich auch die Milchstraße bewegt und nicht mit exorbitanten Geschwindigkeiten.

Selbst Hubble hatte an einer Expansion des Universums gezweifelt. Lemaitre hat diesen Schwachsinn eingeführt.

McMurdo hat geschrieben:
Und wo wäre jetzt genau der Unterschied ob du da den Weg durch Reflektion verlängerst oder dich einfach immer weiter von der Schallquelle entfernst und dadurch die Strecke verlängerst? Sollte ja keinen Unterschied machen. Oder doch?


bumbumpeng hat geschrieben:Die Größe des Universums ist quasi festgeschrieben, ohne, dass wir wissen, wie groß. Das Universum ist endlich.
Haltlose Behauptung.

Nein. Realität.

bumbumpeng hat geschrieben:Abgedriftete Galaxien kommen wieder zurück, da weiter draußen nicht mehr genügend "Futter" ist. Ohne Futter - keine Existenz. Galaxien bekommen den Nachschub aus allen Richtungen in den Halo.
Am Rand bekommen sie nur noch halb so viel. Noch etwas weiter draußen immer weniger. Alles geht wieder nach innen. Die Dichte wird außen immer geringer.
Noch mehr haltlose Behauptungen.

Nein, Realität.

bumbumpeng hat geschrieben:Wenn die Wegstrecke, die das Signal zwischen 2 Objekten zurücklegt, gleich bleibt, dann gibt es keine Verschiebung der Spektrallinien.
Es sind aber quasi alle Rotverschoben und sogar umso mehr je weiter sie entfernt sind. Eben das was man bei einer Expansion auch erwarten würde.

Ja, bei weit entfernten Galaxien ist nur Rotverschiebung, weil das Licht diese Umwegstrecken laufen muss, was quasi den Weg verlängert. Erwarten, bedeutet nicht, dass es auch so ist. Es gibt keine Expansion des Universums.
Zuletzt geändert von bumbumpeng am Di 13. Apr 2021, 11:42, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Entfernung und Richtung weit entfernter Galaxien

Beitragvon bumbumpeng » Di 13. Apr 2021, 11:38

Teil 2,

bumbumpeng hat geschrieben:Und da es keine Expansion gibt, sondern das Licht Umwege laufen muss, ergibt sich dadurch eine Wegverlängerung, die im Wesentlichen die Rotverschiebung bewirkt.

Wenn es so wäre wie du schreibst müsste sich die Rotverschiebung ja laufend ändern, jenachdem welche Objekte da grade so im Weg sind oder nicht. Tut es aber nicht. Spricht also gegen deine Idee.

Wieso müsste sich die Rotverschiebung ändern?
Diese ist ja unterschiedlich je nach Entfernung.


bumbumpeng hat geschrieben:Kann es auch eine Blauverschiebung bei weit entfernten Galaxien geben?
NEIN.
Weil sich die Wegstrecke nicht verkürzen kann.
Das gibt es auf relativ geringen Entfernungen.

Galaxien können also niemals nie auf uns zukommen? Lächerlich , was ist mit Andromeda?

McMurdo, kannst du lesen?
Oben steht "bei weit entfernten Galaxien".
Ist Andromeda eine weit entfernte Galaxie? Viel näher geht schon kaum noch. Lächerlich.
Wenn Andromeda auf uns zukommt, wo bleibt da die angebliche Expansion? Darauf hast du keine Antwort.
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Re: Entfernung und Richtung weit entfernter Galaxien

Beitragvon sanchez » Di 13. Apr 2021, 11:46

@bumbumpeng

Lichtablenkung durch Gravitation ist bekannt und bewiesen.
Dass aber abgelenktes Licht seine Wellenlänge ändert, ist neu und
mir völlig unbekannt.


Hubble hat akribisch die Rotverschiebung der Galaxien kartiert, und man kam zu dem Schluss, dass je weiter weg eine Galaxie,
desto größer die Rotverschiebung im Licht der Galaxie. Ein linearer Zusammenhang.

Wenn du jetzt Lichtablenkung als Ursache der Rotverschiebung postulierst. Wieso haben nach Hubble gleich weit entfernte Galaxien die gleiche Rotverschiebung?
So wie du es beschreibst, müsste es ein wildes Durcheinander an Rotverschiebungen geben. Je nach dem um wie viele Ecken und Ablenkungen das Licht zu uns kommt.
Manche nähere Sterne hätten eine größere Rotverschiebung als entferntere.

Aber das ist ja bei dir noch nicht alles. Zusätzlich soll die Rotverschiebung, durch Lichtablenkung
auch noch durch abdriften entstehen. Nur dumm, dass alles Galaxien sich von der Milchstraße entfernen (Ausnahme Galaxien nahe der Milchstraße).
Ergo ist die Milchstraße das Zentrum des Universums, und die anderen Galaxien driften von der Milchstraße ab.
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Re: Entfernung und Richtung weit entfernter Galaxien

Beitragvon McMurdo » Di 13. Apr 2021, 12:41

bumbumpeng hat geschrieben:Nein, das sage ich eben nicht. Ich sage, dass die Rotverschiebung durch Wegverlängerung zustande kommt, die den Weg des Lichts verlängert, weil das Licht Umwegstrecken laufen muss.

Dazu muss sich deie Strecke aber immer kontinuierlich verlängern. Das ist in einem statischen Universum aber nicht möglich . Wo soll immer wieder mehr Strecke herkommen, da kommen ja nicht laufen neue Hindernisse die es wimmer wieder neu zu umlaufen gibt.

Selbst Hubble hatte an einer Expansion des Universums gezweifelt. Lemaitre hat diesen Schwachsinn eingeführt.

