Harald Maurer hat geschrieben:Britta hat geschrieben:
Wenn ich mit einen Auto 100km/h fahre und mir kommt einer mit 120km/h hinterher und fährt mir hinten drauf, dann beträgt die kinetische Energie nicht die von 120km/h sondern von 20km/h. Fährt er gegen einen Baum dann kommt die von 120km/h zur Wirkung. Die kinetische Energie des Wagens ist relativ und nicht absolut.
Die kinetische Energie eines Teilchens ergibt sich aus der Arbeit, die aufgewendet werden musste, um das Teilchen zu beschleunigen. Diese kinetische Energie bleibt dem Teilchen solange inne, solange sie nicht an andere Körper weiter bzw. abgegeben wird. Ähnlich verhält es sich mit dem Impuls, den das Teilchen durch die Kraft, die es auf seine Geschwindigkeit brachte, erhalten hat. Auch dieser Impuls verbleibt dem Teilchen solange zu eigen, bis der Impuls ganz oder teilweise abgegeben wird. Dann geht der Impuls in der Form auf andere Körper über, dass der Gesamtimpuls erhalten bleibt. Das gilt auch für die Energie.
Nein, Ladung mag eine intrinsische Eigenschaft sein, kinetische Energie ist es ebenso wenig wie Geschwindigkeit eine intrinsische Eigenschaft eines Körpers. Die kinetische Energie eines Körpers kannst du nicht am Körper alleine messen, wie du auch keine 'Eigengeschwindigkeit' messen kannst. Das gibt es immer nur in Bezug zu einem anderen Körper. Du kannst nicht einen Körper nehmen und einfach seinen Impuls messen ohne einen anderen Körper dazu in Relation zu setzen.
Du kannst keinen Körper nehmen und seine kinetische Energie messen ohne einen Bezugspunkt zu haben. Auch kannst du nicht messen, welcher Körper nun die kinetische Energie hat, wenn zwei im Raum aufeinander zufliegen. Du kannst sagen, es gibt zwischen diesen diese Energie, aber mehr auch nicht.
Harald Maurer hat geschrieben:
Ein Auto hat aufgrund seiner Bewegung einen Impuls (Bewegungsgröße), der aus der Kraft kommt, die das Auto beschleunigt hat. Oder aus der Arbeit, die aufgewendet wurde. Dann nennt man das eben Ekin. (Impuls definiert sich aus Kraft mal Zeit, Ekin aus Arbeit über den Weg) Beides, ob Ekin oder Impuls gehören solange zum Auto, bis eine andere Kraft entgegen wirkt, bzw. der Impuls auf andere Körper übergeht.
Die kinetische Energie gehört nicht zum Körper. Du kannst sie am Körper alleine auch nicht messen.
Harald Maurer hat geschrieben:
Wenn ein anderes Auto von hinten in ein mit 100 km/h fahrendes Auto mit relativ 20 km/h anstößt, heißt das nicht, das nun der Impuls oder die kin. Energie verschwunden sind bis auf einen der Relativgeschwindigkeit entsprechenden Betrag, sondern beide Körper geben nur einen Teil ihrer Impulse gegenseitig weiter und behalten das Übrige. Auch wenn das andere Auto etwas Impuls kostet, wird das vordere Auto gegen den Baum knallen und zerschellen. Weil Impuls und kin.E sich durch den Zusammenstoß mit dem Radfahrer zwar verändert haben (einen Teil davon hat ja das andere Auto erhalten, aber auch einen Teil abgegeben), aber verschwunden ist weder Impuls oder Energie, und insgesamt bleibt beides erhalten.
Lustig, hat aber nicht mit Physik zu tun. Also, nichts mit der die anerkannt ist. Übrigens kannst du das 'Relativ' vor Geschwindigkeit auch weglassen, es gibt keine Anderen (wir sind nicht bei Rotation

).
Harald Maurer hat geschrieben:
Der Impuls od. die kin. Energie eines zur Erde fallenden Myons ist daher sehr wohl dem Myon zu eigen. Beides wird erst dann weiter gegeben, wenn ein anderes Teilchen angestoßen wird. Die kin.Energie hingegen kann sich dabei je nach Art des Stoßes in andere Energieformen umwandeln.
