Kurt hat geschrieben:Frau Holle hat geschrieben:Kurt hat geschrieben:Wenn ich das mal so richtig durchdenke dann hast du ausgesagt, dass die D von A nach B genauso lang unterwegs ist wie von B nach A.
Stimmts?
Richtig, aber vor allem habe ich bewiesen, dass die Dauer unabhängig davon ist, ob
a) die Uhr D im ruhenden Zug fährt oder
b) der Zug an der ruhenden D vorbei fährt.
So aus der Nähe bertrachtet hast du das klar und eindeutig richtig gesehen.
Gleiche Strecke, gleiche Fahrdauer, gleiche Geschwindigkeit.
Die D ist also immer mit der gleichen Geschwindigkeit gegen den Zug unterwegs, egal ob sie von A nach B oder von B nach A sich bewegt.
Frau Holle hat geschrieben:Kurt hat geschrieben:Ich frage mich jetzt nach deinen Ausführungen, Erklärungen und Beweisen was du damit eigentlich aussagen willst.
Damit will ich aussagen, dass es keine absolute Ruhe oder Bewegung gibt. Denn man kann nicht unterscheiden was sich bewegt und was nicht. Das habe ich gerade logisch bewiesen.
Bewegt sich der Zug und D ist in Ruhe oder bewegt sich D und der Zug ist in Ruhe? Die Dauer ist ja in beiden Fällen gleich, also kann man das nicht unterscheiden.
Natürlich kann man da nichts auf Grund der Fahrdauer unterscheiden, sie ist ja in beide Richtungen immer gleich.
Sehr gut. Da sind wir wieder ein Stück weiter und uns einig.
Kurt hat geschrieben:Frau Holle hat geschrieben:Du willst doch früher oder später darauf hinaus Kurt, dass man es doch unterscheiden kann mit der Uhr D, stimmts?
Die Frage ist doch wie du das verhindern willst.
Ob das stimmen kann oder nicht wird sich noch zeigen. Immer logisch der Reihe nach.
Wichtig ist, dass keine neue Aussage (die wir noch machen) den wahren Aussagen (die wir schon kennen) logisch widerspricht. Denn jede neue Aussage, die den bereits erarbeiteten logisch widerspricht, ist eindeutig falsch.
Es wird sich früher oder später zeigen Kurt, dass du so eine Aussage machen musst. Damit ist dein PDF dann sofort widerlegt, weil darin eben mindestens eine solche logisch widersprechende Aussage steckt. Wenn wir uns weiter streng an wahre Aussagen halten, die wir schon erarbeitet haben und noch finden, dann kommt so ein Widerspruch bald ans Licht.
Aus Wahrem kann nichts Falsches folgen. Umgekehrt ist es leider möglich: Aus Falschem kann auch Wahres folgen, oder wieder Falsches. "Aus Falschem folgt Beliebiges." Beispiel:
1. Aussage: "Der Mond ist ein durchsichtiger Käse mit einem Licht im Zentrum." Das ist falsch.
2. Aussage: "Der Mond leuchtet nachts." Das ist wahr.
Aussage 2 ist eine logisch gültige Folgerung von Aussage 1. Ein durchsichtiger Käse mit Licht im Zentrum muss leuchten, logisch. Macht er auch. Aber aus einem anderen Grund. Und man kann auch Falsches daraus folgern: Das Licht im Zentrum wird von einer Energiequelle gespeist. Das ist falsch.
Kurt hat geschrieben:Ich muss es ein wenig festhalten sonst ergeben sich möglicherweise Missverständnisse.
Also:
- egal ob die D von A nach B, oder von B nach A fährt, die Reise dauert immer gleich lang.
Kann das ev. bedeuten, dass die Strecke ruht und darum Gleichheit in der Reisedauer besteht?
Nein. Der einzige Grund ist, dass die Strecke ihre Länge nicht ändert (ist so vorausgesetzt).
Und ihre Länge bleibt unverändert, weil die Uhren an den Enden zueinander in Ruhe sind.
Erinnere dich: Es gibt keine absolute Ruhe. Die Uhren an den Enden könnten auch zu etwas in Bewegung sein (und damit die ganze Strecke).
Aber zueinander sind sie auf jeden Fall in Ruhe. Denn:
- Ruhe ist, wenn sich ein Abstand nicht ändert.
- Bewegung ist, wenn sich ein Abstand ändert.
Kurt hat geschrieben:Jetzt noch eine Frage:
Es ist doch so, dass D, wenn sie die Strecke bei einer anderen Geschwindigkeit im Zug durchquert länger oder kürzer braucht bzw. länger oder oder weniger lang unterwegs ist als bei 1/2 Lg.
Angesetzt/vorgeschlagen habe ich 1/5c, die 1/2c, und 4/5c.
Die Reisedauer ist also unterschiedlich aber in jeder Richtung gleich.
Was sagt uns/dir das?
Das sagt mir, dass du irgendwas Seltsames im Schilde führst. Bin gespannt, was das werden soll.
Es ändert jedenfalls nichts an dem, was wir grundsätzlich für eine Geschwindigkeit als wahr erkannt haben.