Das Uhrenparadoxon

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Das Uhrenparadoxon

Beitragvon Kurt » Mo 19. Jun 2023, 21:13

Frau Holle hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Ob das einem bestimmten Prinzip widerspricht oder nicht, das sollte doch wohl höchst egal sein.

Das ist sicher nicht egal. Das Relativitätsprinzip ist sozusagen heilig, weil es ein Naturgesetz ist, solange es nicht widerlegt ist. Dein stümperhafter Versuch ist aber keine Widerlegung, sondern beruht auf einem Denkfehler.
 


Zeig ihn doch!

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Re: Das Uhrenparadoxon

Beitragvon Kurt » Di 20. Jun 2023, 16:24

Kurt hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Ob das einem bestimmten Prinzip widerspricht oder nicht, das sollte doch wohl höchst egal sein.

Das ist sicher nicht egal. Das Relativitätsprinzip ist sozusagen heilig, weil es ein Naturgesetz ist, solange es nicht widerlegt ist. Dein stümperhafter Versuch ist aber keine Widerlegung, sondern beruht auf einem Denkfehler.
 


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Soll ich dir suchen helfen?
Der Denkfehler liegt anscheinend auf deiner Seite, es gibt hier nämlich keinen.
Erkennbar daran, dass du keinen zeigen kannst.

Du hast geschrieben das man anhand von Uhren durchaus erkennen kann wer der Bewegte ist und wer nicht.
Beispiel Bahnhöfe und Zug.
Dazu musstest du nur auf die Uhren schauen und vergleichen.
Manuel sagt zwar, dass das Blödsinn ist, aber der sagt viel wenn der Tag lang (oder auch kurz) ist, man braucht es nur nicht beachten.

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Re: Das Uhrenparadoxon

Beitragvon Frau Holle » Di 20. Jun 2023, 17:05

Kurt hat geschrieben:Du hast geschrieben das man anhand von Uhren durchaus erkennen kann wer der Bewegte ist und wer nicht.
Beispiel Bahnhöfe und Zug.

Ich habe geschrieben, dass man mit einer Uhr im Zug und zwei Uhren an zwei Bahnhöfen durchaus erkennen kann, dass man mit dem Zug der Bewegte ist gegenüber den Bahnhofsuhren, die zueinander ruhen: Die Zuguhr zeigt am Ende weniger Zeit an.

Ich habe aber auch geschrieben, dass man mit einer Uhr am Bahnhof und zwei Uhren an zwei Enden im Zug durchaus erkennen kann, dass der Bahnhof der Bewegte ist gegenüber den Zuguhren, die zueinander ruhen: Die Bahnhofsuhr zeigt am Ende weniger Zeit an.

Es ist eben nicht so wie du meinst, dass grundsätzlich weniger Zeit im Zug vergeht. Es existiert kein bestimmtes Bezugsystem, das den Gang von Uhren irgendwie beeinflussen könnte. Es sieht nur im direkten Vergleich so aus, je nachdem, wie man die Vergleiche anstellt. Tatsächlich takten Uhren immer gleich.
 
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Re: Das Uhrenparadoxon

Beitragvon Kurt » Di 20. Jun 2023, 18:17

Frau Holle hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Du hast geschrieben das man anhand von Uhren durchaus erkennen kann wer der Bewegte ist und wer nicht.
Beispiel Bahnhöfe und Zug.

Ich habe geschrieben, dass man mit einer Uhr im Zug und zwei Uhren an zwei Bahnhöfen durchaus erkennen kann, dass man mit dem Zug der Bewegte ist gegenüber den Bahnhofsuhren, die zueinander ruhen: Die Zuguhr zeigt am Ende weniger Zeit an.

Ich habe aber auch geschrieben, dass man mit einer Uhr am Bahnhof und zwei Uhren an zwei Enden im Zug durchaus erkennen kann, dass der Bahnhof der Bewegte ist gegenüber den Zuguhren, die zueinander ruhen: Die Bahnhofsuhr zeigt am Ende weniger Zeit an.

