Wie lange braucht die Uhr?

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Re: Wie lange braucht die Uhr?

Beitragvon bumbumpeng » Mi 10. Apr 2024, 22:12

McMurdo hat geschrieben:
bumbumpeng hat geschrieben:Wer hat denn festgelegt, wie sich die Erde zu verhalten hat?

Folgt man Einstein, gibt der Raum vor wie sich Massen bewegen und Massen geben dem Raum vor wie er sich zu krümmen hat.
Wers glaubt, wird selig.
Die ganz einfache Physik des Universums, die einfache Himmelsmechanik gibt das vor.
Frage mal Kurt, wie sich Etwas, was physisch nicht existiert, zu krümmen hat. Ganz einfach: du zeigst mir nen gekrümmten Raum in Natura. Den möcht ich mal sehen.

Einstein war ein Scharlatan und Hochstapler und hat einen gewaltigen Anteil an der fortschreitenden Verblödung der Massen.
Als Vergleich: Echte Physiker und Wissenschaftler waren z.B.: Hubble, Zwicky, Sagnac, Michelson, Morley.
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Re: Wie lange braucht die Uhr?

Beitragvon McMurdo » Do 11. Apr 2024, 05:23

bumbumpeng hat geschrieben:Die ganz einfache Physik des Universums, die einfache Himmelsmechanik gibt das vor.

Naja, Massen krümmen den Raum und Massen folgen im gekrümmten Raum einer Geodäte ist recht einfach.
McMurdo
 

Re: Wie lange braucht die Uhr?

Beitragvon bumbumpeng » Do 11. Apr 2024, 19:14

WATCHES AND WONDERS: Diese mechanischen Meisterwerke zeigt die größte Uhrenmesse der Welt in Genf!
https://www.youtube.com/watch?v=Yh2X4no90Yo ,,

Die Abweichung bei einer der Uhren bei der Mondphase ist nach 45.000.000 Jahren um einen Tag.
Die dilatierenden Uhren vom Eingesteinten, die weichen vom Anblicken bereits mehrere Stunden ab. Also nix mit 45 Mio. Jahre.
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Re: Wie lange braucht die Uhr?

Beitragvon Daniel K. » Fr 12. Apr 2024, 19:37

Frau Holle hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
Deine Aussagen sind eindeutig Holle, nicht ich will die missverstehen, aber Du hast eben nicht die Größe das zuzugeben. Hätte mich ja auch gewundert, wenn Du nun endlich mal Farbe bekannt hättest.

Eindeutig von dir missverstanden, ist bekannt. Du willst es einfach missverstehen. "Wirklich" bedeutet für dich "absolut" und du meinst, das müsste auch für mich gelten. So ist es nicht. Wirklich = real ist das, was ich durch Messung und Uhrenvergleich feststelle. Absolute Bewegung gib es bekanntlich nicht. Wirkliche aber schon, wie bei den drei Uhren und der Rakete, die das Material wirklich wie bestellt beim Mond ausliefert.

Wirklich bedeutet für mich eben wirklich, und absolut eben absolut. Und natürlich gibt es absolute Bewegung im Gegensatz zu relativer Bewegung, eine Bewegung auf einer Kreisbahn ist nicht relativ. Die ISS kreist eben mit einer absoluten Geschwindigkeit um die Erde und nicht die Erde mit einer absoluten Geschwindigkeit um die ISS. Hier ist die Geschwindigkeit nicht relativ so wie beim Uhrenparadoxon. Und Du willst Dich einfach wieder rausreden.


Meine Frage war so was von eindeutig:

Daniel K. hat geschrieben:
Offenbar willst Du wirklich beweisen, dass durch das Betrachten von Uhren die an einem vorbeiziehen, man ermitteln kann, ob man selber bewegt ist, oder das anderes System.

So, da steht keine Wort von "absolut" und das "wirklich" beziehst sich hier auf "beweisen" und nicht auf bewegt. Diese Frage von mir ist absolut eindeutig, noch eindeutiger geht es kaum auch im Kontext in dem sie gestellt wurde und dann mit Deinen Antworten eben auf diese Frage.


