Das Uhrenparadoxon

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Das Uhrenparadoxon

Beitragvon Kurt » Di 3. Jan 2023, 21:30

Frau Holle hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Heisst: die beiden Bahnhöfe und das Gleis bilden das BS, ruht eine Uhr dazu dann taktet sie mit ihrer höchsten Taktrate.
Ist sie dazu bewegt, dann taktet sie langsamer, je schneller sie bewegt ist desto langsamer taktet sie.

Somit ist auch klargestellt, dass die U2, dann wenn sie mit der Plattform bewegt ist, mit mal 850, mal 950 Takten, pro Fahrt taktet.


Soweit ist das noch richtig,


Es zeigt sich die geschwindigkeitsabhängige Taktung der U2.

Frau Holle hat geschrieben:mal abgesehen von den ausgedachten und für die Geschwindigkeiten ganz falschen Zahlen.


Das spielt keine Rolle, es sind Stellvertreterzahlen.

Frau Holle hat geschrieben:Vom BS Bahnhof/Gleis aus betrachtet taktet die U2 langsamer, wenn sie sich ihn Fahrtrichtung nach vorne (vom Bahnhof weg) bewegt und schneller, wenn sie sich zurück bewegt (zum Bahnhof hin).


Es gibt kein BS Bahnhof, es ist ein BS eingerichtet welches den Realvorgängen hier auf unserer Erde nachempfunden/angepasst ist.
Ausserdem ist es unerheblich von wo aus man "Hinsieht". Das "Hinsehen" hat keinerlei Einfluss auf den Gang einer Uhr.

Frau Holle hat geschrieben:Aber hier kommt dein Denkfehler:
Kurt hat geschrieben:Das ergibt das was die beiden Messstellen auslesen

Das ist falsch: Von einer Messtelle zur anderen sind es immer gleich viele Takte der U2.
"Auf Logik und Realvorgängen beruhend" erklärt es sich so:

• Bewegt sich die U2 in Fahrtrichtung nach vorne, dann flüchtet die vordere Messstelle sozusagen vor ihr. Die U2 muss der Messstelle hinterher fahren und sie einholen. Gemessen am Gleis legt die U2 nach vorne einen längeren Weg zurück und hat dabei langsamere Takte, was sich genau aufhebt: Bis sie endlich die Messstelle erreicht, haben sich gleich viele langsamere Takte angesammelt wie auf kürzerem Weg mit schnelleren Takten.

• Bewegt sich die U2 entgegen der Fahrtrichtung nach hinten, dann kommt ihr die hintere Messstelle entgegen. Gemessen am Gleis legt die U2 nach hinten einen kürzeren Weg zurück und hat dabei schnellere Takte, was sich genau aufhebt: Wenn sie bei der Messstelle ist, haben sich gleich viele schnellere Takte angesammelt wie auf dem längeren Weg mit langsameren Takten.


Bedenke deine Denkfehlerbehauptung nochmal, der Denkfehler liegt nicht auf meiner Seite.
Sag mir mal wie es zu der von dir behaupten Taktkompensation kommen soll.

Kurt

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Re: Das Uhrenparadoxon

Beitragvon Frau Holle » Di 3. Jan 2023, 22:16

McMurdo hat geschrieben:Mir geht es darum das hier offensichtlich doch keine Symmetrie herrscht beim Flug von der Erde zu Alpha Centauri. Denn wenn es symmetrisch wäre, könnte ja auch der im Raumschiff annehmen er ruht und Alpha Centauri käme auf ihn zu. Dann müssten die Uhren es ja genau andersherum anzeigen?


Jain. Die Sache ist rechnerisch symmetrisch. Jeder kann sich zu Recht als ruhend betrachten und sieht das andere System bewegt: Das Raumschiff sieht, dass sich die Erde von ihm weg bewegt und die Erde sieht, dass sich das Raumschiff weg bewegt. Jeder kann sich mit dem Gammafaktor der SRT und ausrechnen, dass die andere, entfernte Uhr langsamer tickt im Vergleich zur eigenen.

Klar ist natürlich, dass das nicht gleichzeitig real sein kann. Zwei Uhren zeigen entweder das gleiche an oder eine zeigt mehr an als die andere. Ich kann ja nicht zwei Uhren nebeneinander stehen haben und jede zeigt weniger an als die andere. Also muss die Natur letztlich die Karten auf den Tisch legen.

Und das passiert, wenn das Raumschiff bei Centauri ankommt. Die Zeitdilatation, die sich auf der Erde angesammelt hat, die müsste sich ebenso auf Centauri angesammelt haben, weil ja beide synchron sind und sich auch bewegt haben relativ zum Raumschiff. Es ist aber so, dass sich Centauri quasi zum Raumschiff hin und die Erde vom Raumschiff weg bewegt hat, so dass sich die beiden Relativgeschwindigkeiten (zum Raumschiff) von Erde und Centauri zu 0 addiert (gleicher Betrag aber entgegensetzte Richtung = 0).

