Daniel K. hat geschrieben:
Du brauchst ja auch zwei Uhren, die Uhr welche die Startzeit anzeigt und die Uhr, welche die Ankunftszeit anzeigt, beide Uhren ruhen im Zug. Für einen im Zug ruhenden Beobachter zeigen beide Uhren gleichzeitig gleiche Werte und darum gehen die Synchron, er kann so die Startzeit von der Ankunftszeit abziehen und bekommt so die Reisedauer als Differenz.
Richtig. Diese Reisedauer gilt im Zug: Uhrzeit im Zug bei der Ankunft minus Uhrzeit im Zug beim Start. Ganz einfach.
Daniel K. hat geschrieben:
Für den Beobachter an den Gleisen [...] gilt das so nicht, für den gehen die Uhren am Startort und am Zielort asynchron, er kann somit nicht einfach die Startzeit von der Ankunftszeit abziehen.
Falsch. Das kann er sehr wohl, wenn die richtigen Zeiten nimmt. Auch für ihn gibt es am Startort eine Uhr und eine zweite am Zielort. Beide ruhen am Gleis, und zeigen für ihn gleichzeitig gleiche Werte und darum gehen die synchron. So kann er die Startzeit von der Ankunftszeit abziehen und bekommt so die Reisedauer als Differenz.
Diese Reisedauer gilt dann am Gleis: Uhrzeit am Gleis bei der Ankunft minus Uhrzeit am Gleis beim Start. Ganz einfach.
So findet man für absolut ein- und dieselbe Bewegung zwei verschiedene Angaben der Dauer. Eine gilt im Zug und eine am Gleis. Ganz einfach und glasklar.
Was DK hier falsch macht ist, dass er immer die Zeiten von zwei asynchronen Uhren hernimmt. Er will gleichzeitig die Uhr am Startort im Zug mit der Uhr am Zielort am Gleis vergleichen und stellt dabei natürlich fest, dass sie gemäß SRT asynchron sind. So kann er nicht einfach die Differenz bilden. Dann unterstellt er hartnäckig
mir, dass ich das nicht verstehe und vielleicht die Differenz trotzdem so bilden will, was eben falsch und völliger Unsinn wäre. Auf die dumme Idee asynchrone Uhren vergleichen zu müssen kommt nur DK.
Man bildet einfach a) die Differenz aus den zwei Uhrzeiten im Zug bei Start und Ankunft und b) die Differenz aus den zwei Uhrzeiten am Gleis bei Start und Ankunft. So erfährt man korrekt und zuverlässig, wie lange a) die Reise im Zug gedauert hat und b) wie lange am Gleis.
Es ist ganz trivial und war es schon immer.