Deine Antwort ist wirklich eindeutig:

Frau Holle » Mo 2. Jan 2023, 23:00 hat geschrieben:
Klar, das ist sogar noch einfacher zu beweisen:

1. Synchronisiere drei Uhren von Erde, Mond und deiner Rakete. 2. Berechne die Zeitdilatation für deinen schnellen Raketenflug dorthin. 3. Fliege mit der angesetzten Geschwindigkeit zum Mond und knapp daran vorbei. 4. Lese deine Borduhr und die Monduhr ab im dem Moment, wo sich der Mond an dir vorbei bewegt. Deine Borduhr wird weniger Zeit anzeigen als die Monduhr. Warum? Weil du dich zum Mond bewegt hast und nicht der Mond zu dir.

Dass ist eindeutig Holle, ich habe Dich ja explizit genau gefragt, ob Du hier meinst eine absolute Bewegung unterscheiden zu können, eben das was im Rahmen schon des Relativitätsprinzips nicht möglich ist. Die richtige Antwort wäre dann gewesen, nein natürlich nicht, so was geht auch gar nicht, Bewegung ist relativ, man kann nicht unterscheiden ob man selber bewegt ist oder das andere System, für einen selber ist immer das andere System bewegt und ebenso ist man eben im anderen System bewegt. Darum kann man mit den Uhren auch messen was man will, sie werden immer dasselbe anzeigen, weil es hier keinen Unterschied gibt.

Du hingegen hast behauptet, klar Du kannst das beweisen, wenn die Uhr in der Rakete weniger anzeigt als die Monduhr, dann hab ich mich zum Mond bewegt und nicht der Mond zu mir. Und diese Aussage ist falsch, auch wenn der Mond sich zu mir bewegt, was er für mich ja macht, zeigt seine Uhr eben 27 s an, sie zeigt mehr an, eben wegen der RdG und nicht, weil ich mich zum Mond bewegt habe und nicht der Mond zu mir.

Und weil Du das nicht verstanden hattest, hast Du gedacht, es geht auch andersherum, Du bewegst nun mal den Mond gegenüber dem Raumschiff und dann müssten sich die Zeiten doch vertauschen, dann musste die Uhr im Raumschiff 27 s anzeigen und die Uhr auf dem Mond eben 20 s.


Und Du hast das mehrfach so eindeutige behauptet:

Frau Holle » Di 27. Dez 2022, 22:48 hat geschrieben:
Ein Typ im schnellen Zug rast am Bahnhof A vorbei, sieht draußen auf der großen Bahnhofsuhr genau 12 Uhr mittags und startet seine Stoppuhr. Er kommt nach einer Weile an Bahnhof B vorbei, sieht draußen auf der großen Bahnhofsuhr genau 13 Uhr und stoppt seine Stoppuhr. Was glaubst du zeigt die Stoppuhr an? Mehr als 1 Stunde? Weil alle Bahnhofuhren langsamer gehen? Ich sage Dir, seine Stoppuhr zeigt weniger als 1 Stunde an und jeder, der im Bahnhof A oder B den Zug vorbeirasen sah kann bestätigen, dass er genau um 12 bei A war und um 13 Uhr bei B.

Und so ist es richtig:

Der Typ mit der Stoppuhr im Zug weiß das natürlich auch und weiß dann auch, dass er es ist der sich bewegt und nicht die Bahnhöfe.



Die Aussage von Holle, er könnte damit feststellen, dass der Zug bewegt ist und nicht der Bahnhof ist falsch und steht im Widerspruch zum Relativitätsprinzip:

Frau Holle » Di 27. Dez 2022, 22:48 hat geschrieben:
Ein Typ im schnellen Zug rast am Bahnhof A vorbei, sieht draußen auf der großen Bahnhofsuhr genau 12 Uhr mittags und startet seine Stoppuhr. Er kommt nach einer Weile an Bahnhof B vorbei, sieht draußen auf der großen Bahnhofsuhr genau 13 Uhr und stoppt seine Stoppuhr. Was glaubst du zeigt die Stoppuhr an? Mehr als 1 Stunde? Weil alle Bahnhofuhren langsamer gehen? Ich sage Dir, seine Stoppuhr zeigt weniger als 1 Stunde an und jeder, der im Bahnhof A oder B den Zug vorbeirasen sah kann bestätigen, dass er genau um 12 bei A war und um 13 Uhr bei B.


Und so ist es richtig:

Der Typ mit der Stoppuhr im Zug weiß das natürlich auch und weiß dann auch, dass er es ist der sich bewegt und nicht die Bahnhöfe.

