Daniel K. hat geschrieben:Frau Holle hat geschrieben:Du scheiterst wohl daran, zwei einfache Differenzen auszurechnen. Wenn du das könntest, dann würdest du nämlich erkennen, dass die verstrichene Zeit = Ankunftszeit − Startzeit zwischen diesen Ereignissen in
S' genau
27 sbeträgt und in
S genau
20s. Du traust wohl deinen eigenen Zahlen nicht. Dein Problem.

Nicht ich, Du scheiterst, weil Du eben falsch rechnest,
eine einfache Prüfung mit der SRT bestätigt das ja auch ohne jeden Zweifel.
Die Uhr M ruht und wird zweimal ausgelesen, bei E₀₃ und E₂₇, es ist die ruhende Uhr im System und wir bekommen an Dauer eben:Δt = t₂₇ − t₀₃ = 47,00 s − 27,00 s = 20 s.
Falsch! M ist hier nicht die ruhende Uhr! M wird zweimal ausgelesen an verschiedenen Orten V und H, die zueinander ruhen. M ruht also nicht, sondern ist zwischen ihnen bewegt! Gemäß SRT gilt:
wikipedia hat geschrieben:Die Zeitdilatation gemäß der speziellen Relativitätstheorie besagt, dass wenn eine Uhr C zwischen zwei synchronisierten, in einem Labor ruhenden Uhren A und B bewegt wird, sie gegenüber den beiden Uhren zeitlich nachgeht.
V und H ruhen hier quasi im Labor, und M ist darin bewegt, ganz eindeutig! Die Auswahl der Ereignisse macht S' zum Beobachter, der die bewegte Uhr M dilatiert sieht. Wie oft denn noch?
Da M jetzt zeitlich nachgeht, gehen V und H scheinbar schneller, mit Vorlauf von H (für M) und allem. Peter Kroll erklärt's. Du hast sein Video gesehen, willst es nur nicht wahrhaben. Du meinst, er würde da etwas falsch erklären. Der Mann ist Professor der Physik mit Lehrstuhl! Dunning-Kruger lässt grüßen.
Daniel K. hat geschrieben:Willst Du behaupten, die SRT ist falsch, und man muss hier für die beiden bewegten Uhren 20 γ = 27 s rechnen? Die SRT ist falsch und die bewegten Uhren laufen schneller zum Beobachter, als die zu ihm ruhenden Uhren? Echt jetzt?
Nein! M ist hier die bewegte Uhr, die beiden anderen ruhen zueinander und S' ist der Beobachter. Ich behaupte, dass die SRT korrekt ist und du das einfach nicht kapieren willst. M kann lange sagen, dass H auf ihn zu kommt, ziemlich bewegt aussieht und deshalb dilatiert ist. Wegen Vorlauf etc.
wäre das korrekt aus Sicht von M,
falls M die Uhr H zweimal auslesen
würde, erst bei E₀₃ und nochmal bei E₂₇. Wäre, hätte... das geschieht im Fall B aber nicht!
Im Fall B sagt H mit dem gleichen Recht, dass M auf sie zu kommt, ziemlich bewegt aussieht und deshalb dilatiert ist. Das stellt sich bei E₂₇ als wahr heraus, weil H die Uhr M zweimal ausliest, bei E₀₃ synchron mit V und nochmal bei E₂₇. Auch M muss das bei E₂₇ zur Kenntnis nehmen, denn die Auslesung E₂₇ beim Treffen mit H ist nur ein Ereignis mit eindeutigen Zeitkoordinaten für beide, Stichwort Invarianz. Du hast die Koordinaten selber angegeben!
Für H ist die Sache bei E₂₇ eh klar: M hat dilatiert die gesamte Ruhelänge V-H zurückgelegt, was für V und H eben 27s gedauert hat. Die 27s sieht jetzt eindeutig auch M beim Treffen mit H.
Die Uhren dilatieren nicht wirklich, nicht absolut! Es kommt auf die Sichtweise an. Die SRT ist symmetrisch. Und so kann man das auf einfache Weise zeigen, indem man die Ereignisse für Uhrenvergleiche entsprechend wählt. Wer oder was da bewegt ist und zeitlich nachgeht wird durch die Auswahl der Ereignisse festgelegt. Meine Rede schon immer!
- Im Fall A wird V zweimal verglichen mit den zueinander ruhenden Uhren E und M und mit dem Resultat bei E₀₃, dass V gegenüber diesen Uhren zeitlich nachgeht.
- Im Fall B wird M zweimal verglichen mit den zueinander ruhenden Uhren V und H und mit dem Resultat bei E₂₇, dass M gegenüber diesen Uhren zeitlich nachgeht.
Fall A hast du x-mal bestätigt, aber Fall B willst du einfach nicht bestätigen und behauptest im ganzen Faden trotzig und mit allen Registern der Eristik, dass das falsch wäre. Obwohl du selber bei den Ereignissen die Koordinaten so ausgerechnet hast und die SRT bestätigt das ja auch ohne jeden Zweifel.Aber du bestätigst immerhin ganz eindrücklich das:
Frau Holle hat geschrieben:Tatsächlich halte ich es für möglich, dass Yukterez Recht hat mit seiner Einschätzung, dass du es nämlich nie und nimmer zugeben würdest, dass du falsch gelegen hast.
Das ist auf jeden Fall so, man erinnere sich nur an seine Geschichte mit E und pt wo er noch viele Jahre nach dem er bereits von den verschiedensten Leuten widerlegt wurde immer noch voll Trotz behauptet hat dass man ihm keinen Fehler nachweisen könne, wobei ihm keine Ausflucht zu billig war ...
Das ist ganz sicher nicht der Weg.