Das ist klar, denn der Abstand Erde-Centauri blieb ja konstant. Übrig bleibt nur die Bewegung der Borduhr von der Erd-Uhr zur Centauri-Uhr. Und das zeigt sich dann auch beim Uhrenvergleich der einzigen Borduhr mit der anderen Uhr auf Centauri: Im Raumschiff ist definitiv weniger Zeit vergangen als auf Centauri und der synchronen Erde.

So erkläre ich mir das jedenfalls und so funktioniert auch die Sache mit dem Zug und den Bahnhöfen. Im schnellen Zug vergeht meine Zeit langsamer und ich kann an jedem Bahnhof die dortige Uhr ablesen und dann auch feststellen, dass es so ist.
Zuletzt geändert von Frau Holle am Di 3. Jan 2023, 22:39, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Das Uhrenparadoxon

Beitragvon Frau Holle » Di 3. Jan 2023, 22:36

Kurt hat geschrieben:Heisst: die beiden Bahnhöfe und das Gleis bilden das BS
Kurt hat geschrieben:Es gibt kein BS Bahnhof

Ja nee, ist klar.

Kurt hat geschrieben:Ist sie dazu bewegt, dann taktet sie langsamer, je schneller sie bewegt ist desto langsamer taktet sie.

Bewegt zum BS, das es nicht gibt, verstehe.

Kurt hat geschrieben:Ausserdem ist es unerheblich von wo aus man "Hinsieht". Das "Hinsehen" hat keinerlei Einfluss auf den Gang einer Uhr.

Nicht mal das BS, das es nicht gibt, verstehe.
Aber was hat denn deiner Meinung nach Einfluss auf den Gang einer Uhr?

Kurt hat geschrieben:Sag mir mal wie es zu der von dir behaupten Taktkompensation kommen soll.

Das hast du doch zitiert. Es ist wie wenn ich sage "der Himmel ist blau" und du entgegnest "sag mir mal welche Farbe der Himmel hat". :lol:
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Re: Das Uhrenparadoxon

Beitragvon Kurt » Di 3. Jan 2023, 23:03

Frau Holle hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Heisst: die beiden Bahnhöfe und das Gleis bilden das BS
Kurt hat geschrieben:Es gibt kein BS Bahnhof

Ja nee, ist klar.

Kurt hat geschrieben:Ist sie dazu bewegt, dann taktet sie langsamer, je schneller sie bewegt ist desto langsamer taktet sie.

Bewegt zum BS, das es nicht gibt, verstehe.

Kurt hat geschrieben:Ausserdem ist es unerheblich von wo aus man "Hinsieht". Das "Hinsehen" hat keinerlei Einfluss auf den Gang einer Uhr.

Nicht mal das BS, das es nicht gibt, verstehe.
Aber was hat denn deiner Meinung nach Einfluss auf den Gang einer Uhr?

Kurt hat geschrieben:Sag mir mal wie es zu der von dir behaupten Taktkompensation kommen soll.

Das hast du doch zitiert. Es ist wie wenn ich sage "der Himmel ist blau" und du entgegnest "sag mir mal welche Farbe der Himmel hat". :lol:


Verstehe, du willst nicht darüber reden, willst deine Aussagen nicht hinterfragen lassen.

Kurt

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Re: Das Uhrenparadoxon

Beitragvon Daniel K. » Di 3. Jan 2023, 23:09

Frau Holle hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:
Das führt zum sog. Zwillingsparadoxon: Einer fliegt weg, kommt zurück und ist jünger als sein Zwilling daheim

Verstehendes Lesen ist nicht so Dein Dinge was, da steht nichts von zum Mars und wieder zur Erde zurück.

Verstehendes Lesen ist nicht so Dein Ding was. Da steht es führt zum ZP, und das ZP wird dann geschildert.

Verstehendes Lesen ist nicht so Dein Dinge was, da steht nichts von zum Mars und wieder zur Erde zurück. ;)

Klar hab ich mir nur auf das bezogen, was beschrieben war. Und eben ist der Unterschied, das beim ZP wirklich die Symmetrie gebrochen ist und man in einem System dann an einem Ort zwei Uhren vergleicht, Du weißt, ein Ereignis eben ...
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Re: Das Uhrenparadoxon

Beitragvon Daniel K. » Di 3. Jan 2023, 23:14

Frau Holle hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
Meine Rede. Du kannst nicht ein System bevorzugen ...

Ich kann bevorzugen wen oder was ich will.

Wie gesagt, Lesen und verstehen, nicht Dein Ding, Du weißt was gemeint ist oder echt nicht? Man kann frei ein System wählen und damit anfangen und das als Ruhesystem nehmen, aber damit wird es nicht bevorzugt, geht wegen der Symmetrie eben auch andersherum.


Frau Holle hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:
S' wird durch diese Vergleiche als Ruhesystem bevorzugt, aber nicht von Natur aus, sondern weil es bewusst so gewählt wurde. Die Symmetrie der SRT ist mit dieser bewusst einseitigen Sicht nicht mehr gegeben, und das ist in dem Fall auch eindeutig, genau wie vorher. Beide sehen die gleichen Zahlen (der Käpt'n der Rakete und der Mann im Mond).

