Frau Holle hat geschrieben:Daniel K. hat geschrieben:
Holle, es leider Dein Problem, dass Du die Basics einfach nicht richtig begriffen hast ...
Das ist ganz und gar nicht mein Problem. Es ist dein Problem, dass du immer meinst du wüsstest, was andere begriffen haben und was nicht. Und vor allem ist es dein Problem, dass du nie verstehst, was man sagt bzw. schreibt. Wenn es nicht genau das ist, was du sehen oder hören willst, dann nennst du es falsch und meinst, man hätte dieses und jenes von der SRT und der RdG nicht verstanden. Du lebst offenbar in einer ziemlich abgeschlossen Tunnelwelt, wo es links und rechts nichts anderes gibt als deine RdG und deine Koordinaten.
Unfug, Deine Aussagen belegen ohne wenn und aber, dass Du die SRT nicht verstanden hast, willst Du wieder die Liste?
Frau Holle hat geschrieben:
Jetzt meinst du mir erklären zu müssen, wie die Gleichzeitigskeitsebenen funktionieren mit dem Schachbrett. Wieso eigentlich? Ist klar, weil du meinst, ich hätte das nicht verstanden. Ständig erklärst du ellenlang alte Kamellen, die jeder längst weiß, der sich ein bisschen auskennt.
Ja muss man Dir erklären, weil hast Du nicht verstanden.
Hättest Du es verstanden, würdest Du nicht was von "nicht invarianten" und "varianten" Koordinatenwerten schwurbeln:
Frau Holle hat geschrieben:Daniel K. hat geschrieben:
Fakt ist, das Ereignis ist mit seinen Koordinaten nur vom System selber abhängig, eben wie das definiert wurde, wo da der Ursprung ist.
Hat denn jemand was anderes behauptet? Du verstehst es halt nicht^^. Invariant bezieht sich doch nicht auf die Koordinate selber an einem Ort in ihrem System, sondern auf das, was andere über sie sagen.
Wie kann man nur so schwer von Begriff sein:.
1. Ein Ruhender auf der Erde sagt: "Auf dem Mond ist es jetzt 00:00:00 Uhr".
2. Ein Bewegter bei der Erde sagt: "Auf dem Mond ist es jetzt 00:00:12 Uhr".
Beide haben recht, sagen aber nicht das Gleiche. => Der ausgesagte Wert ist nicht invariant. Das ist immer so, wenn sie sich nicht an dem Ort befinden, über den sie aussagen (RdG).
Diese Aussage belegt einfach, dass Du die RdG nicht verstanden hast und auch nicht wie das mit den Beobachtern und den Ruhesystem generell so läuft.
Frau Holle hat geschrieben:
Aber selber mal was dazulernen kannst du nicht. Nicht mal die einfachste Begriffserklärung kapierst du. Dein Problem, nicht meins!
Du machst nun wieder auf Kurt, Widerspruch und ausbleibende Zustimmung bedeutet nicht, dass die Aussage nicht verstanden wurde, im Gegenteil ist es so, dass ich genau "kapiere" was Du mit "nicht invariant" meinst und ich mit meiner Vermutung vor einigen Tagen richtig lag, dass Du hier einfach gleichzeitig/ungleichzeitig mit invariant/nicht invariant verwechselst.
Frau Holle hat geschrieben:
Tatsächlich hast du aber die RdG buchstäblich nicht im Ansatz verstanden. Der Ansatz ist, dass es bei der RdG um die Gleichzeitigkeit von Ereignissen (Plural) an verschiedenen Orten geht. Das bedeutet im Umkehrschluss (Achtung Logik!), dass die RdG für einzelne Ereignisse an einem Ort überhaupt nicht zuständig ist, wie z.B. bei der Begegnung zweier Objekte, was jeweils nur ein Ereignis ist, wo sich die Frage nach Gleichzeitigkeit gar nicht stellt. Das einzelne Ereignis ist für alle Systeme gleichzeitig, und die Zeitkoordinaten sind invariant, für alle gleich.
Ja mir ist die RdG ja bekannt und ich habe Dir erklärt, dass man nur ein Ereignis an einem Ort hat, wenn sich zwei Objekte treffen, sollte Dich nicht verwundern, dass mir das also bekannt ist. Du hingegen wolltest lange daraus zwei Ereignisse machen und hast ja immer vom "gleichzeitigen" Ablesen von zwei Uhren an einem Ort fabuliert.
Frau Holle hat geschrieben:
Wenn das Thema also von einzelnen Ereignissen an ihrem einzigen Ort handelt, dann sind deine ganzen RgG-Erklärungen für die Tonne, Thema verfehlt, setzen, sechs! Dein Adler (RdG) gehört einfach nicht zu Thema Hase (Begegnung). Und was man über einen Hasen sagt (invariante Koordinaten beim Treffen als Eigenzeit) ist eben nicht falsch, bloß weil dein Adler (RdG und Koordinatenzeit) dabei nicht mitspielt. So sieht's aus.![]()
Deine "Analogie" ist mal wieder nur ein Strohmann, und wir haben entweder beim Start oder bei der Ankunft am Ziel zwei Ereignisse, die eine unterschiedliche Gleichzeitigkeit haben, weil beide nicht an einem Ort sind.
