Kurt´s Paper analysiert

Sonstige Ansätze und Vorschläge

Re: Kurt´s Paper analysiert

Beitragvon McMurdo » Sa 4. Jun 2022, 18:59

Kurt hat geschrieben:Du hast nichts, und die Behauptung oben ist einfach nur lächerlich.

Ganz und gar nicht lächerlich. Wenn du davon ausgehst die ART/SRT würde von absoluter Bewegung einer Uhr ausgehen dann hast du es nicht verstanden. Gerade darauf baut die PDF aber auf. Und das ist halt Nonsens. Darum kannst du es auch nicht rechnen. Weil da eben gar nix zusammen passt.
McMurdo
 

Re: Kurt´s Paper analysiert

Beitragvon Kurt » Sa 4. Jun 2022, 19:32

McMurdo hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Du hast nichts, und die Behauptung oben ist einfach nur lächerlich.

Ganz und gar nicht lächerlich. Wenn du davon ausgehst die ART/SRT würde von absoluter Bewegung einer Uhr ausgehen dann hast du es nicht verstanden.

Soso, nicht lächerlich, meinst du.

Na dann rechnen wir halt mal.

Alle Uhren gehen:

bei:

Null m/s = 100%
100 m/s = 90%
95 m/s = 95%
105 m/s = 85%

Die Plattform sei mit 100 m/s unterwegs, die Uhren takten dann mit 90% ihres Normalganges.

Die U2 bewegt sich von M2 nach M1, dabei ist sie schneller unterwegs als die Plattform, nämlich mit 105m/s
Ergibt eine Taktrate von 85%
Nun ist sie von M1 nach M2 unterwegs, dabei hat sie eine Geschwindigkeit von 95m/s, sie taktet nun mit 95%

Nun bist du dran, oder dein Mitstreiter, zu erklären warum die U2 nicht mit den 95% takten darf/kann.

Kurt

.
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Re: Kurt´s Paper analysiert

Beitragvon sanchez » Sa 4. Jun 2022, 23:37

Kurt hat geschrieben:Na dann rechnen wir halt mal.

Alle Uhren gehen:

bei:

Null m/s = 100%
100 m/s = 90%
95 m/s = 95%
105 m/s = 85%


Im Bild sieht man:
U1 die sich ruhend auf der Trägerplatte befindet.
U2 die zwischen M1 und M2 sich hin- und herbewegt
Was man nicht sieht: U3 die ruhend auf der Erde ist.
Kurt_Uhr2.png
Kurt_Uhr2.png (120.03 KiB) 1029-mal betrachtet


Wenn die Plattform mit 100m/s unterwegs ist, gegen wen ist sie dann bewegt? Gegen einen Beobachter, der auf der Erde ruht.
Der sieht die Plattform mit 100m/s an sich vorbeiziehen. Und ein Erdbeobachter darf auch eine Uhr haben.
Nennen wir sie U3.
Dann sieht der Erdbeobachter U1 mit 90% takten (im Vergleich zu U3). Denn U1 bewegt sich mit 100m/s.

Anders wenn der Erdbeobachter U2 betrachtet. Wenn der Erdbeobachter U2 betrachtet, wie sie sich von M2 nach M1 bewegt,
sieht er, U2 mit 85% takten, denn U2 bewegt sich mit 105m/s. U2 bewegt sich schneller als die Plattform, taktet also langsamer.

U2 auf dem Rückweg von M1 nach M2 sieht der Erdbeobachter mit 95% takten, denn U2 bewegt sich langsamer als die Plattform,
nämlich mit 95m/s und bewegt sich damit langsamer als U1. Taktet also schneller.

Wo in dem ganzen Szenario, kann ich durch Ablesen von U2 herausfinden, dass sich die Plattform bewegt?

U2 von U1 aus betrachtet: Egal ob sich U2 nach M1 oder nach M2 bewegt. Die Relativgeschwindigkeit ist gleich.
Nur unterschiedlich in der Richtung. Einmal +v und einmal -v. Heißt, die Zeitdilatation ist gleich, egal wie sich U2 bewegt,
weil sie richtungsunabhängig ist.

Die Frage:
„Eine Uhr im Kasten, eine außerhalb.
Verhalten sich beide Uhren unterschiedlich?“
Ist mit Nein zu beantworten.
Es spielt also keine Rolle, ob im Kasten oder außerhalb dessen gemessen wird.