So ist das natürlich eben nicht richtig, sondern einfach nur falsch, aber richtig falsch. Was Du hier behauptest ist so wirklich absolut richtig richtig falsch.


So wirklich absolut richtig richtig ist es eben so:

www.spektrum.de » Lexikon der Astronomie » Zeitdilatation hat geschrieben:
Achtung, Bewegung ist relativ!

Dabei ist es wichtig darauf hinzuweisen, dass die Bewegung eines Systems relativ ist. Betrachten wir als ein einfaches Beispiel einen Zug, der immer geradeaus mit konstanter Geschwindigkeit fährt. Physiker sprechen in diesem Fall von einer gleichförmig geradlinigen Bewegung. Unter diesen Voraussetzungen ist der Zug ein Inertialsystem in der SRT.

Ein Beobachter, der am Gleis stehen möge und den Zug an sich vorbeifahren sieht, bewegt sich gegenüber dem Zug mit der Relativgeschwindigkeit.

Es ist nun nicht entscheidbar, ob sich der Zug bewegt (Sicht des Beobachters am Gleis) oder ob sich der Beobachter am Gleis bewegt (Sicht der Zugreisenden).

Folglich betrachtet der Beobachter am Gleis Uhren im Zug als dilatiert, und Zugreisende betrachten die Uhr am Gleis als dilatiert!
Das ist kein Paradoxon, sondern das Wesen der Relativitätstheorie.

Ganz deutlich Holle, meine Frage war eindeutig, ob Du wirklich meinst, dass durch das Betrachten von Uhren die an einem vorbeiziehen, man ermitteln kann, ob man selber bewegt ist, oder das anderes System. Die Frage macht auch anders gar keinen Sinn, es geht eindeutig eben um die klare Unterscheidung was von beiden eben wirklich bewegt ist, bewegt man sich selber mit dem Zug gegenüber dem Bahnhof oder bewegt sich der Bahnhof gegenüber dem Zug, ist diese Bewegung relativ und man kann das nicht unterscheiden, oder kann man unterscheiden, was sich nun gegenüber was bewegt. Und Du erklärst, klar Du kannst genau das unterscheiden, und feststellen, der Zug ist bewegt gegenüber dem Bahnhof und eben nicht der Bahnhof ist gegenüber dem Zug bewegt.



Und Du wiederholst diese falsche Aussage in Variationen:

Frau Holle » Di 9. Mai 2023, 22:03 hat geschrieben:
Man kann in Kurts Zug feststellen wer sich bewegt und wer nicht, wenn man rausschaut auf die Bahnhofsuhren.

Ganz eindeutig auch diese Antwort, natürlich kann man das nicht feststellen, weil Bewegung hier relativ ist, man kann nur feststellen, das sich beide Systeme zueinander bewegen oder ruhen. Du kannst nicht feststellen ob sich der Zug gegenüber dem Bahnhof bewegt und nicht der Bahnhof gegenüber dem Zug, so wie Du es ja explizit wirklich behauptet hast.


Auch hier ganz eindeutig Deine falsche Antwort diesbezüglich:

Frau Holle » Do 11. Mai 2023, 01:55 hat geschrieben:
Das geht durch Uhrenvergleich wie beschrieben mit Fall A, im Bus lese ich die eigene Uhrzeit ab und gleichzeitig die Uhrzeit draußen vom Kirchturm, der gerade vorbeikommt. Das mache ich später nochmal in der nächsten Ortschaft mit meiner Uhr und der Kirchturmuhr dort. Wenn auf meiner Uhr dann weniger Zeit vergangen ist als draußen, dann weiß ich, dass sich nicht die Orte draußen an mir vorbei bewegen, sondern ich mich mit dem Bus von einem ruhenden Ort zum anderen bewege. Denn, bewegte Uhren gehen langsamer als ruhende. Meine ist langsamer, das habe ich ja sicher festgestellt, also ruhen die relativ schnelleren draußen und ich bewege mich mit dem Bus, q.e.d.

Lustig, sogar mit einem "quod erat demonstrandum", hier behauptest Du sogar noch zusätzlich explizit, Deine Uhr im Bus geht langsamer, im Bus vergeht weniger Zeit, die Uhren draußen gehen schneller und darum ruhen die Uhren draußen und Du bewegt sich mit dem Bus.

