Frau Holle hat geschrieben:Daniel K. hat geschrieben:
Dein Problem ist, hier nun das linke Ende des Bahnhofs da zeigt die Uhr im Zug nicht mehr sondern weniger an, somit müsste diese ja in dem System ruhen, dass bewegt ist und in dem die Zeit langsamer vergangen ist.
Damit habe ich kein Problem. Aber du anscheinend, wenn du darin einen Widerspruch siehst. Ich sehe keinen.
Ich sehe nicht in den Fakten ein Problem oder einen Widerspruch, weil den gibt es da nicht, den Widerspruch gibt es aus Deinen Aussage dazu, und Du schreibst ja selber, du siehst keinen, genau das ist Dein Problem und Rudi erkennt das wie ich eben und sagt Dir das inzwischen auch sehr direkt. Ebenso zu dem Unfug von Dir mit Deinen Gummi-Einheiten.
Du gehst hier ja auch mit keinem Wort auf die Sachlage ein, die ich Dir aufgezeigt habe, Du sagst nur, da siehst Du keinen Widerspruch, mach mal die Augen auf, wird Zeit. Denn Du behauptest ja, das System in dem die Uhr beim Vergleich weniger anzeigt, als die andere Uhr, ist das bewegte System, oder, das System in dem die Uhr beim Vergleich mehr anzeigt, ist das Ruhesystem.
So definierst Du ja im Beispiel von Peter Kroll das System von Erde/Centauri als das Ruhesystem, dass des Reisenden als das bewegte System in dem die Zeit auch für den Reisenden langsamer als im System Erde/Centauri vergangen ist.
Im Beispiel mit dem Bahnhof ist der Reisende Kurt und das System Erde/Centauri das Ruhesystem des Zuges und in dem Beispiel hast Du zusätzlich zu der Uhr am Zugende die mehr als die von Kurt mit 5 Jahren anzeigt, als seine mit 3 Jahren, die Uhr in der Lok die mit 1,8 Jahren weniger anzeigt, als die Uhren am Bahnhof und die am linken Ende von Holle 2.0 die eben auch 3 Jahre anzeigt.
Damit musst Du nun die Uhr in der Lok als dilatierte Uhr "erkennen", und das Ruhesystem des Zuges als bewegtes System in dem die Zeit real für alle langsamer vergeht.
Du hast zuvor Dich aber ja schon für das System der Rakete und somit für den Bahnhof mit Kurt als das bewegte System entschieden, in dem die Uhren alle dilatiert gehen und die Zeit für alle langsamer, als im anderen System.
Nun schwurbelst Du herum, seit Monaten schon, und erklärst, egal, geht die Uhr im Zug in der Lok eben langsamer als die am Bahnhof, gleicht sich ja aus, dafür geht die Uhr am Zugende eben schneller als die Uhren am Bahnhof, ist ja nur gerecht. Dass ist aber großer Käse, denn die Uhren im Zug laufen nicht unterschiedlich schnell.
Aus diesem Widerspruch kommst Du nur raus, wenn Du Deine falschen Annahmen und Behauptungen über den Jordan wirfst und mal zur echten Physik zurückfindest.
Frau Holle hat geschrieben:Frau Holle hat geschrieben:
Man muss sich davon lösen, alles immer irgendwie gleichzeitig beschreiben zu wollen. Es geht nicht! Die Relativität der Gleichzeitigkeit verhindert das. Mann kann nur die Systeme separat betrachten mit konkreten Ereignissen. Bei separater Betrachtung kann man eindeutige Aussagen machen. Für die andere Sicht braucht man dann auch andere Ereignisse. In der RT muss man immer in Ereignissen denken, eben lokal.
- Am rechten Ende hat man die Zeiten zwischen den Ereignissen E₀₀ ➞ "Lok trifft Kurt" und E₀₂ ➞ "Zug-Ende trifft Kurt".
- Am linken Ende hat die man Zeiten zwischen den Ereignissen E₀₀ ➞ "Lok trifft Kurt" und E₀₄ ➞ "Lok trifft Holle".
Das ist nicht das Gleiche. Wie kommst du auf die Idee, dass dann irgendwie das gleiche raus kommen müsste oder dass ich meine, es müsste das gleiche rauskommen oder was immer? Es ist allein
dein Problem. Das erkläre ich dir seit Monaten.
Die Nummerierung der Ereignisse ist von mir hinzugefügt. Natürlich ist das nicht das Gleiche, Deine beiden Aussagen sind falsch, oder unvollständig, beim Ablesen der Uhren gleichzeitig am Bahnhof an beiden Enden haben wir immer nur ein Ereignis auf der Anzeige und keinen Zeitraum der angezeigt wird. Du machst daraus immer einen Zeitraum, der muss aber errechnet werden und ergibt sich nicht alleine aus der Anzeige einer Uhr.
