Kurt hat geschrieben:Daniel K. hat geschrieben:
Die Geschwindigkeit hat keinen Einfluss auf die Uhr selber
Doch hat sie, je schneller die Uhr unterwegs ist desto langsamer taktet sie.
Falsch, je schneller sie gemessen wird, um so langsamer wird die Taktrate der Uhr gemessen. Das Problem für Dich ist, dass Sprache nicht präzise genug ist und man Dinge oft einfach so daher sagt. Klar habe ich das auch so schon gesagt, ganz oft, aber ich weiß, wie es ist und impliziere eben so, dass auch mein Gegenüber das richtig verstehen kann, weil er weiß, was Geschwindigkeit genau ist und was es eben nicht ist. Für jemand wie Dich geht das nicht, weil Du eben nicht verstanden hast, was Geschwindigkeit ist. Und darum verstehst Du so eine Aussage einfach falsch. Darum glaubst Du, die Geschwindigkeit selber kann die Uhr selber beeinflussen.
Kann sie nicht, die Geschwindigkeit beeinflusst eine andere Messung, das Messergebnis, einen Wert, eben den Wert mit dem die Laufgeschwindigkeit der Uhr gemessen wird.
Mal ein Beispiel, Kurt ist 170 cm groß, Karl ist 180 cm und Heinz 190 cm.
Ich kann sagen, Karl ist 10 cm größer als Kurt. Diese 10 cm sind eine Relation, so wie eine Geschwindigkeit. Nun kann ich auch sagen, Heinz ist 20 cm größer als Kurt. Und 20 cm sind mehr als 10 cm, aber ich habe damit nicht die Größe von Kurt verändert.
Kurt hat geschrieben:Daniel K. hat geschrieben:
... sondern auf die Messung der Geschwindigkeit mit der die Uhr läuft.
Wo/was/von wem wird welche Geschwindigkeit gemessen?
Mit einer anderen Uhr Kurt, wird Dir doch die ganze Zeit erklärt. Du musst immer zwei Uhren vergleichen, die sollten zueinander bewegt sein, auf die eine darfst Du Dich setzen, das ist Deine Taschenuhr, da Du darauf sitzt, ruht diese Uhr zu Dir, zu sich, in ihrem und Euren Ruhesystem, darfst Du S nennen, oder Karl, wie Du magst. Von mir aus auch S', der Name ist Wurst. Die andere Uhr ist dann eben die zu Euch bewegte Uhr, Du kannst die Geschwindigkeit dieser Uhr eben in Bezug zu Dir messen, in Deinem Ruhesystem. Da bekommst Du ein Relation, einen Wert, in Bezug zu Dir, so wie Karl zu Kurt und Heinz zu Kurt. Beide messen unterschiedliche Werte, aber beides beeinflusst nicht die Größe von Kurt.
Ein anderer Beobachter, der am Bahnhof, kann sich auch auf eine Uhr setzen, seine Taschenuhr, auch der kann nun die Geschwindigkeit gegenüber einer zu ihm bewegten Uhr messen. Und bekommt eine Geschwindigkeit. Und diese gemessene Geschwindigkeit bestimmt eben dann auch die Größe mit der die Laufgeschwindigkeit der Uhr gemessen werden kann. Aber keine gemessene Geschwindigkeit hat selber einen Einfluss auf die Uhr. Die läuft eben immer volle Pulle.
Hab ich Dir schon mal erklärt, magst Du auch nicht haben, man kann ein radioaktives Isotop auf jede Uhr legen und die Halbwertszeit messen. Die ändert sich nicht, die ist so etwas wie eine natürlich Uhr, mit festem Takt. Wenn Du nun eine Uhr selber verstellst, also schneller oder langsamer machst und dann die Halbwertszeit misst, dann ändert diese sich, konkret ändert diese sich natürlich nicht, sondern eben der Wert den Du dann mit der verstellten Uhr misst.
Heißt, wenn die Halbwertszeit sich ändert, dann wurde die Uhr selber verstellt.
Und kannst Du auf einer Uhr hocken und die Halbwertszeit messen, und messen und messen. Und egal wer nun kommt und die Geschwindigkeit der Uhr misst und sagt, er ist aber am Bahnhof und hat die Uhr mit 100 m/s gemessen, und ein anderer sagt, er ist auf dem Mond und hat die Uhr aber so was von schnell gemessen, es ist egal, keine dieser gemessenen Geschwindigkeiten hat einen Einfluss auf den Gang der Uhr.
Wäre das so, würdest Du auf der Uhr hockend das messen können, in dem die Halbwertszeit des Isotops sich verändert.
Es tut mir wirklich leid Kurt, aber es scheint wirklich immer mehr so, dass Du wirklich einfach nie verstanden hast, was eine Geschwindigkeit ist und somit auch nie begreifen konntest, was gemeint ist, wenn wer sagt, je schneller die Uhr bewegt ist, um so langsamer taktet sie. Klar verstehst Du dann eben, die Geschwindigkeit selber würde den Lauf der Uhr beeinflussen können. Nein, an dem ist es nicht.