Das ist falsch Holle, die Uhren "draußen" gegen nicht schneller als Deine im Bus für Dich, sie zeigen wegen der RdG nur zunehmend eine höhere Koordinatenzeit an, die Uhren draußen sind in Deinem Ruhesystem und eben für Dich im Bus bewegte Uhren und die gehen nicht schneller, sondern langsamer.

Es ist wirklich wirklich absolut eindeutig Holle, Du sagst es wirklich wirklich absolut explizit, Du weißt, dass sich nicht die Orte draußen an Dir vorbeibewegen, sondern Du Dich mit dem Bus bewegt. So eine Unterscheidung ist einfach im Rahmen der SRT hier nicht möglich. Erstmal kann auf Deiner eigenen zu Dir ruhenden Uhr nicht weniger Zeit vergehen als draußen, weil die Uhren draußen für Dich in Deinem Ruhesystem bewegt sind, sie gehen darum dilatiert, SRT Holle, und Du schreibst selber noch, denn bewegte Uhren gehen langsamer.

Ex falso sequitur quodlibet, also Deine Aussage ist so schon falsch, im Rahmen der SRT und wegen des Relativitätsprinzip ist genau das so eben nicht zu unterscheiden, die im System bewegten Uhren gehen immer dilatiert, vergleicht man die eigene Uhr mit unterschiedlichen Uhren die sich an einem vorbeibewegen, dann zeigen die zwar zunehmend einen höheren Koordinatenwert an, als die eigene Uhr zu der man ruht, aber nicht weil diese zu einem bewegten Uhren nun schneller gehen oder die eigene Uhr es ist, die gegenüber den anderen zu einem bewegten Uhren dilatiert geht, sondern eben wegen der RdG und nur deswegen. Wirklich wirklich gehen diese Uhren aber dilatiert, in dem Sinn vergeht die Zeit also "draußen" weniger schnell als im eigenen System.

Und da kannst Du nun noch schwafeln und leugnen was auch immer Du willst, diese Aussagen hier verschwinden dadurch ja nicht. Ja Du hast auch hier und da mal gesagt, Bewegung ist relativ, Du hast vieles gesagt, aber offenkundig verstehst Du nicht nur nicht was wo anders so geschrieben steht, sondern auch dann nicht, wenn Du es in eigenen Worten wiedergibst. Denn hättest Du das wirklich verstanden gehabt, dann hättest Du ja nie diese Aussagen hier gemacht, die eben genau dem eindeutig wirklich wirklich absolut widersprechen.


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Re: Wie lange braucht die Uhr?

Beitragvon Kurt » Sa 13. Apr 2024, 09:28

Kurt hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Die D, sie ist die Bewegte zwischen der E und der F.

Ja genau. Deshalb zeigt sie am Ende weniger Fahrdauer an als E und F.

Kurt hat geschrieben:Was bedeutet das wenn der Zug Abschnittsweise mal schneller, mal langsamer fährt?

A und D (in Ruhe nebeneinander) sind dann trotzdem die Bewegten zwischen E und der F und zeigen am Ende weniger Fahrdauer an als diese.

Die Frage ist halt wieviel weniger. Das hängt von der Geschwindigkeit ab. Der Unterschied ist dann während der Fahrt mal größer, mal kleiner, wenn die Geschwindigkeit variiert. Am Ende jedenfalls zeigen sie weniger Fahrdauer an als E und F.


B1 und B2 und die Uhren E und F und die D ruhen, sind unbewegt.
Der Zug fährt nun mit abwechselnder Geschwindigkeit von B1 nach B2.

Die Geschwindigkeit des Zuges, damit die Geschwindigkeit der D, verändert sich in gleichen Zeitabständen.
Jeder Zeitabschnitt endet mit der Aufzeichnung des Standes der D.
Es stehen mehrere Anzeigen der D zur verfügung.
Somit kann der Unterschied der Gangart der D bei unterschiedlichen Geschwindigkeiten durch einfache Differenzbildung erkannt werden.
Es ergeben sich diese Umstände:
Fährt der Zug langsam ist die Zeitdifferenz grösser als bei schnell fahrendem Zug.

Gleiches ergibt sich auch wenn der Zug wieder von B2 nach B1 fährt.

