Kurt´s Paper analysiert

Sonstige Ansätze und Vorschläge

Re: Kurt´s Paper analysiert

Beitragvon McMurdo » Fr 10. Feb 2023, 11:21

bumbumpeng hat geschrieben:Richtig, die Erde zieht das Licht wesentlich mehr an, als der Mond,

Und ich dachte das geht gar nicht, da Licht ja masselos ist, du verhedderst dich nur noch. :lol:
McMurdo
 

Re: Kurt´s Paper analysiert

Beitragvon sanchez » Fr 10. Feb 2023, 11:27

@bumbumpeng

Relativität der Gleichzeitigkeit, das hatten wir schon.

Besagt, dass verschiedene Beobachter sich nicht einig sind über die Reihenfolge, wie Dinge geschehen.

Beispiel: Sonne/Erde/Mond/ISS

Auf der Sonne eine Protuberanz, auf der Erde ein Vulkanausbruch.
Das Licht der Protuberanz kommt genau in dem Moment an der Erde vorbei, bei dem auf der Erde ein Vulkanausbruch stattfindet.
Beide Lichtsignale erreichen gleichzeitig den Mond. Der Astronaut auf dem Mond sieht, die Protuberanz und den Vulkanausbruch gleichzeitig.

Obwohl die Protuberanz vorher geschehen ist.

Nehmen wir an zwischen Erde und Sonne ist die Raumstation ISS.
Das Licht der Protuberanz erreicht die ISS, (geht weiter bis zur Erde) in dem Moment wo das Licht der Protuberanz die Erde erreicht,
bricht der Vulkan aus. Das Licht des Vulkanausbruchs geht zur ISS und wird da wahrgenommen.

Also aus Sicht der ISS, war zuerst die Protuberanz und danach der Vulkanausbruch. Während für den Astronaut auf dem Mond beides gleichzeitig geschehen ist.
sanchez
 
Beiträge: 2260
Registriert: Do 8. Nov 2018, 15:41

Re: Kurt´s Paper analysiert

Beitragvon Kurt » Fr 10. Feb 2023, 12:22

sanchez hat geschrieben:So für alle bumbumpengs und Kurte.

Rakete sendet einen Lichtblitz aus.

Rakete, einmal ruhend zu Erde und Mond.
Das Signal kommt auf Erde und Mond gleichzeitig an.
Rakete_ruhend.gif


Man könnte noch eine Animation machen, wo die Rakete ruht,
und Erde und Mond sich bewegen. Mach ich vielleicht.

Rakete bewegt, auf Erde zu.
Hier, das Signal erreicht zuerst die Erde.


Warum bescheisst du dich ständig selber.
Wenn du aus Sicht der Rakete zeichnest dann muss der gelbe Kreis sich so verhalten wie Erde und Mond, also mitwandern.

Kurt

.
Kurt
 
Beiträge: 21774
Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Wohnort: Bayern

Re: Kurt´s Paper analysiert

Beitragvon McMurdo » Fr 10. Feb 2023, 12:58

Kurt hat geschrieben:Wenn du aus Sicht der Rakete zeichnest dann muss der gelbe Kreis sich so verhalten wie Erde und Mond, also mitwandern.

??? Das Licht entfernt sich aus Sicht der Rakete in alle Richtungen gleich schnell, passt also.
McMurdo
 

Re: Kurt´s Paper analysiert

Beitragvon sanchez » Fr 10. Feb 2023, 14:51

Kurt hat geschrieben:Wenn du aus Sicht der Rakete zeichnest dann muss der gelbe Kreis sich so verhalten wie Erde und Mond, also mitwandern.

Kurt


Würde das Lichtsignal, der gelbe Kreis, mit Erde und Mond mitwandern, also fixiert zwischen Erde und Mond,
wäre die Lichtgeschwindigkeit in Flugrichtung der Rakete kleiner als in der Gegenrichtung.
Die Rakete wäre in Flugrichtung dem Lichtsignal näher, als gegen der Flugrichtung.
Da wäre der Abstand Rakete-Lichtsignal größer. Die Rakete wäre nicht mehr in der Mitte des gelben Kreises.