Es ist eben nicht so wie du meinst, dass grundsätzlich weniger Zeit im Zug vergeht. Es existiert kein bestimmtes Bezugsystem, das den Gang von Uhren irgendwie beeinflussen könnte. Es sieht nur im direkten Vergleich so aus, je nachdem, wie man die Vergleiche anstellt. Tatsächlich takten Uhren immer gleich.
 

Demnach sind all die Wissenschaftler die nachgewiesen haben, dass Uhren unterschiedlich takten, je nach Standort und Bewegtsein, Lügner und Betrüger.

Kurt

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Re: Das Uhrenparadoxon

Beitragvon Frau Holle » Di 20. Jun 2023, 18:37

Kurt hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Du hast geschrieben das man anhand von Uhren durchaus erkennen kann wer der Bewegte ist und wer nicht.
Beispiel Bahnhöfe und Zug.

Ich habe geschrieben, dass man mit einer Uhr im Zug und zwei Uhren an zwei Bahnhöfen durchaus erkennen kann, dass man mit dem Zug der Bewegte ist gegenüber den Bahnhofsuhren, die zueinander ruhen: Die Zuguhr zeigt am Ende weniger Zeit an.

Ich habe aber auch geschrieben, dass man mit einer Uhr am Bahnhof und zwei Uhren an zwei Enden im Zug durchaus erkennen kann, dass der Bahnhof der Bewegte ist gegenüber den Zuguhren, die zueinander ruhen: Die Bahnhofsuhr zeigt am Ende weniger Zeit an.

Es ist eben nicht so wie du meinst, dass grundsätzlich weniger Zeit im Zug vergeht. Es existiert kein bestimmtes Bezugsystem, das den Gang von Uhren irgendwie beeinflussen könnte. Es sieht nur im direkten Vergleich so aus, je nachdem, wie man die Vergleiche anstellt. Tatsächlich takten Uhren immer gleich.
 

Demnach sind all die Wissenschaftler die nachgewiesen haben, dass Uhren unterschiedlich takten, je nach Standort und Bewegtsein, Lügner und Betrüger.

Aber nein. Lügner und Betrüger findest du in der Wirtschaft und in der Politik. Wissenschaftler und Forscher sind Wahrheissucher und -finder. Lug und Trug kann sich da nicht halten, weil alles von vielen Augen und Hirnen genau geprüft wird. Nirgendwo sonst ist das Sprichwort so wahr wie in der Wissenschaft: "Lügen haben kurze Beine."
 
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Re: Das Uhrenparadoxon

Beitragvon McMurdo » Di 20. Jun 2023, 19:01

Kurt hat geschrieben:[
Demnach sind all die Wissenschaftler die nachgewiesen haben, dass Uhren unterschiedlich takten, je nach Standort und Bewegtsein, Lügner und Betrüger.

Kurt

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Wo widerspricht Holle diesen denn? Ist doch alles im Einklang mit den besten Theorien. H&K haben mit ihrem Experiment ja auch nur eine Bestätigung für die RT gefunden. Passt also.
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Re: Das Uhrenparadoxon

Beitragvon Kurt » Di 20. Jun 2023, 19:54

Frau Holle hat geschrieben: 
Kurt hat geschrieben:Demnach sind all die Wissenschaftler die nachgewiesen haben, dass Uhren unterschiedlich takten, je nach Standort und Bewegtsein, Lügner und Betrüger.

Aber nein. Lügner und Betrüger findest du in der Wirtschaft und in der Politik.
 


