McMurdo hat geschrieben:Aber da du ja eh schon zugegeben hast das es keine Blauverschiebung gibt wenn die Rakete nicht beschleunigt ist folgt daraus, das die ursprüngliche Frage: Kann man die Uhren auch später noch synchronisieren? Eindeutig mit ja zu beantworten ist.
Das, was Kurt evtl. machen will, funktioniert so nicht.
Auf 300 m ist die Laufzeit 1 µs. Ich kenne keine Rakete mit 300 m. Wenn ich 30 m nehme, komme ich auf 0,1 µs --- Laufzeit.
Mit wieviel müsste man beschleunigen, um ein brauchbares Ergebnis zu bekommen.
Man bedenke: Die Masse hat eine Trägheit. Um zu beschleunigen, braucht es Kraft. Heißt Kraftstoff. Man muss sich abstoßen. Das sind dann nur wenige Nanometer. Das lässt sich so gar nicht messen.
Licht ist nicht wie eine Rundfunkwelle. Angenommen 600 nm.
Licht ist etwa so: Ein Stück 598 nm, ein Stück nichts, Ein Stück 602 nm, ein Stück nichts, usw. Es schwankt immer ein wenig. Es ist keine gleichmäßige absolut saubere Sinuswelle!!!!!
Aus diesem Grunde haben Sagnac und Michelson / Morley den Strahl geteilt. Egal, wie der Strahl ist, die beiden Hälften sind absolut identisch. D.h., ich kann die beiden Hälften vergleichen und eine Interferenz feststellen. Es geht nur über Interferenz. Dort sehe ich die Phasenverschiebung. Ob bei 598 oder 602 ist egal, es gibt dabei die Phasenverschiebung.
Mit 2 unterschiedlichen Lichtquellen geht das ganz und gar nicht, da nutzt auch keine Synchronisation was.
Daher sage ich, dass sich nur mit Michelson/ Morley was messen lässt. Anders geht es nicht.