Dem stimme ich voll und ganz zu. Der Kasten ist überflüssig.
Es gibt keinen Unterschied bei einer Messung im Kasten und einer Messung außerhalb.
Mit diese Aussage zeigst du, dass dein Paper Blödsinn ist. Durch Ablesen von U2 oder einer genauso bewegten Uhr
außerhalb des Kastens, kannst du gar nichts aussagen.
sanchez
 
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Re: Kurt´s Paper analysiert

Beitragvon McMurdo » So 5. Jun 2022, 03:20

Kurt hat geschrieben:
Na dann rechnen wir halt mal.
.

Hmm, du hast ja gar nichts gerechnet. Nur irgendwelche Zahlen ausgedacht. Wie kommst du auf die Prozente? Welches Prinzip steckt dahinter?
Kannst du alles nicht logisch aufweisen wieso das si sein sollte, aber weist du ka selber das du nix auf die Kette bekommst.
McMurdo
 

Re: Kurt´s Paper analysiert

Beitragvon Kurt » So 5. Jun 2022, 08:57

sanchez hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Na dann rechnen wir halt mal.

Alle Uhren gehen:

bei:

Null m/s = 100%
100 m/s = 90%
95 m/s = 95%
105 m/s = 85%


Im Bild sieht man:
U1 die sich ruhend auf der Trägerplatte befindet.
U2 die zwischen M1 und M2 sich hin- und herbewegt
Was man nicht sieht: U3 die ruhend auf der Erde ist.
Kurt_Uhr2.png


Wenn die Plattform mit 100m/s unterwegs ist, gegen wen ist sie dann bewegt? Gegen einen Beobachter, der auf der Erde ruht.
Der sieht die Plattform mit 100m/s an sich vorbeiziehen. Und ein Erdbeobachter darf auch eine Uhr haben.
Nennen wir sie U3.
Dann sieht der Erdbeobachter U1 mit 90% takten (im Vergleich zu U3). Denn U1 bewegt sich mit 100m/s.

Anders wenn der Erdbeobachter U2 betrachtet. Wenn der Erdbeobachter U2 betrachtet, wie sie sich von M2 nach M1 bewegt,
sieht er, U2 mit 85% takten, denn U2 bewegt sich mit 105m/s. U2 bewegt sich schneller als die Plattform, taktet also langsamer.

U2 auf dem Rückweg von M1 nach M2 sieht der Erdbeobachter mit 95% takten, denn U2 bewegt sich langsamer als die Plattform,
nämlich mit 95m/s und bewegt sich damit langsamer als U1. Taktet also schneller.

Wo in dem ganzen Szenario, kann ich durch Ablesen von U2 herausfinden, dass sich die Plattform bewegt?

U2 von U1 aus betrachtet: Egal ob sich U2 nach M1 oder nach M2 bewegt. Die Relativgeschwindigkeit ist gleich.
Nur unterschiedlich in der Richtung. Einmal +v und einmal -v. Heißt, die Zeitdilatation ist gleich, egal wie sich U2 bewegt,
weil sie richtungsunabhängig ist.

Die Frage:
„Eine Uhr im Kasten, eine außerhalb.
Verhalten sich beide Uhren unterschiedlich?“
Ist mit Nein zu beantworten.
Es spielt also keine Rolle, ob im Kasten oder außerhalb dessen gemessen wird.

Dem stimme ich voll und ganz zu. Der Kasten ist überflüssig.
Es gibt keinen Unterschied bei einer Messung im Kasten und einer Messung außerhalb.
Mit diese Aussage zeigst du, dass dein Paper Blödsinn ist. Durch Ablesen von U2 oder einer genauso bewegten Uhr
außerhalb des Kastens, kannst du gar nichts aussagen.


Frage: willst du an deinen, hier getroffenen, Aussagen noch was hinzufügen, wegnehmen oder ändern?

Kurt

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Re: Kurt´s Paper analysiert

Beitragvon McMurdo » So 5. Jun 2022, 10:54

sanchez hat geschrieben:Wo in dem ganzen Szenario, kann ich durch Ablesen von U2 herausfinden, dass sich die Plattform bewegt?

Für U3 ist das kein Problem. U3 vergleicht mit U2 und stellt fest: U2 geht langsamer. Wenn jetzt genau die Differenz zwischen U3 und U2 bekannt ist die U2 langsamer tickt kann mithilfe der Lorentstransformation sogar exakt berechnet werden wie schnell U2 relativ zu U3 ist.

