Rudi Knoth hat geschrieben:@Kurt » Mo 5. Jun 2023, 20:45
Also auf Deutsch habe ich diesen Text nicht. Zur Versuchsanordnung kann ich folgendes sagen:
Anders als bei deiner Anordnung befinden sich an gegenüberliegenden Stellen am Rand der Scheibe eine Mößbauerquelle und ein Absorber.
Es ist also ein Rad, bzw. zwei Speichen gegenüber, das langsam gedreht wird .
Liegt das Rad waagrecht oder steht es senkrecht gegen die Erdoberfläche?
Damit sollte wohl der Ätherwind gemessen werden?
Rudi Knoth hat geschrieben:Die Resonanz des Mößbauereffektes ist so scharf, daß schon bei recht kleinen Geschwindigkeiten die Resonanz wegen des transversalen Dopplereffektes "verschwindet". Analog wie in deinem Fall wäre der Absorber resonant, wenn die Quelle auf 12 Uhr und der Absorber auf 6 Uhr stehen würde. Wenn die Quelle auf 3 Uhr und der Absorber auf 9 Uhr stehen würden, würden sich im einen Fall die Geschwindigkeit der Rotation Subtrahieren und im anderen Fall addieren und man hätte keine Resonanz. Gibt es keinen Ätherwind (SRT) sollte immer Resonanz vorhanden sein. Die Messungen ergaben, daß es keinen Effekt vom "Ätherwind" gab.
12 Uhr wäre dann, vom Äquator aus gesehen Norden, 6 Uhr Süden.
Es läuft also darauf hinaus, dass es eine +- Geschwindigkeit gegen den vermuteten Äther gibt.
Und es wurde keiner gemessen.
Kurt
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