Klar ist, dass der Zeitraum der im Zug in den 3 Jahren vergeht, die Kurt beobachtet, gleichlang sein muss, der Zug ändert seine Länge nicht auf der Fahrt, wenn die Lok von Kurt zum linken Ende fährt, und das Zugende Kurt erreicht, dann hat sich der Zugende wie auch die Lok im System von Kurt genau 2,4 Lj bewegt. Dauert genau bei v = 0,8 c eben 3 Jahre. Und im Rahmen der SRT zählen die im Ruhesystem von Kurt bewegten Uhren nun mal 3 γ⁻¹Jahre = 1, 8 Jahre.
Die Lok und das Zugende haben sich beide über dieselbe Strecke von 2,4 Jahren bewegt und die Uhren gehen beide gleichschnell, im Rahmen der SRT zählen beide auch nur 1,8 Jahre in den 3 Jahren im Ruhesystem von Kurt. Für Kurt als "reisender" Zwilling ist somit weniger Zeit im Zug vergangen als am Bahnhof und seinem Ruhesystem.
Für Rudi und mich und alle mit wirklich Ahnung von Physik passt das alles und natürlich auch zum Relativitätsprinzip, Du behauptest aber, für den Reisenden und somit für Kurt, muss unbedingt die Zeit in seinem System langsamer gelaufen sein, und das absolut, er ist weniger gealtert auf der Reise, sein System war das wirklich bewegte System, weil seine Uhr ja weniger als die am Zugende anzeigt oder die im Raumschiff weniger als die auf Centauri.
Diese Aussage von Dir ist falsch, es gibt so eine eindeutige Differenzierung hier in der Szene einfach nicht, weil wir nur zwei gleichberechtigte Systeme zueinander haben, Kurt ist somit vollkommen im Recht mit der Aussage, das andere System war für ihn das bewegte System und in den 3 Jahren sind dort nur 1,8 Jahre für ihn vergangen.
Du unterstellst Kurt aber, für ihn sind auch 5 Jahre vergangen, aber seine Jahre sind andere Jahre, falsche Jahre, Hollejahre, eben Gummi-Jahre, eben 3 (Jahre • γ), Gamma-Jahre, seine Jahre dauern eben länger, und 3 Jahre') = 5 Jahre.
Das ist natürlich grober Unfug, und falsch, so richtig.
Frau Holle hat geschrieben: Daniel K. hat geschrieben:
Dein Problem ist, Du willst einfach immer nur t und t' vergleichen, die Anzeigen von zwei Uhren am selben Ort, eben nur ein Ereignis, ein einziger Punkt der in zwei Systemen mit unterschiedlichen Koordinatenwerten beschrieben wird. Aber t > t' oder t < t' sagt genau alleine nichts aus über eine Zeitdauer, denn das ist nur ein Punkt nicht mehr.
Damit habe ich kein Problem. Aber du anscheinend, wenn du meinst, dass nur unabhängige Ereignisse festgestellt werden mit nichtssagender Ortszeit.
Auch Unfug, was soll das sein, nichtssagende Ortszeit?
Jedes Ereignis ist ein Punkt in der Raumzeit mit Koordinatenwerten in S und S', kein Punkt ist gegenüber einem anderen ausgezeichnet.
Frau Holle hat geschrieben:
Vielmehr wird die Zeitdauer festgestellt zwischen Ereignissen, die durch die Tatsache verbunden sind, dass sie in räumlich konstantem Abstand zueinander stattfinden und zeitlich über eine bestimmte Relativgeschwindigkeit in Verbindung stehen. Das macht die Ereignisse und Ergebnisse eindeutig.
Blödsinn, was sollen denn mehrdeutige Ereignisse und Ergebnisse sein?
Du schwurbelst nur wieder, belegen tust Du nichts, bei Rudi und mir sind alle Ereignisse eindeutig, Punkte in der Raumzeit mit unveränderlichen Koordinatenwerte.
Frau Holle hat geschrieben:
Hör' bitte auf mir deine Probleme einreden zu wollen.
Wir, weder Rudi noch ich, wollen Dir Probleme einreden, wir zeigen Dir Deine einfach auf, und die Widersprüche in Deinen Aussagen, recht fruchtlos, aber immerhin, wenn Deine Auffassungsgabe so bleibt, dann dauert es noch ungefähr ein halbes Jahr, bis Du mehr oder weniger wieder einen Deiner Irrtümer zugibst, eine "Klarstellung" schreibst, die Du gleich wieder relativierst und anderen nebenbei noch die Schuld für Dein Versagen versuchst unterzuschieben.
Das ist der Weg ...