Das heisst dann:
H&K haben, so wie andere auch, sind keine Betrüger, sie haben alle nachgewiesen das bewegte Uhren langsamer takten als unbewegte.
Da die Flugzeuguhren mal langsamer, mal schneller takteten als die Referenzuhren auf der Erdoberfläche ist gezeigt das die Erdoberfläche nicht den Ruhepol für Uhren darstellt.
Es muss also was anderes geben das diesen bewerkstelligt, ich nenne es Lokalbezug/Träger usw.
Es hat sich auch gezeigt, dass die Erde in diesem Bezug rotiert denn sonst wäre es nicht möglich, dass aus Sicht der Erde die um sie kreisenden Uhren mal langsamer, mal schneller getaktet haben als die Referenzuhren, diese sind ja an der Erdoberfläche angenagelt.
Aus Sicht des Trägers, der ja auch der Bezug für die Uhrentaktung ist dreht sich die Erde und die da rumfliegenden Flugzeuge sind mal schneller mal langsamer unterwegs.
Mal schneller als die Erde, mal langsamer als diese.
Darum die entsprechenden Ergebnisse.

Noch Fragen an die Zeugen?

Kurt

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Du redest von "Lügner und Betrüger findest du in der Wirtschaft und in der Politik".
Dan sind diejenigen die diese Aussagen/Ergebnisse der Wissenschaftler und H&K ins Gegenteil verkehren wollen also in diesem Bereich angesiedelt.

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Re: Das Uhrenparadoxon

Beitragvon Frau Holle » Di 20. Jun 2023, 20:48

Kurt hat geschrieben:Da die Flugzeuguhren mal langsamer, mal schneller takteten als die Referenzuhren auf der Erdoberfläche ist gezeigt das die Erdoberfläche nicht den Ruhepol für Uhren darstellt.

Dass die Oberfläche zwingend "den" Ruhepol darstellt hat auch nie jemand behauptet. Es existiert kein von der Natur besonders als ausgezeichnetes Ruhesystem. Das ist ja gerade der Clou der RT.

Wie es genau zu den gemessenen Zeitunterschieden kommt, kann man nicht so einfach erklären, wie du es versuchst. Dazu muss man wissen, wie genau die Flüge abgelaufen sind und wo jeweils der Uhrenvergleich stattfand. Wie schon beim Zugbeispiel gezeigt, kann man die Ablesungen so machen, dass sich im Einklang mit der Theorie weniger Zeit am Bahnhof ergibt oder weniger Zeit im Zug. Dazu braucht es keinen speziellen "Bezug", der Uhren beeinflusst. Sowas existiert nicht, jedenfalls nicht gemäß SRT.

Lassen wir bei H&H mal die Zeitdilatation durch die Flughöhe (ART) außen vor, dann ergibt es sich gemäß SRT allein durch die Relativgeschwindigkeit so:

a) Das Flugzeug fliegt gegen die Erddrehung nach Westen, so dass vom Cockpit aus gesehen die Sonne am westlichen Horizont stehen bleibt und nicht untergeht. Man fliegt ihr sozusagen hinterher. Der Flughafen dreht sich mit der Oberfläche nach Osten unter dem Flugzeug weg und nach 24 Stunden kommt der Flughafen aus westl. Richtung wieder beim Flugzeug an und es landet. Der Flughafen hat sich also relativ zum ruhenden Flugzeug einmal rundum bewegt und die stationäre Uhr am Boden zeigt nach der Landung weniger Zeit an als die Uhr im Flugzeug.

b) Das Flugzeug fliegt mit der Erddrehung nach Osten bis es die Erde einmal umrundet hat und den Flughafen aus westl. Richtung wieder erreicht und landet. Dann hat sich das Flugzeug relativ zum stationären Flughafen bewegt und die bewegte Uhr im Flugzeug zeigt weniger Zeit an als die am Boden ruhende Uhr. Weil die Relativgeschwindigkeit zum Flughafen geringer war als entgegen der Erddrehung, fällt der Zeitunterschied auch geringer aus, und wie gesagt mit anderem Vorzeichen.

Das klappt so ohne irgend einen besonderen "Bezug", der Uhren beeinflusst. Bei H&K spielt dann noch die gravitative Zeitdilatation (ART) gemäß Flughöhe(n) mit rein und die Tatsache, dass die Relativbewegung (SRT) nicht geradlinig erfolgt. Das kann man aber alles gemäß RT recht genau berechnen, was H&K auch gemacht haben.
 
