Kurt hat geschrieben:Na dann rechnen wir halt mal.
Alle Uhren gehen:
bei:
Null m/s = 100%
100 m/s = 90%
95 m/s = 95%
105 m/s = 85%
Im Bild sieht man:
U1 die sich ruhend auf der Trägerplatte befindet.
U2 die zwischen M1 und M2 sich hin- und herbewegt
Was man nicht sieht: U3 die ruhend auf der Erde ist.

- Kurt_Uhr2.png (120.03 KiB) 1031-mal betrachtet
Wenn die Plattform mit 100m/s unterwegs ist, gegen wen ist sie dann bewegt? Gegen einen Beobachter, der auf der Erde ruht.
Der sieht die Plattform mit 100m/s an sich vorbeiziehen. Und ein Erdbeobachter darf auch eine Uhr haben.
Nennen wir sie U3.
Dann sieht der Erdbeobachter U1 mit 90% takten (im Vergleich zu U3). Denn U1 bewegt sich mit 100m/s.
Anders wenn der Erdbeobachter U2 betrachtet. Wenn der Erdbeobachter U2 betrachtet, wie sie sich von M2 nach M1 bewegt,
sieht er, U2 mit 85% takten, denn U2 bewegt sich mit 105m/s. U2 bewegt sich schneller als die Plattform, taktet also langsamer.
U2 auf dem Rückweg von M1 nach M2 sieht der Erdbeobachter mit 95% takten, denn U2 bewegt sich langsamer als die Plattform,
nämlich mit 95m/s und bewegt sich damit langsamer als U1. Taktet also schneller.
Wo in dem ganzen Szenario, kann ich durch Ablesen von U2 herausfinden, dass sich die Plattform bewegt?
U2 von U1 aus betrachtet: Egal ob sich U2 nach M1 oder nach M2 bewegt. Die Relativgeschwindigkeit ist gleich.
Nur unterschiedlich in der Richtung. Einmal +v und einmal -v. Heißt, die Zeitdilatation ist gleich, egal wie sich U2 bewegt,
weil sie richtungsunabhängig ist.
Die Frage:
„Eine Uhr im Kasten, eine außerhalb.
Verhalten sich beide Uhren unterschiedlich?“
Ist mit Nein zu beantworten.
Es spielt also keine Rolle, ob im Kasten oder außerhalb dessen gemessen wird.
Dem stimme ich voll und ganz zu. Der Kasten ist überflüssig.
Es gibt keinen Unterschied bei einer Messung im Kasten und einer Messung außerhalb.
Mit diese Aussage zeigst du, dass dein Paper Blödsinn ist. Durch Ablesen von U2 oder einer genauso bewegten Uhr
außerhalb des Kastens, kannst du gar nichts aussagen.