Die hatten ja auch noch ein ganz anderes Weltbild. Die Erwartung war ein statisches Universum, diese Annahme wurde durch seine Beobachtungen revidiert und man zog logisch die Schlussfolgerung das das Universum offensichtlich expandiert.

McMurdo hat geschrieben:
Und wo wäre jetzt genau der Unterschied ob du da den Weg durch Reflektion verlängerst oder dich einfach immer weiter von der Schallquelle entfernst und dadurch die Strecke verlängerst? Sollte ja keinen Unterschied machen. Oder doch?

Macht es nun einen Unterschied oder nicht? Diese Frage hast du noch nicht beabtwortet.

bumbumpeng hat geschrieben:Ja, bei weit entfernten Galaxien ist nur Rotverschiebung, weil das Licht diese Umwegstrecken laufen muss, was quasi den Weg verlängert.

Woher kommen diese immer neuen Umwege? Das Licht das vor einer Sekunde hier ankam ist ja dann schon den Umweg gegangen, woher kommt der Umweg der eine Sekunde später zur bleibenden Rotverschiebeung führt? Logisch nicht konsistent deine Idee.
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Re: Entfernung und Richtung weit entfernter Galaxien

Beitragvon bumbumpeng » Di 13. Apr 2021, 12:42

sanchez hat geschrieben:Lichtablenkung durch Gravitation ist bekannt und bewiesen.

Nein, ist es nicht. Licht reagiert nicht auf Gravitation, sondern auf e.-m. Felder.

Dass aber abgelenktes Licht seine Wellenlänge ändert, ist neu und
mir völlig unbekannt.

Es geht um die permanente Wegverlängerung. Entfernt sich ein Fahrzeug, wird der Ton tiefer, weil der Weg verlängert wird. Dann erklär doch mal, wieso sich der Ton ändert.
Davon ist die Rede. Das Gleiche passiert mit dem Licht. Der Weg des Lichts im Universum verlängert sich, wenn das Licht Umwege gehen muss, weil es nicht auf direktem Weg zu uns kommt.
Rotverschiebung der H-Alpha Linie bedeutet, dass das Licht mit 656,28 nm bei uns mit einer niedrigeren Frequenz ankommt, denn H-Alpha wurde mit 656,28 ausgesendet, kommt aber nicht bei 656,28 hier an.

Hubble hat akribisch die Rotverschiebung der Galaxien kartiert, und man kam zu dem Schluss, dass je weiter weg eine Galaxie,
desto größer die Rotverschiebung im Licht der Galaxie. Ein linearer Zusammenhang.

Ja, Hubble hat aber keine angebliche Expansion erwähnt, sondern sich dagegen ausgesprochen.

Wenn du jetzt Lichtablenkung als Ursache der Rotverschiebung postulierst. Wieso haben nach Hubble gleich weit entfernte Galaxien die gleiche Rotverschiebung?
So wie du es beschreibst, müsste es ein wildes Durcheinander an Rotverschiebungen geben. Je nach dem um wie viele Ecken und Ablenkungen das Licht zu uns kommt.
Manche nähere Sterne hätten eine größere Rotverschiebung als entferntere.

Anhand der Rotverschiebung wird indirekt die Entfernung bestimmt. Das stimmt so aber nicht. Die Entfernungen stimmen nicht. Geht jedoch nicht besser zu machen.
Wir reden nicht von Sternen, sondern weit entfernten Galaxien und ich hatte eine Entfernung als Beispiel von ca. 5 Mrd. LJ genannt. Zeige mit bitte einen Stern mit 5 Mrd. LJ Entfernung.

Aber das ist ja bei dir noch nicht alles. Zusätzlich soll die Rotverschiebung, durch Lichtablenkung
auch noch durch abdriften entstehen. Nur dumm, dass alles Galaxien sich von der Milchstraße entfernen (Ausnahme Galaxien nahe der Milchstraße).
Ergo ist die Milchstraße das Zentrum des Universums, und die anderen Galaxien driften von der Milchstraße ab.

Unsinn. Wo soll ich das geschrieben haben? Das hast du dir zusammengereimt.
Abdriften gilt vom jeweiligen Ursprung.
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Re: Entfernung und Richtung weit entfernter Galaxien

Beitragvon McMurdo » Di 13. Apr 2021, 12:54

bumbumpeng hat geschrieben:Wieso müsste sich die Rotverschiebung ändern?
Diese ist ja unterschiedlich je nach Entfernung.

Weil mal mehr mal weniger Objekte im Weg sind. Es sei denn du sagst die Objekte bewegen sich nicht. Dann hättest aber auch keine Rotverschiebung. :lol:
Schätze du musst deine Idee nochmal überdenken.

bumbumpeng hat geschrieben:Wenn Andromeda auf uns zukommt, wo bleibt da die angebliche Expansion? Darauf hast du keine Antwort.

Doch sicher, ist eigentlich sogar recht trivial wenn man sich ein bisschen mit der MAterie beschäftigt.
Was am Ende passiert, hängt davon ab, welcher Effekt größer ist. Milchstraße und Andromeda-Galaxie sind nur ein paar Millionen Lichtjahre voneinander entfernt. Die Gravitationskraft zwischen beiden ist deutlich größer als der Effekt der Expansion des Raums. Wieder vereinfacht gesagt: Der Raum zwischen Milchstraße und Andromeda dehnt sich zwar aus und schiebt die beiden Galaxien auseinander. Aber die von der Gravitationskraft verursachte Bewegung der beiden Galaxien durch den Raum ist viel größer und darum kommt Andromeda auf uns zu anstatt sich zu entfernen.

https://scienceblogs.de/astrodicticum-s ... uf-uns-zu/
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