Wieso daher? Das ist und bleibt falsch.
Harald Maurer hat geschrieben:
Ich fürchte, Physikstudenten werden eher bei Deiner Erklärung lächeln...
Mordred glaubt da auch so einiges.
Harald Maurer hat geschrieben:
Weder Experimente im Teilchenbeschleuniger noch die Myonen-Experimente in der Atmosphäre können die SRT quantitativ bestätigen.
Weil du das sagst?
Harald Maurer hat geschrieben:
In beiden Fällen werden die Teilchen durch die Art der Detektion zur Ruhe gebracht und man weiß daher nicht, wie lange sie tatsächlich leben würden, wenn sie sich weiter bewegen könnten.
Offenbar sehen die Physiker das anders als du. Du verzeihst mir sicher, dass ich denen dann doch mehr Vertrauen schenke als Dir.
Harald Maurer hat geschrieben:
Teilchen, die erst im Teilchenbeschleuniger durch Stoßprozesse entstehen, sind von vornherein bewegt und man kennt sie gar nicht ruhend.
Zu was ruhend? Es gibt ruhend auch nur relativ. Und auch das spielt keine Rolle.
Harald Maurer hat geschrieben:
Und im Übrigen kann man Veränderungen der Zerfallszeiten nur bei Teilchen mit Ladung feststellen, ungeladene kann man nämlich nicht beschleunigen.
Ach ehrlich? Und das man ungeladene Teilchen nicht beschleunigen kann, weiß ich.
Harald Maurer hat geschrieben:
Es nützt nichts, wenn Du in geradezu rabulistischer Manier Deinen Standpunkt verteidigst. Er ist schon bezogen auf die klassische Physik falsch.
Ich bewege mich ganz entspannt im Rahmen der Physik. Was ich von dir nicht sagen kann.
Harald Maurer hat geschrieben:
Wenn Du meinst, dass meine Erklärung am Begründungsmangel leidet, muss ich entgegnen, dass sowohl ZD als auch LK in der SRT keine physikalische Begründung haben, außer der Wirkung einer esoterischen Verquickung von Raum und Zeit, wobei diese Wirkung ebenfalls völlig ohne Wirkprinzip begründungslos bleibt.
Du hast keine Erklärungen geliefert, sondern nur behauptet. Und auch das hier ist wieder nur Gerede. Du kannst gerne glauben was du willst.
Harald Maurer hat geschrieben:
Der schrecklich hinkende Vergleich mit den Stimmgabeln beinhaltet eine besondere Tragik. Er versetzt Dich in den Glauben, die SRT zu verstehen, hat aber leider gar nichts mit der SRT zu tun.
Und du glaubst die klassische Physik verstanden zu haben, und scheiterst wie Jocelyne am RP. Da hinkt nichts.
Harald Maurer hat geschrieben:
Damit kann Dir der Poet höchstens den Doppler-Effekt erklären. Du kannst ja eine Stimmgabel in Bewegung versetzen, dann wirst Du zwar den Doppler-Effekt mittels der Frequenzänderung feststellen, an der Stimmgabel ändert sich dadurch aber gar nichts.
Eben. Und? Weißt du, als du Jocelyne erklärt hast, das Länge kein intrinsische Eigenschaft ist, da dachte ich, du wüsstest was, doch das hast du inzwischen gut zugrunde gerichtet. Mir ist doch klar, das sich an der Stimmgabel nichts ändert. Und dennoch ist die gemessene andere Frequenz real. Ist doch genau wie bei der LK. Die Ruhelänge bleibt gleich, es ändert sich nichts physikalisch, und dennoch ist die LK real.
Harald Maurer hat geschrieben:
Ein Myon hingegen, das Ladung trägt, könnte sich sehr wohl durch Kraft, Impuls und Energie so verändern, dass es später zerfällt. Das ist nicht nur eine Begründung, sondern klingt auch wesentlich logischer als dieser Zeitdilatations-Zauber der SRT.
Für dich klingt das logisch, mehr auch nicht. Deine ganze Erklärung fällt schon mit der kinetischen absoluten dem Körper inne liegenden Energie.