Analysert man die Daten kann man erkennen: Je schneller der Zug gegen das Gleis unterwegs ist desto langsamer taktet die D.

Zutimmung?

Kurt

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Zustimmung?

Kurt

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Re: Wie lange braucht die Uhr?

Beitragvon Daniel K. » Sa 13. Apr 2024, 11:01

Kurt hat geschrieben:
Analysiert man die Daten kann man erkennen: Je schneller der Zug gegen das Gleis unterwegs ist desto langsamer taktet die D. Zustimmung?

Von Holle eventuell, ich hingegen frage Dich erstmal, wie genau Du messen willst, wie schnell die Uhr D taktet, also wenn Du sagst, sie taktet schneller, wie willst Du das messen, sie zeigt ja so oder so, immer denselben Wert auf jeden Weg, solange sich ihre Geschwindigkeit gegenüber dem Zug nicht ändert, hier ist die Richtung ja egal.

Zustimmung?


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Re: Wie lange braucht die Uhr?

Beitragvon Frau Holle » Sa 13. Apr 2024, 12:33

Kurt hat geschrieben: 
Analysert man die Daten kann man erkennen: Je schneller der Zug gegen das Gleis unterwegs ist desto langsamer taktet die D.
Zutimmung?

Ja richtig: Wenn man die Dauer der Fahrt mit der Uhr D feststellt und mit der Dauer vergleicht, die von zwei anderen synchronisierten Uhren am Bahndamm festgestellt werden, bei denen die D nacheinander vorbei kommt, dann ist es so. Das habe wir bis jetzt logisch festgestellt und als wahr erkannt. Die Uhr D ist bewegt zwischen den beiden, und das zeigt sich am Unterschied der festgestellten Dauer, abhängig von der Geschwindigkeit.

Man kann in dem Fall sagen: Die Uhr D im Zug "taktet langsamer" in Abhängigkeit von der Relativgeschwindigkeit.

Das gilt aber nur in diesem speziellen Vergleich mit der Dauer, die von zwei anderen, zueinander ruhenden Uhren am Bahndamm festgestellt wird.
Man kann nämlich auch einen anderen solchen Vergleich machen, wo sich dann herausstellt, dass die Uhr D nicht langsamer taktet als eine am Bahndamm. Eine am Bahndamm ruhende Uhr taktet z.B. "langsamer", weil sie ggü. dem Zug bewegt ist. Das kann man auf die gleiche Weise feststellen und es ist ebenfalls wahr.
 
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Re: Wie lange braucht die Uhr?

Beitragvon Kurt » Sa 13. Apr 2024, 16:14

Frau Holle hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben: 
Analysert man die Daten kann man erkennen: Je schneller der Zug gegen das Gleis unterwegs ist desto langsamer taktet die D.
Zutimmung?

Ja richtig:
...

Man kann in dem Fall sagen: Die Uhr D im Zug "taktet langsamer" in Abhängigkeit von der Relativgeschwindigkeit.


Ich frage einfach nach da ich mir nicht sicher bin ob wir vom Gleichen reden.

---------------------------------
B1 und B2 und die Uhren E und F und die D ruhen, sind unbewegt.
Der Zug fährt nun mit abwechselnder Geschwindigkeit von B1 nach B2.

Die Geschwindigkeit des Zuges, damit die Geschwindigkeit der D, verändert sich in gleichen Zeitabständen.
Jeder Zeitabschnitt endet mit der Aufzeichnung des Standes der D.
Es stehen mehrere Anzeigen der D zur verfügung.
Somit kann der Unterschied der Gangart der D bei unterschiedlichen Geschwindigkeiten durch einfache Differenzbildung, erkannt werden.
Es ergeben sich diese Umstände:
Fährt der Zug langsam ist die Zeitdifferenz grösser als bei schnell fahrendem Zug.

Gleiches ergibt sich auch wenn der Zug wieder von B2 nach B1 fährt.

Analysert man die Daten kann man erkennen: Je schneller der Zug gegen das Gleis unterwegs ist desto langsamer taktet die D.
------------------------------

Zustimmung zu:

a) - die aufgezeichneten Taktwerte der Takterei der D sind für alle Langsamfahrten in beiden Richtungen gleich.
b) - die aufgezeichneten Taktwerte der Takterei der D sind für alle Schnellfahrten in beiden Richtungen gleich.
c) - die aufgezeichneten Taktwerte unterscheiden sich bei Schnell- und Langsamfahrt.
d) - bei langsamer Fahrt taktet die D schneller als bei schneller Fahrt.