Licht breitet sich immer mit Geschwindigkeit c aus. Heißt von ein Lichtquelle in alle Richtungen gleich schnell,
und nach einer Zeit t ist jeder Punkt des Lichtsignals c*t weit von der Lichtquelle entfernt (auf dem gelben Kreis).

Es ist sogar egal, ob der Lichtblitz von einer ruhenden oder bewegten Quelle ausgesendet wird in der Mitte.
Der Beobachter der in der Mitte ruht, sieht Gleichzeitigkeit, der bewegte Beobachter registriert, zuerst Erde dann Mond.
sanchez
 
Beiträge: 2260
Registriert: Do 8. Nov 2018, 15:41

Re: Kurt´s Paper analysiert

Beitragvon Kurt » Fr 10. Feb 2023, 15:19

sanchez hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Wenn du aus Sicht der Rakete zeichnest dann muss der gelbe Kreis sich so verhalten wie Erde und Mond, also mitwandern.

Kurt


Würde das Lichtsignal, der gelbe Kreis, mit Erde und Mond mitwandern, also fixiert zwischen Erde und Mond,
wäre die Lichtgeschwindigkeit in Flugrichtung der Rakete kleiner als in der Gegenrichtung.

Worauf hast du bei deiner Aussage die LG bezogen?

sanchez hat geschrieben:Die Rakete wäre in Flugrichtung dem Lichtsignal näher, als gegen der Flugrichtung.

Ist doch so, und das ändert sich ständig solange die Rakete bewegt ist.

sanchez hat geschrieben:Da wäre der Abstand Rakete-Lichtsignal größer. Die Rakete wäre nicht mehr in der Mitte des gelben Kreises.


Ist ja auch so, das Signal geht vom Sendepunkt aus, die Rakete entfernt sich von diesem.

sanchez hat geschrieben:Licht breitet sich immer mit Geschwindigkeit c aus. Heißt von ein Lichtquelle in alle Richtungen gleich schnell,


Richtig, die Lichtquelle hat am Punkt X ihr Signal abgesetzt und ab da läuft dieses in jede Richtung gleich schnell weg.
Wo die Rakete ist oder hinfliegt das spielt dabei keinerlei Rolle.

sanchez hat geschrieben:und nach einer Zeit t ist jeder Punkt des Lichtsignals c*t weit von der Lichtquelle entfernt (auf dem gelben Kreis).


Du musst schon eindeutig schreiben.
"und nach einer Zeit t ist jeder Punkt des Lichtsignals c*t weit vom Sendepunkt entfernt (auf dem gelben Kreis)."

sanchez hat geschrieben:Es ist sogar egal, ob der Lichtblitz von einer ruhenden oder bewegten Quelle ausgesendet wird in der Mitte.


Richtig, es ist immer der Punkt entscheidend an dem das Signal gesetzt wurde.
Werden mehrere Signale gesetzt dann sind es entsprechend viele Punkte.
Du mixt den Sendepunkt eines Lichtpeacs mit einem kontinuierlichem Lichtsignal durcheinander.

sanchez hat geschrieben:Der Beobachter der in der Mitte ruht, sieht Gleichzeitigkeit, der bewegte Beobachter registriert, zuerst Erde dann Mond.


Na und, schliesslich muss das Signal ja erst an Erde und Mond reflektiert werden, vorher sieht er garnichts.
Und da ist es halt so dass die Strecke des Signals der Erde kürzer ist als das vom Mond.
Schliesslich ist die Rakete ja der Erde entgegengeflogen.
Das Signal, gesetzt von der Rakete in der Mitte zwischen Mond und Erde kam gleichzeitig bei Mond und Erde an und wurde gleichzeitig gespiegelt und erreicht die Rakete darum zu unterschiedlichen Zeitpunkten.
Grund: die Strecke des gespiegelten Lichtes von der Erde zur Rakete ist kürzer als die des gespiegelten Lichtes vom Mond.
Schliesslich ist die Rakete ja inzwischen Richtung Erde weitergeflogen.

