Neoklassische Relativitätstheorie von Kieran D. Kelly

Hier werden diverse Äthermodelle diskutiert

Re: Neoklassische Relativitätstheorie von Kieran D. Kelly

Beitragvon Kurt » Mo 9. Mai 2022, 07:43

Ralf Maeder hat geschrieben:Ich verstehe, dass deine Formel eine sehr simple Formel ist, allgemein anerkannt und nachvollziehbar.


Sie ist die Grundlage zur Aussage von Geschwindigkeit.

Ralf Maeder hat geschrieben:Ob diese allerdings in einer dreidimensionalen Maxwellgleichung Anwendung finden kann, weiss ich nicht, handelt es sich hier doch um eine Wellenbewegung in drei Dimensionen, wo lediglich die resultierende kombinierte Bewegungsgeschwindigkeit der Welle in c resultiert.


Sowas gibts nicht.
Der "Beweis" dazu: v=s/t

Ralf Maeder hat geschrieben:Meine Intuition sagt mir, dass es keine einfache Spiralbewegung zum Beispiel ist, sondern komplexer.

Vergiss es einfach, das hat mit Realität nichts zu tun.

Ralf Maeder hat geschrieben:In der Tat hatte ich im Internet gestoebert, ob ich visuelle Interpretationen zum mathematischen Modell einer dreidimensionalen elektromagnetischen Welle finden koennte.

Das geht schon damit los das man dir eine sog. em-Welle vorsagt die transversal, senkrecht aufeinander stehend, schwingen sollen.
Ist nicht, kommt aus der Verlegenheit weil die damals sich nicht erklären konnten wie Polarisation funktioniert.
Licht ist longitudinaler Druckausgleich im Medium.

Ralf Maeder hat geschrieben:Ich war ueberrascht, dass es dazu kaum intuitives Material gibt. Das Beste was ich finden konnte, war eine Visualization einer Quantenwelle in 3d:
https://www.youtube.com/watch?v=imdFhDbWDyM


Was soll denn das überhaupt darstellen?

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Re: Neoklassische Relativitätstheorie von Kieran D. Kelly

Beitragvon Rudi Knoth » Mo 9. Mai 2022, 16:15

Noch etwas zum Thema Dopplereffekt, der hier genannt wurde. Der relativistische Dopplereffekt lautet fe = fs *(sqrt(1+v/c)/sqrt(1-v/c)). Betrachtet man nun den Fall, daß ein Sender sich mit der Geschwindigkeit v1 zu einem ersten Empfänger bewegt und beide zusammen mit v2 zu einem weiteren Empfänger bewegen, dann erhält man das Ergebnis, daß der weitere Empfänger als Frequenz eine Frequenz von fe = fs *(sqrt(1+ vg/c)/sqrt (1-vg/c)) empfängt. dabei gilt für vg

vg = (v1 + v2)/(1+v1*v2/c**2). Dies entspricht dem Additionstheorem der Geschwindigkeiten nach Einstein. Der relativistische Dopplereffekt wurde aber seit dem Experiment von Ives und Stilwell experimentell bestätigt. Diese Fragestellung ist also für eine alternative Theorie wichtig.

Gruß
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Re: Neoklassische Relativitätstheorie von Kieran D. Kelly

Beitragvon Kurt » Mo 9. Mai 2022, 17:39

Rudi Knoth hat geschrieben:Der relativistische Dopplereffekt wurde aber seit dem Experiment von Ives und Stilwell experimentell bestätigt. Diese Fragestellung ist also für eine alternative Theorie wichtig.

Für eine, auf Realität aufgebaute, Theorie ist es wichtig zu wissen das "Ives und Stilwell" missbraucht werden um eine falsche Theorie scheinbar zu bestätigen.

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Re: Neoklassische Relativitätstheorie von Kieran D. Kelly

Beitragvon bumbumpeng » Mo 9. Mai 2022, 19:13

Kurt hat geschrieben:https://www.youtube.com/watch?v=imdFhDbWDyM
Was soll denn das überhaupt darstellen?

Eine sinnlose Animation. Was Leute aus lauter Langeweile alles so zusammenbasteln?