Nein. Kein System ist bevorzugt, aber versuche den Nobelpreis zu bekommen.

Ich kann bevorzugen wen oder was ich will. Dafür gibt es keinen Nobelpreis. Bevorzugt nicht von Natur aus! Wie oft habe ich das schon geschrieben und wie oft hast du es schon nicht kapiert?

Ich kann Dich gerne noch mal zitieren, Du hast ganz klar behauptet, die Uhren im Ruhesystem der Gleise gehen einfach schneller, und die im Zug langsamer und die Symmetrie sei durch Deine Art des Ablesen von Uhren gebrochen, der Zug ist eben der sich wirklich bewegt, ebenso hast Du das beim Mond und der Rakete behaupten.


Frau Holle hat geschrieben:
Du hast doch eins an der Waffel. Hängst hier den SRT-Versteher raus und und wunderst dich sogar über das Erde-Mars Beispiel von Kroll. Langsam verstehe ich den Yukterez, dass er schlecht auf dich zu sprechen ist. Und wenn meine sachliche Schreibe schon nichts nützt, dann kann ich auch pampig werden wie du.

Also inzwischen trollst Du einfach nur noch, anstatt mal Farbei zu bekennen. Und der Troll ist ein Troll, verständlich das Du da Gefühle einwickelst.
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Re: Das Uhrenparadoxon

Beitragvon Daniel K. » Di 3. Jan 2023, 23:20

Frau Holle hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
McMurdo hat geschrieben:
Ich würde da gerne nochmal den Peter Krolls Marsflug ins Spiel bringen. Erde und Mars bilden ein Ruhesystem, die Uhren auf Erde und Mars sind synchronisiert. Am 01.01.3000 auf der Erde fliegt B mit 80% Lichtgeschwindigkeit Richtung Mars los. Wenn er auf dem Mars ankommt zeigt seine Borduhr: 01.01.3003 und die Uhr auf dem Mars: 01.01.3005. Vielleicht steh ich hier auch irgendwie auf dem Schlauch aber wie lässt sich das erklären?

Noch mal, die Marsuhr zeigte beim Start des Raumschiffes eben nicht nicht dieselbe Zeit.

Verstehendes Lesen ist nicht so dein Ding, was? Was genau hast du nicht verstanden an dem Satz "die Uhren auf Erde und Mars sind synchronisiert"?

Ja und? Habe ich verstanden, betrifft aber das System Erde Mars, das Ruhesystem. Diese Uhren zeigen in dem System gleichzeitig gleiche Zeiten und? Normal, habe ich nie bestritten, aber wenn man das aus dem Ruhesystem der Rakete betrachtet und dort die Uhren eben gleichzeitig gleiche Zeiten zeigen, dann können die in diesem System bewegte Uhren, und das sind die auf Erde und Mars, nicht auch gleichzeitig gleiche Zeiten zeigen. So zwei Ereignisse sind eben nur in einem System gleichzeitig, wenn sie räumlich getrennt sind.

Es ist wirklich unglaublich, wie Du ohne wenn und aber weiter an der RdG scheiterst, die Grafiken von Markus hast Du kein Stück verstanden, Du verstehst nicht, wie zwei Ebenen der Gleichzeitigkeit eben in der Raumzeit zueinander gekippt sind, wenn die beiden Systeme zueinander bewegt sind. Du bist echt total neben der Spur.


Frau Holle hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
Die Liste Deiner "Weisheiten" ist schon etwas länger ...

Die Liste deiner Unverschämtheiten auch. Du kannst mich mal kreuzweise ...

Wie es in den Wald, Du wurdest immer frecher und unverschämter von Oben herab, arrogant und dann auch noch direkt beleidigend.
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Re: Das Uhrenparadoxon

Beitragvon Frau Holle » Di 3. Jan 2023, 23:25

Kurt hat geschrieben:Verstehe, du willst nicht darüber reden, willst deine Aussagen nicht hinterfragen lassen.

Das ist kein Hinterfragen. Das ist widersprüchliches Zeug. Solltest du eigentlich selber merken.
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Re: Das Uhrenparadoxon

Beitragvon Kurt » Di 3. Jan 2023, 23:27

Frau Holle hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Verstehe, du willst nicht darüber reden, willst deine Aussagen nicht hinterfragen lassen.

Das ist kein Hinterfragen. Das ist widersprüchliches Zeug. Solltest du eigentlich selber merken.

Ich sehe kein widersprüchliches Zeug, das musst du mir schon zeigen was da widersprüchlich sein soll.

Kurt

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Re: Das Uhrenparadoxon

Beitragvon Kurt » Di 3. Jan 2023, 23:29

Daniel K. hat geschrieben:Wie es in den Wald, Du wurdest immer frecher und unverschämter von Oben herab, arrogant und dann auch noch direkt beleidigend.

Er ist wohl ehrlicher als du.

Kurt

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