Wir haben auf der Reise eine Uhr, die wir am Start- und Zielereignis haben und dort dann ablesen und somit die Reisedauer berechnen können. Die andere Uhr ist aber entweder am Startort und bleibt dort auch, sagen wir mal die Uhr E und V bewegt sich dann von dort zu M. Dann haben wir V/E und V/M, zwei Ereignisse und da können wir eben V zweimal auslesen. Nun müssen wir und für die andere Uhr entscheiden, wir können E zweimal auslesen und die Dauer dann mit der von V vergleichen oder wir lesen M zweimal aus.
Ich hatte zuerst den Rechenweg mit dem zweimal Auslesen von M, also die Uhr V wird beim Start in S bei V/E das erste mal ausgelesen und gleichzeitig in S wird dann die Uhr M am Zielort das erstmal ausgelesen. Zwei Ereignisse, nicht an einem Ort, geht um die Gleichzeitigkeit, die ist relativ, also braucht man die RdG oder muss sie berücksichtigen.
Da hast Du ein Fass aufgemacht und meintest es wäre "uncool" oder was auch immer, wenn ich beim Start die Monduhr mit 12,19 s auslese und dann diesen Werte bei der Ankunft von V am Mond von dem Wert 27 s abziehe, die die Monduhr dann anzeigt und so auf die 14,81 s komme, welche die Monduhr bewegt in S' eben in den 20 s Eigenzeit, welche V gezählt hat.
Dann habe ich den anderen möglichen Weg genommen, ist sogar einfacher, weil wir hier keinen "Vorlauf" auf einer Uhr haben, denn man so direkt als Wert sieht und abziehen muss.
Wir lesen also nun beim Start die Uhr E das erste mal aus, die zeigt schön die 0 s an, darfst Dich freuen, kein Vorlauf zu sehen. Nun haben wir dann das Ereignis V/M und lesen gleichzeitig in S' die Uhr E das zweite Mal ab, und da die Erde nicht am Mond ist, haben wir zwei Ereignisse, die nicht am gleichen Ort sind, Gleichzeitigkeit und auch hier die RdG. Die RdG ist in der SRT und zwei zueinander bewegten Ruhesystemen inhärent, die kann man nicht irgendwie loswerden, könnte man es, wäre es nicht mehr die SRT sondern Newton.
Dir schmeckt aber weder meine erste Rechnung noch die Zweite, grundsätzlich hast Du aber schon erkannt, dass ich da nichts falsch mache und eben auf beiden Wegen eben immer die zweite Uhr auch zweimal ablese. Du hast eventuell auch erkannt, dass, wenn man es richtig macht, man die zweite Uhr nie auch noch mit abgelesen bekommt, wenn man nur zwei Ereignisse betrachtet. Denn wenn Du nur das Ereignis beim Start und das am Ziel hast, ist entweder die andere Uhr vom Start nicht am Ziel, oder die Uhr vom Ziel nicht am Startort und somit hat man zwingend immer drei Ereignisse von denen zwei immer nicht gleichortig sind, entweder beim Start oder am Ziel braucht man ein drittes Ereignis das nicht am selben Ort ist.
Und darum willst Du zwingend auch beim ersten Mal die Uhr auf der Erde ablesen und beim zweiten Mal die Uhr auf dem Mond. Auch im Wissen, dass das ja zwei verschieden Uhren sind.
Dass man das so machen kann, wenn die beiden Uhren am Start und Zielort im System in dem man die Szene beschreibt, ist unbestritten, denn in S gehen E und M ja synchron mit allen dort ruhenden Uhren und so kann man jede beliebige in S ruhende Uhr beim Start und bei Ankunft am Ziel ablesen. Aber wenn man dann dieselbe Szene aus dem anderen System beschreibt, wo V ruht und E und M bewegt sind, also eben aus S', dann gehen E und M asynchron und dann muss man schon zweimal dieselbe Uhr ablesen, also zweimal E oder zweimal M. Liest man hier dann, wie Du es machst, das erste Mal E ab und das zweite Mal M, dann bekommt man nicht die Koordinatenzeit in S', welche die dort bewegten Uhren in der vergangen Eigenzeit der Reise hochgezählt haben.
Ganz konkret, in S' sind die Uhren E und M bewegt, die Uhr V ruht und zählt 20 s Eigenzeit, die im System bewegten Uhren gehen langsamer, es gilt nach der SRT eben 20 γ⁻¹ s = 14,81 s.
Die in S' bewegten Uhren zählen also 14,81 s an Dauer in Koordinatenzeit in den 20 s welche die in S' ruhende Uhr V an Eigenzeit zählt. So wie es die SRT eben auch beschreibt, und ich komme eben mit meinen beiden Rechnungen genau auf diese richtige Differenz und Dauer.
Passt Dir aber nicht, Du willst einfach immer die 27 s haben, die 14,81 s fasst Du nicht mal mit einer Kneifzange an, und darum willst Du auch wenn die Szene aus S' beschrieben wird das erste Mal die Uhr E und das zweite Mal die Uhr M ablesen und das nun inzwischen wohl auch in dem Wissen, dass das so einfach falsch ist, weil zwei im System bewegte Uhren mit einem Abstand nach der SRT asynchron gehen. Warum Du das machst ist die Frage, geht Dir offenkundig wohl nicht mehr um die Wahrheit, die Sachebene, darum wie die Dinge eben einfach richtig beschrieben werden. Arbeite doch mal etwas an Dir, kann ja nur besser werden ...
Das ist der Weg...