Nicht Einer hat jemals die Lichtwellen als Welle sichtbar gemacht. Demzufolge weiß Niemand, wie die aussehen.
Es sind Schwingungen mit einer bestimmten Frequenz, also Energie.
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Re: Neoklassische Relativitätstheorie von Kieran D. Kelly

Beitragvon Rudi Knoth » Mo 9. Mai 2022, 20:02

@Kurt » Mo 9. Mai 2022, 18:39

Für eine, auf Realität aufgebaute, Theorie ist es wichtig zu wissen das "Ives und Stilwell" missbraucht werden um eine falsche Theorie scheinbar zu bestätigen.


Inwiefern wurde das Ergebnis des Experimentes "missbraucht"? Bei einer Theorie wie der RT werden Voraussagen aufgestellt, die dann durch Experimente überprüft werden. Im Falle der SRT gab es die Aussage von Einstein über den Dopplereffekt, die mit dem Ergebnis des Experimentes von Ives und Stilwell übereinstimmt. In der Tat kann man auch eine "alternative Erklärung" heranziehen, aber die Ergebnisses dieses Experimentes stehen fest.

Gruß
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Re: Neoklassische Relativitätstheorie von Kieran D. Kelly

Beitragvon Kurt » Mo 9. Mai 2022, 22:01

Rudi Knoth hat geschrieben:@Kurt » Mo 9. Mai 2022, 18:39

Für eine, auf Realität aufgebaute, Theorie ist es wichtig zu wissen das "Ives und Stilwell" missbraucht werden um eine falsche Theorie scheinbar zu bestätigen.


Inwiefern wurde das Ergebnis des Experimentes "missbraucht"? Bei einer Theorie wie der RT werden Voraussagen aufgestellt, die dann durch Experimente überprüft werden. Im Falle der SRT gab es die Aussage von Einstein über den Dopplereffekt, die mit dem Ergebnis des Experimentes von Ives und Stilwell übereinstimmt. In der Tat kann man auch eine "alternative Erklärung" heranziehen, aber die Ergebnisses dieses Experimentes stehen fest.


Ein Experiment das zeigt das Doppler auftritt und zeigt das bewegte Materie langsamer taktet als unbewegte.

Wikipedia:
Joseph Larmor (1900) und Hendrik Antoon Lorentz (1904) stellten die Lorentz-Transformation auf, um die Unentdeckbarkeit eines ruhenden Äthers zu erklären.

Die Unabhängigkeit von der Bewegung des Senders und Empfängers, und die Konstanz mit der das Signal übertragen wurde, hätte ausgereicht um einen Träger/Äther zumindest als vorhanden erklären zu können.

Wikipedia:
Dabei bemerkte Larmor, dass die veränderte Zeitkoordinate so verstanden werden kann, dass Prozesse bei bewegten Objekten im Äther langsamer ablaufen.

Es kann nicht verstanden werden, es ist selbstverständlich und leicht erklärbar.
Ein weiterer Grund, neben anderen Experimenten, z.B. all die MMs und wie sie alle heissen mögen, die Anwesenheit eines Medium/Äther als gegeben vorauszusetzen.

Wikipedia:
Albert Einstein (1905) konnte zeigen, dass dieser Effekt eine notwendige Konsequenz der aus dem Relativitätsprinzip und der Konstanz der Lichtgeschwindigkeit gefolgerten Relativität der Zeit ist, und nichts mit einem Äther zu tun hat.

Tja, mit solchen widersinnigen Behauptungen wurde die Epoche der Märchenwelt, genannt RT, eingeleitet.
Es wurde einfach umgedeutet und was nicht glatt lief durch Mathematik ersetzt. Diese ist nämlich nicht an Realvorgänge gebunden und kann daher für alles, insbesondere bestimmte "Bestätigungen", missbraucht werden.

Wikipedia:
Die Zeitdilatation führt nach Einstein zu einer Modifikation des longitudinalen Dopplereffekts, wobei zusätzlich ein Effekt in transversaler Richtung auftritt. 1907 schlug Einstein ein Experiment mit Hilfe des von Kanalstrahlen emittierten Lichtes vor, um diesen Effekt nachzuweisen.


