ZQUANTUM hat geschrieben:Mikesch hat geschrieben:haben die Russen Verluste in der Größenordnung von 300.000 Soldaten mit einer sehr hohen Todesrate.
Die ukrainischen Verluste liegen bei 120.000 mit einer normalen Todesrate.
(Schätzungen NYT, ISW, MI6, russ. Milblogger)
Wo lassen sich diese, angeblich von Ru Militärbloggern gemachten, Einschätzungen finden, Links?
Lerne lesen und verstehen.
Die hohen Todesraten der russischen Streitkräfte werden von den russischen Milbloggern angeprangert. Schaust du nach Stichworten Storm Z, 76. WDV, Wostok
ZQUANTUM hat geschrieben:Mikesch hat geschrieben:Am Beispiel der Artillerie sieht man, wie sich das Verhaltnis durch die westliche Unterstützung zugusten der Ukraine ändert. Die ukrainische Armee verschiesst aktuell etwa 5000-8000 Schuss Artilleriemunition am Tag, Tendenz steigend und verschiesst damit etwa soviel wie die russischen Artillerie. Die russische Armee kann das aber auf Dauer nicht halten, Tendenz fallend, bis zum Ende des Jahres ist der Munitionsvorrat von rd. 17 Mio. Schuss aufgebraucht. Das wird sich auch nicht groß ändern, da Russland, .,.....
Den Russen ging die Munition doch schon "vor dem Konflikt" aus...
Wie kommst du denn darauf? Bist wieder einmal grandios ahnungslos.
Die Russen hatten einen Munitionsvorat von rd. 17 Mio Granaten.
Ab etwa Dezember ist der Vorrat verbraucht.
Sie schaffen es etwa 3-4 Mio Granaten im Jahr herzustellen.
Das Problem für die Russen ist, dass die Ukraine etwa 20-50 russische Artillerieeinheiten, also 3-8 Artilleriebatterien pro Tag, zerstören. Die Russen haben dann ältere Geschütze an die Front verbracht. Nur für die älteren Geschütze gibt es keine Produktionslinien mehr. Das heisst keine Wartung und Reperatur der Rohre, Seelen und Verschlüsse sowie keine geeignete Produktionslinien für die alte Munition.
Daher der Versiuch der Bedarfsdeckung durch Nordkorea, dass dieses alte Zeug damals gekauft hat.
Insgesamt ist die russische Artillerie von einem hohen Anfangsmunitionsverbrauch von rund 60.000+ Schuss pro Tag runter auf etwa 5-6000 Schuss pro Tag. Dabei ist das meist ein ungerichteter Flächenbeschuss, da die Artillierrohre mittlerweile ausgeschossen sind. Das ist Doktrin der 50er Jahre: Eine Batterie beschiesst das gleiche Ziel bis 18km Entfernung und im Umkreis von 100m schlagen die Granaten irgendwo ein und vielleicht trifft ja eine.
Die ukrainische Artikllerie ist viel tödlicher: Die westlichen Waffen haben eine Schussgenauigkeit zwischen 1-10m bei einer Entfernung bis knapp 70km. Dazu eine unfassbare Rohrhaltbarkeit von 20.000 Schuss und eine vernünftige Rohrwartung inkl. Seele und Verschluss.
Es gibt genügend Videos im Internet, wo Drohnenaufnahmen genau dieses Vorghehen der Ukrainer belegen: Eine russische Batterie wird präzise mit nur einem Schuss pro Fahrzeug vernichtet.
Bei der Raketrenartillierie sind die enormen ukrainischen Erfolge ja bekannt. Da haben die Russen im Bereich 80-160km nichts.
Noch Fragen, Dummerchen?