Kurt

.
Kurt
 
Beiträge: 21774
Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Wohnort: Bayern

Re: Kurt´s Paper analysiert

Beitragvon McMurdo » Fr 10. Feb 2023, 15:46

Kurt hat geschrieben:"und nach einer Zeit t ist jeder Punkt des Lichtsignals c*t weit vom Sendepunkt entfernt (auf dem gelben Kreis)."

Ist es ja auch.
McMurdo
 

Re: Kurt´s Paper analysiert

Beitragvon bumbumpeng » Fr 10. Feb 2023, 20:11

sanchez hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Wenn du aus Sicht der Rakete zeichnest dann muss der gelbe Kreis sich so verhalten wie Erde und Mond, also mitwandern.

Kurt


Würde das Lichtsignal, der gelbe Kreis, mit Erde und Mond mitwandern, also fixiert zwischen Erde und Mond,
wäre die Lichtgeschwindigkeit in Flugrichtung der Rakete kleiner als in der Gegenrichtung.
Die Rakete wäre in Flugrichtung dem Lichtsignal näher, als gegen der Flugrichtung.
Da wäre der Abstand Rakete-Lichtsignal größer. Die Rakete wäre nicht mehr in der Mitte des gelben Kreises.

Licht breitet sich immer mit Geschwindigkeit c aus. Heißt von ein Lichtquelle in alle Richtungen gleich schnell,
und nach einer Zeit t ist jeder Punkt des Lichtsignals c*t weit von der Lichtquelle entfernt (auf dem gelben Kreis).

Es ist sogar egal, ob der Lichtblitz von einer ruhenden oder bewegten Quelle ausgesendet wird in der Mitte.
Der Beobachter der in der Mitte ruht, sieht Gleichzeitigkeit, der bewegte Beobachter registriert, zuerst Erde dann Mond.

Bei so viel Schwachsinn da kann man nicht widerstehen.
Mach weiter so.
Schwachsinn über Schwachsinn.
Da ist der Urknall harmlos dagegen.
bumbumpeng
 
Beiträge: 7436
Registriert: So 18. Okt 2020, 17:48

Re: Kurt´s Paper analysiert

Beitragvon McMurdo » Fr 10. Feb 2023, 20:41

bumbumpeng hat geschrieben:Schwachsinn über Schwachsinn.

:lol: ich bemühe nochmal den Stein.
McMurdo
 

Re: Kurt´s Paper analysiert

Beitragvon sanchez » Fr 10. Feb 2023, 22:34

@Kurt

meinst du etwa das wäre richtig?
Erde_Mond_falsch.gif
Erde_Mond_falsch.gif (1.09 MiB) 1488-mal betrachtet
Wie man sieht, beobachtet von der Rakete, bewegt sich das Signal in Flugrichtung nicht mit c und gegen Flugrichtung auch nicht.
In Flugrichtung ist es langsamer als c, und in der anderen Richtung schneller.

c ist immer und überall konstant.
Genau das macht es zum Problem zu beurteilen, wann etwas geschieht.

Ausbreitung mit c heißt, Licht breitet sich Kugelförmig vom Entstehungsort aus.
Und wenn die Quelle dabei bewegt ist, dann ist das ganze Signal mitbewegt, und so sollte es auch der Kreis in der Animation sein (wie in der Animation vorher).

P.s. Wenn ein Beobachter bewegt ist, wie in der Simulation davor, stellt er fest, dass das Lichtsignal zuerst auf der Erde ankommt, und dann erst auf dem Mond.
Ist er ruhend, sieht er, dass das Signal gleichzeitig auf Erde und Mond ankommt. Und dabei ist es egal, ob die Lichtquelle beim Signal aussenden bewegt ist oder nicht, ausschlaggebend ist,
ob der Beobachter, die Rakete sich bewegt oder nicht.
Es gilt:
Ein ruhender Beobachter sieht Gleichzeitigkeit.
Ein bewegter Beobachter sieht das Ankommen des Blitzes zu unterschiedlichen Zeiten.
sanchez
 
Beiträge: 2260
Registriert: Do 8. Nov 2018, 15:41

VorherigeNächste

Zurück zu Weitere Alternativtheorien

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 0 Gäste