Kurt

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Re: Wie lange braucht die Uhr?

Beitragvon Daniel K. » Sa 13. Apr 2024, 16:20

Frau Holle hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben: 
Analysiert man die Daten kann man erkennen, je schneller der Zug gegen das Gleis unterwegs ist desto langsamer taktet die D. Zustimmung?

Ja richtig, wenn man die Dauer der Fahrt mit der Uhr D feststellt und mit der Dauer vergleicht, die von zwei anderen synchronisierten Uhren am Bahndamm festgestellt werden, bei denen die D nacheinander vorbei kommt, dann ist es so. Das habe wir bis jetzt logisch festgestellt und als wahr erkannt.

Ja und auf den Leim gegangen, denn Kurt will von Deiner Antwort nur das "Ja" vorne vom Anfang haben, nicht was Du sonst so noch - mal richtig - erklärst. Wobei sogar ausführlicher als nötig, wenn es richtig ist, stimme ich Dir immer zu, auch wenn es nur kurz formuliert ist. Die Uhr D geht im Ruhesystem des Bahnhofs dilatiert, und wenn sie im Zug bewegt ist und der Zug eben zusätzlich auch gegenüber dem Bahnhof, dann addieren sich die Geschwindigkeit von Zug und Uhr im Zug eben auf. Wenn der Zug schneller wird, wird die Uhr D eben auch in Folge im Bahnhof schneller bewegt und dilatiert dort stärker. Soweit so gut so richtig. Aber das mit dem Bahnhof interessiert Kurt nicht wirklich.

Er will ja nur Dein "ja" haben und schraubt das unter seine Frage, die er bewusst unpräzise gestellt hat, und wird nun so erklären, er kann im Zug durch die Geschwindigkeit mit der die Uhr D dort tacktet nun feststellen, ob und wie schnell der Zug gegenüber dem Bahnhof bewegt ist. Weil er wird die Geschwindigkeit der Taktung eben nicht auf das System des Bahnhofs beziehen, in den Du die beiden Uhren hast um genau das festzustellen, sondern nur auf dem Zug.


Frau Holle hat geschrieben:
Die Uhr D ist bewegt zwischen den beiden, und das zeigt sich am Unterschied der festgestellten Dauer, abhängig von der Geschwindigkeit.

Ja, im Ruhesystem des Bahnhofs ist die Uhr D zwischen den beiden Uhren bewegt, die Du da eingeführt hast. Das mit der Dauer ist etwas verschwurbelt, aber geschenkt.


Frau Holle hat geschrieben:
Man kann in dem Fall sagen, sie Uhr D im Zug "taktet langsamer" in Abhängigkeit von der Relativgeschwindigkeit.

Wenn man das so sagen kann, Du es so sagst, dann geht die Uhr im Zug aber in dem System langsamer, in dem sie bewegt ist und abhängig von der Geschwindigkeit dort. Hier ist "im Zug" nur eine nähere Bezeichnung der Uhr, denn die Geschwindigkeit der Uhr im Ruhesystem des Zuges ist auf beiden Wegen immer gleich und ändert sich auch nicht mit der Geschwindigkeit des Zuges gegenüber dem Bahnhof. Und darum ändert sich die Taktrate oder die Geschwindigkeit mit der die Uhr D hier im Ruhesystem des Zuges taktet, nicht in Abhängigkeit der Geschwindigkeit des Zuges im Ruhesystem des Bahnhofs. Ja es ist länger, wenn an es möglichst genau schreiben will.


Frau Holle hat geschrieben:
Das gilt aber nur in diesem speziellen Vergleich mit der Dauer, die von zwei anderen, zueinander ruhenden Uhren am Bahndamm festgestellt wird. Man kann nämlich auch einen anderen solchen Vergleich machen, wo sich dann herausstellt, dass die Uhr D nicht langsamer taktet als eine am Bahndamm.