Dopplereffekt und langsamer taktende Materie wurden missbraucht, die natürlichen Vorgänge, nämlich Doppler-Eeffekt und, wegen der Bewegung anders tickende Materie, anstatt die beiden getrennt zu betrachten und gegeneinander abzuwägen, missbraucht und umgedeutet.

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Re: Neoklassische Relativitätstheorie von Kieran D. Kelly

Beitragvon McMurdo » Mi 11. Mai 2022, 10:22

Rudi Knoth hat geschrieben:aber die Ergebnisses dieses Experimentes stehen fest.

Du darfst hier nicht mit Experimenten und Beobachtungen kommen. Die werden eh immer abgelehnt von den Schwurblern hier. Mit der Realität wollen die hier nix zu tun haben.
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Re: Neoklassische Relativitätstheorie von Kieran D. Kelly

Beitragvon Rudi Knoth » Mi 11. Mai 2022, 16:57

@McMurdo » Mi 11. Mai 2022, 11:22

Sicher wird in der Diskussion über die RT eher mit Gedankenexperimenten als "wirklichen" Experimenten gearbeitet. Im Falle des Dopplereffektes ist folgendes zu bedenken:

Der relativistische Dopplereffekt beinhaltet eine Aussage über das Frequenzverhältnis zwischen zueinander bewegten Sendern und Empfängern. Dieses wir schon durch einige Experimente bestätigt. Wenn man die Invarianz der Lichtgeschwindigkeit auch ans gesichert ansehen kann, folgt eigentlich aus dem relativistischen Dopplereffekt zwingend die Lorentz-Transformation. Wenn die Lichtgeschwindigkeit nicht invariant ist, kann man auch etwa die Seleri-Transformation annehmen (dies gilt auch für die Transformation von sciencewoken). Dann hat man aber keine Symmetrie auch was die Relativgeschwindigkeit angeht. In dem Fall kann man eine Bewegung im "Äther" messen.

Bei den Einwand von Kurt ist doch zu fragen, wie man überhaupt feststellen kann, ob eine Uhr langsamer geht. Denn wenn alle bewegte Materie "langsamer" ist (Schwingungen wie Zerfälle von Teilchen), ist es schwierig, eine von der Bewegung unabhängige Referenz zu finden. Also wie soll man dann die "langsamer gehende Uhr" ermitteln.

Gruß
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Re: Neoklassische Relativitätstheorie von Kieran D. Kelly

Beitragvon Kurt » Mi 11. Mai 2022, 17:48

Rudi Knoth hat geschrieben:Bei den Einwand von Kurt ist doch zu fragen, wie man überhaupt feststellen kann, ob eine Uhr langsamer geht. Denn wenn alle bewegte Materie "langsamer" ist (Schwingungen wie Zerfälle von Teilchen), ist es schwierig, eine von der Bewegung unabhängige Referenz zu finden. Also wie soll man dann die "langsamer gehende Uhr" ermitteln.



Hallo Rudi,

eine Uhr taktet am schnellsten wenn sie "ruht".
Sucht man diesen Zustand hat man eine örtliche Referenz für Null-Bewegung.

Dazu reicht eine einzige Uhr.
Schau dir das pdf an, da ists beschrieben.
(Nimm Bild_02 da ists leichter zu verstehen)

Zuerst wird die Plattform in einer Ebene so lange hin- und herbewegt bis die Taktanzahl der U2 in beiden Bewegungsrichtungen gleich ist.
Damit hat man die Unbewegtheit der Plattform in einer (Raum)Ebene gefunden.
Nun noch die beiden anderen Raumebenen abgetastet, schon hat man den lokalen Ruhezustand zur Verfügung.
Eine Uhr taktet da am schnellsten, z.B. die U1.

Kurt

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Re: Neoklassische Relativitätstheorie von Kieran D. Kelly

Beitragvon McMurdo » Mi 11. Mai 2022, 17:56

Rudi Knoth hat geschrieben:Bei den Einwand von Kurt ist doch zu fragen, wie man überhaupt feststellen kann, ob eine Uhr langsamer geht.

Das geht immer nur durch Vergleich zweier Uhren. Ist Uhr 2 relativ zu Uhr 1 bewegt geht Uhr 2 aus Sicht von Uhr 1 langsamer und umgekehrt. Das ist die SRT in a nutshell.
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