U2 alleine kann für sich so allerdings nie feststellen ob sie bewegt ist oder nicht. U2 geht für U2 ja immer gleich schnell. Da wird nix schneller oder langsamer.
McMurdo
 

Re: Kurt´s Paper analysiert

Beitragvon Kurt » So 5. Jun 2022, 11:34

McMurdo hat geschrieben:
sanchez hat geschrieben:Wo in dem ganzen Szenario, kann ich durch Ablesen von U2 herausfinden, dass sich die Plattform bewegt?

Für U3 ist das kein Problem. U3 vergleicht mit U2 und stellt fest: U2 geht langsamer. Wenn jetzt genau die Differenz zwischen U3 und U2 bekannt ist die U2 langsamer tickt kann mithilfe der Lorentstransformation sogar exakt berechnet werden wie schnell U2 relativ zu U3 ist.

U2 alleine kann für sich so allerdings nie feststellen ob sie bewegt ist oder nicht. U2 geht für U2 ja immer gleich schnell. Da wird nix schneller oder langsamer.


Es gibt hier drei Möglichkeiten:

1) du kapierst die "Methode" immer noch nicht

2) du meinst alle fallen auf deine "Umlenkaktionen" rein

3) du bist von der Märchenwelt "RT" so geprägt, dass du nicht mehr logisch denken kannst

Man hat, laut dem was du immer so von dir gibst, den Eindruck, dass sowohl 1 als auch 2 als auch 3 zutreffen.
Und zwar immer dann wenn es gerade passen könnte wird das entsprechende hervorgekramt.

Kurt

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Re: Kurt´s Paper analysiert

Beitragvon McMurdo » So 5. Jun 2022, 11:48

Kurt hat geschrieben:
Es gibt hier drei Möglichkeiten:

.

Aus Sicht von U3 gibt's in Bezug zu U2 nur zwei Möglichkeiten, entweder U2 ist aus Sicht von U3 bewegt oder eben nicht.
Wenn U2 relativ zu U3 bewegt ist, geht U2 aus Sicht von U3 langsamer als U3.
Wenn U2 relativ zu U3 ruht geht U2 so schnell wie U3.

Für alles andere gibt's keine logische Beleg.
Zuletzt geändert von McMurdo am So 5. Jun 2022, 13:04, insgesamt 1-mal geändert.
McMurdo
 

Re: Kurt´s Paper analysiert

Beitragvon Kurt » So 5. Jun 2022, 12:24

McMurdo hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Es gibt hier drei Möglichkeiten:

.

Aus Sicht von U3 gibt's in Bezug nur zwei Möglichkeiten, entweder U2 ist aus Sicht von U3 bewegt oder eben nicht.
Wenn U2 relativ zu U3 bewegt ist, geht U2 aus Sicht von U3 langsamer als U3.
Wenn U2 relativ zu U3 ruht geht U2 so schnell wie U3.

Für alles andere gibt's keine logische Beleg.



Ich gehe mal von 3) aus:
3) du bist von der Märchenwelt "RT" so geprägt, dass du nicht mehr logisch denken kannst


Hier der geschwindigkeitsabhänge Gang der Uhren, egal wieviel ihr auch dazuerfindet.

Alle Uhren gehen/takten
bei:

Null m/s = 100%
100 m/s = 90%
95 m/s = 95%
105 m/s = 85%


Der Bezug für die Geschwindigkeitsangaben ist dir ja bekannt, solltest du ihn "vergessen" haben, ich reiche ihn dir selbstverständlich bei Bedarf nach.
Aus den obigen Angaben kannst du dir die Gangrate der jeweiligen Uhr in der jeweiligen Situation erstellen.
Falls du das nicht rechnen kannst, mach ich doch gerne für dich.

Kurt

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Re: Kurt´s Paper analysiert

Beitragvon McMurdo » So 5. Jun 2022, 13:09

Kurt hat geschrieben:Ich gehe mal von 3) aus:

.

Wovon du ausgehst ist im Prinzip egal, du kannst deine Version ja nicht mal rechnen.

Kurt hat geschrieben:Hier der geschwindigkeitsabhänge Gang der Uhren, egal wieviel ihr auch dazuerfindet.

Wie kommt das zustande? Dafür fehlt dir jedwede Grundlage. Mit ausgedachten willkürlichen Werten kann man halt rein gar nichts widerlegen.
McMurdo
 

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