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Re: Das Uhrenparadoxon

Beitragvon Kurt » Di 20. Jun 2023, 21:44

Frau Holle hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Da die Flugzeuguhren mal langsamer, mal schneller takteten als die Referenzuhren auf der Erdoberfläche ist gezeigt das die Erdoberfläche nicht den Ruhepol für Uhren darstellt.

Dass die Oberfläche zwingend "den" Ruhepol darstellt hat auch nie jemand behauptet. Es existiert kein von der Natur besonders als ausgezeichnetes Ruhesystem. Das ist ja gerade der Clou der RT.

H&K haben aber genau das gezeigt, gezeigt dass ein, zumindest lokaler, Bezug besteht.
Frau Holle hat geschrieben:Wie es genau zu den gemessenen Zeitunterschieden kommt, kann man nicht so einfach erklären, wie du es versuchst.


Doch, kann man.
Ich habe auch ein Beispiel/Erklärung gebracht das zeigt wieso bewegte Uhren langsamer takten als wie wenn sie unbewegt sind.

Frau Holle hat geschrieben: Dazu muss man wissen, wie genau die Flüge abgelaufen sind und wo jeweils der Uhrenvergleich stattfand.


Das ist alles gezeigt.
Der Uhrenvergleich fand dann statt wenn eine Erdumrundung abgeschlossen war.
Dabei ging es mal von Ost nach West, mal von West nach Ost.
Es zeigte sich immer das gleiche Verhalten der Uhren, mal gingen die Flugzeuguhren schneller als die Referenzuhren, mal langsamer.
Auch die Differenz ist bekannt, daraus lässt sich sogar die Erdrotation in Bezug zum Träger erkennen.

Frau Holle hat geschrieben: Wie schon beim Zugbeispiel gezeigt, kann man die Ablesungen so machen, dass sich im Einklang mit der Theorie weniger Zeit am Bahnhof ergibt oder weniger Zeit im Zug. Dazu braucht es keinen speziellen "Bezug", der Uhren beeinflusst. Sowas existiert nicht, jedenfalls nicht gemäß SRT.

Was in der Märchenwelt existiert ist Sache der an diese Glaubenden.
Das hat mit der Realität wohl nichts zu tun.


Frau Holle hat geschrieben:a) Das Flugzeug fliegt gegen die Erddrehung nach Westen, so dass vom Cockpit aus gesehen die Sonne am westlichen Horizont stehen bleibt und nicht untergeht. Man fliegt ihr sozusagen hinterher.


Interessiert nicht, die Strecke ist gleich, die Höhe ist gleich, der Uhrengang ist unterschiedlich.
Sie haben gezeigt, dass ein Unterschied im Uhrentakt auftritt, je nach Unrundungsrichtung der Erde.
Die logische Konsequenz habe ich dir geschrieben.
Wenn du das was sie gemessen haben nicht akzeptierst dann stellst du sie, und all die anderen Wissenschaftler, als Lügner und Betrüger hin.

Sie (H&K) haben das Vorhandensein eines Bezuges, in dem die Erde rotiert, anhand des Uhrengangs bewiesen.
Und zwar durch Bewerten des Ganges von bewegten Uhren. So wie es auch beim "Zugfahren" der Fall ist.
Auch da wird der Uhrengang bei verschiedenen Geschwindigkeiten erfasst und bewertet.
Dabei ergibt sich halt, dass die RT falsifiziert wurde.

Kurt

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Re: Das Uhrenparadoxon

Beitragvon McMurdo » Di 20. Jun 2023, 22:54

Kurt hat geschrieben:H&K haben aber genau das gezeigt, gezeigt dass ein, zumindest lokaler, Bezug besteht.
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Nirgends ist da was von einem lokalen Bezug zu lesen.
McMurdo
 

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