Nun ja, es geht weniger um die Art der Vergleiche, und da ist auch nichts spezielles dran, es geht um die Ruhesysteme, die Systeme in dem man die Szene eben beschreibt, in den Systemen in denen die Uhr D bewegt ist, geht sie dilatiert, und in denen in den die Uhr D ruht, also im eigenen Ruhesystem, geht sie nicht dilatiert, sondern dort gehen die Uhren dilatiert, die dann eben dort bewegt sind. Die Art der Vergleiche ist egal auch wie speziell sie sind, wenn man es richtig macht, geht die im System bewegte Uhr eben dilatiert, egal wie man das nun misst.


Frau Holle hat geschrieben:
Eine am Bahndamm ruhende Uhr taktet z.B. "langsamer", weil sie gegenüber dem Zug bewegt ist. Das kann man auf die gleiche Weise feststellen und es ist ebenfalls wahr.

Ach, und ich wollte hier schon mit "ja" anfangen, hatte ich sogar schon und dann passt es doch nicht, Mensch Holle, warum nur?

Mit ganz viele guten Willen könnte man das eventuell noch als recht unpräzise formuliert bezeichnen, schau, wenn Du schreibst, eine am Bahnhof ruhende Uhr, dann implizierst Du das Ruhesystem dieser Uhr und das vom Bahnhof. Dort ist dann der Zug bewegt, und natürlich ist die Uhr am Bahnhof auch so im Ruhesystem des Zuges bewegt und gegenüber diesen bewegt und ja sie taktet auch langsamer, aber eben nur im Ruhesystem des Zuges. Und genau das hast Du so außenvorgelassen und das vom Bahnhof ausgerufen.

Also eine am Bahndamm ruhende Uhr taktet im Ruhesystem des Zuges langsamer, weil sie in diesem eben bewegt ist. Hier wäre ein klein wenig mehr echt gut gewesen. Und ich will hier nicht mal annehmen, dass Du das falsch gemeint hast, im Gegenteil glaube ich hier mal, Du hast das schon richtig gemeint, nur wie Peter eben mal kurz verschwurbelt.

Aber hey, war ja schon auch was richtiges dabei, sogar über-präzise, von wegen ich würde nie Dir zustimmen, wenn Du mal was richtiges schreibst.


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Zuletzt geändert von Daniel K. am Sa 13. Apr 2024, 16:36, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Wie lange braucht die Uhr?

Beitragvon Daniel K. » Sa 13. Apr 2024, 16:28

Kurt hat geschrieben:
Ich frage einfach nach da ich mir nicht sicher bin ob wir vom Gleichen reden.

Gute Idee ...


Kurt hat geschrieben:
Analysiert man die Daten kann man erkennen, je schneller der Zug gegen das Gleis unterwegs ist desto langsamer taktet die D.

Kurt, wie und wo wird die Taktung der Uhr D gemessen?

Es wurde hier schon mehrfach geklärt, die Uhr D bewegt sich im Zug immer mit derselben Geschwindigkeit egal in welche Richtung und sie taktet somit langsamer als eine ruhende Uhr im Zug. Abhängig von der Geschwindigkeit der Uhr D gegenüber dem Zug. Das ist alles, Zug, Uhr D und aus die Maus. Keine Fenster, kein GPS.


Kurt hat geschrieben:
Zustimmung zu:

a) - die aufgezeichneten Taktwerte der Takterei der D sind für alle Langsamfahrten in beiden Richtungen gleich.
b) - die aufgezeichneten Taktwerte der Takterei der D sind für alle Schnellfahrten in beiden Richtungen gleich.
c) - die aufgezeichneten Taktwerte unterscheiden sich bei Schnell- und Langsamfahrt.
d) - bei langsamer Fahrt taktet die D schneller als bei schneller Fahrt.

Wo werden die Taktwerte der Uhr D aufgezeichnet Kurt, im Zug oder am Bahnhof?

Für die Aufzeichnungen der Uhr D im Zug gilt, a, b, und aus die Maus. Für die Aufzeichnungen der Uhr D am Bahnhof gilt, c, d und aus die Maus.

Bedeutet, Du im Zug kannst mir der Uhr nicht feststellen, ob sich der Zug gegenüber dem Bahnhof bewegt und wie schnell er es macht. Egal mit welcher Geschwindigkeit der Zug auch fährt, die Uhr D zeigt auf beiden Wegen immer gleiche Taktraten, alleine nur abhängig von der Geschwindigkeit der Uhr D im Zug. Mal sehen ob Du das bis 2035 noch schnallst.


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