Yukterez hat geschrieben:...im echten Leben befreit Putin eine Ortschaft nach der anderen während Zelenskys Höllenhunde jaulend davonlaufen:
Was Simon unter „Befreiung“ versteht ist ja hinlänglich in den UN-Dokumenten für Den Haag dokumentiert: Mord, Folter, Vernichtung, Zerstörung, Vergewaltung usw.
Kommen wir zum echten Leben:
Die Brücken von Kertsch, heute übrigens wieder angegriffen, sind nur noch stark eingeschränkt nutzbar. Die Eisenbahnbrücke ist auf 70% Traglast heruntergestuft, die Autobrücke ist nur noch einseitig befahrbar und für den Lastverkehr nur noch sehr eingeschränkt nutzbar.
Die Landenge von Arabat ist für den Lastverkehr gesperrt.
Die Autobrücke von Tschonhar ist zerstört und muss wieder mittels Behelfsbrücken umgangen werden.
Die Eisenbahnbrücke von Sywash ist gesperrt.
Die Brücke von Henitschesk ist nicht befahrbar
Der Knotenpunkt von Dschonkoy steht unter Druck und die letzte Krimverbindung von Armyansk ist schwer überlastet.
Aktuell kann die Krim nur noch sehr eingeschränkt mit Militärgüter versorgt werden. Die Versorgung der Südfront ist schwer gestört.
Dazu nehmen die Ukrainer neben der Infrastruktur auch Kommandoposten, Logistikzentren, Versammlungspunkte heraus und zerstören große Mengen Artilleriesysteme.
Die Folgen sind, dass die Russen keine Reserven mehr haben. Um Verluste auszugleichen, müssen sie die Front überdehnen, So hat die in der Nähe von Uroshaine liegende 60. Motschützen sich zurückziehen müssen. Da es keine Reserven gibt, musste die 37. mechanisierte Schützen den Frontabschnitt um 10km überdehnen.
Solche Probleme treten an der ganzen Front für die Russen auf mit Ausnahme von Bachmut. Da ist unklar, welche Reserven die Russen noch haben, kann aber auch nicht soviel sein, da sie schon zwei Brigaden aus Kubiansk/Sewatore abgezogen haben. Die Kämpfe in Bachmut werden von den Storm Z (PMC, Strafgefangene) geführt, die regulären Truppen haben sich hinter die Eisenbahnlinie zurückgezogen . Damit haben es die Ukrainer geschafft, die Eliteverbände in Bachmut zu sammeln und zu binden und bekämpfen diese Truppen aus überlegener, erhöhter Position aus.
Das die Ukrainer da vorrücken wollen ist äußerst unwahrscheinlich.
In Kubiansk und Sewatore rücken die Russen vor. Allerdings sind die offiziellen Erfolgsmeldungen so idiotisch positiv und durch keinerlei Belege untermauert und die geolokalisierten Aufnahmen da widerprechen
Man kann das Vorgehen gelassen betrachten, außer natürlich Simon, der gleichhypentiliert.
Zumal die Russen keine Reserven im Hinterland haben, da diese nach Bachmut verliegt wurden.
Die ukrainischen Streitkräfte haben nördlichen Stadtrand vom Knotenpunkt Robotyne im Westen der Oblast Saporischschja erreicht. Das ist das Gebiet der 42. motorisierte Schützendivision (Militärbezirk Süd) der 58. Armee, dazu noch die 22. und 45. separaten Spetsnaz-Brigade. Alle Einheiten sind seit Monaten nicht rotiert.
Durch die Teil-Verlegung der 7. WDV-Division haben die Ukraine die sich auftuenden Lücken genutzt und haben Kommandoeinheiten auf die linke Dnipro-Seite verlegt, die möglicherweise sogar noch da sind, jedenfall beschoss die russische Artillerie gestern Abend noch möglich Standorte auf der linken Dniproseite
Berichte ukrainischer Milblogger, dass die ukrainischen Einheiten bis 10km vorgedrungen sind, sind Quatsch. Dazu müssten die Ukrainer schon 1-2000 Mann und schweres Gerät über den Dnipro geschafft haben. Bei der Artilleriepräsenz der Russen völlig undenkbar. Auch die Einnahme von Kosatschi Laheri ist bei der russischen Präsenz nicht möglich.
Aber es bindet erhebliche russisch Einheiten und schafft enorm Unruhe.
Genauso wie der Überfall und die Vernichtung auf der M-14 (Eine große Versorgungsstraße der Russen) von zwei Einheiten im Hinterland bei Rotschdolne.
Alle Angaben von russischen Milbloggern verifiziert.
Das in Kürze.
Achja, was wollte Simon uns noch sagen?
Yukterez hat geschrieben:aber im echten Leben befreit Putin eine Ortschaft nach der anderen während Zelenskys Höllenhunde jaulend davonlaufen:
Naja. Bemüht die Sache irgendwie zu erfassen.
Wird schon klar, warum er so versagt hat: Er mag es gerne lau...